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von Gabriel Ozon
Veröffentlicht am 12.03.2006 Artikel drucken
Interview mit dem Künstler Gabriel Ozon
Frage an Gabriel Ozon:
Herr Ozon, der Name verspricht einiges? Wo ist Ihre Heimat?
Antwort:
Meine Geburtsstätte ist unweit von den Karpaten! Mein beruflicher Weg ging über die Reifeprüfung – Abitur mit anschießendem Studium in Nürtingen an der Kunsthochschule.
Frage:
Seit wann arbeiten Sie als freier Künstler?
Antwort:
Seit 1998 bin ich als freier Künstler tätig.
Frage:
Wie kommen Sie zu Ihren Aufträgen und welche Wege beschreiten Sie, um gute und herausfordernde Projekte zu bekommen?
Antwort:
Ich suchte von Anfang an die Zusammenarbeit mit national und international arbeitenden Architekturbüros. Es gibt für mich keine Grenzen – ich werde dort arbeiten, wo ich gebraucht werde und mein Können verlangt wird.
Frage:
Nun, diesen Wunsch haben mit Sicherheit viele Ihrer Kollegen. Aber wie sind die ersten Kontakte entstanden?
Antwort:
Nun, am Anfang habe ich sehr viele Ausstellungen im In- und Ausland platziert, um auf mich aufmerksam zu machen. Dabei lernte ich doch sehr interessante Menschen kennen, die mir die ersten Aufträge gebracht hatten. Es ist richtig, dass der Weg des Künstlers sehr steinig und beschwerlich ist. Mein Credo war immer schon, mit einer zielorientierten und sauberen Arbeit meine Auftraggeber zu überzeugen. Nur so hatte ich die Sicherheit, auf meiner Künstlerpalette weiter empfohlen zu werden.
Frage:
Das hört sich nach sehr viel konsequenter Arbeit an!
Antwort:
Ja, mein Tag hat oftmals bis zu 17 Stunden! Das muss oft sein, um die Qualität, die ich meinen Auftaggebern zugesagt habe, auch einzuhalten. Ob ich im Atelier arbeite oder direkt an einem Projekt auf der Baustelle (innen/außen) ist völlig egal, da immer das gesamte Werk zu betrachten ist und an dieser Arbeit werde ich gemessen!
Frage:
Haben Sie in Ihrer Malerei Schwerpunkte? Ich meine, das Thema Architekturmalerei oder Portraitmalerei oder Sonstiges?
Antwort:
Nun, am Anfang meines Weges habe ich mit Sicherheit die Portraitmalerei forciert und den menschlichen Körper genauestens studiert, um auch in der Großflächenmalerei exzellent zu werden.
Frage:
Herr Ozon, wir haben in unserem Gespräch immer über Auftraggeber gesprochen. Wer sind diese Auftraggeber, ich meine außer den Architekten?
Antwort:
Durch die Zusammenarbeit mit den Architekten hat sich ein weiterer Weg entwickelt, dass ich direkt vom Mittelstand bis hin zur Großindustrie gebucht werde. Das ist eine Säule, auf der ich aufbaue, jedoch möchte ich die vielfältige Aufgabenstellung aus dem Bereich „Einzelhandel“ nicht missen! Sehr wichtig ist, dass ich auch weiterhin für meine treuen Privatkunden da sein werde.
Frage:
Können Sie mir einige Unternehmen, für die Sie tätig sind, nennen?
Antwort:
Selbstverständlich. Doch bitte, haben Sie Verständnis, dass ich nur einige nenne wie Eurest Companie (Businesspark Böblingen), Erlebnis-Einkaufscenter „Blautalcenter“/Ulm, Konzern REWE, Erlebnisbad „Nautila“/Illertissen, viele gastronomische Betriebe, Juweliere, Optiker, Modehäuser, etc.
Frage:
Herr Ozon, unsere Leser haben nun doch einiges über Sie und über Ihre Tätigkeit als Künstler erfahren. Mich würde speziell interessieren, ob es erschwinglich ist, Sie zu buchen?
Antwort:
Nun, das ist eine sehr pauschale Frage, aber lassen Sie mich diese mit einem Vergleich versuchen zu beantworten:
Jeder war schon ein einem Restaurant – der eine glaubte, das Beste zu einem fairen Preis zu bekommen, der andere hatte andere Vorstellungen. Beide waren im gleichen Restaurant.
Damit will ich sagen, das Budget richtet sich sehr wohl nach der abverlangten Qualität meiner Arbeit und nach der auszuführenden Größe. Verstehen Sie es bitte richtig, ich könnte viele Facetten aufzählen, wie sich der Preis meiner Arbeit zusammensetzt.
Jedoch ist das bei meinem Erstgespräch mit einem Interessenten von Anfang an von mir bis zu 10 – 15 % kalkulierbar und der Gesprächspartner wird somit von Anfang an offen und ehrlich informiert - auch das ist ein Credo meiner Arbeit!
Frage:
Haben Sie eine eigene Ausstellung?
Antwort:
Ja, einige meiner Arbeiten können Sie selbstverständlich in meinem Atelier ansehen. Da immer ein reger Wechsel ist, bitte ich die Interessenten, vorher einen Termin mit mir abzustimmen.
Frage:
Herr Ozon, zum Schluss unserer Unterredung – Was für Wünsche haben Sie?
Antwort:
Danke für diese Frage! In unserer Unterredung wurde viel über die Tätigkeit und die Auftraggeber gesprochen. Nun, mit Verlaub: Hätte ich nicht das Talent und die mit Sicherheit nicht zu studierende Muse, um auf Menschen einzugehen, könnte ich meinen Beruf auch nicht ausüben. Dafür danke ich dem, der mir täglich Kraft und die Inspiration dazu gibt.
Gott!
Link zum Thema:
ozongallery.com