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von Hajo Latzel
Veröffentlicht am 28.10.2009 Artikel drucken
Wenn Ihnen am Anfang der kalten Jahreszeit in Ihrem Lieblings-Chat die Frage gestellt wird: „Was fällt Dir spontan zu Erdbeertorte mit Sahne ein“, dann ist das kein verspätete Frühjahrsumfrage zu einem Marketingprodukt, dahinter könnte eine rein künstlerische Frage stecken, mit dem der Projektkünstler Hajo Latzel auf der Suche nach seinen „KoArts“ ist.
Über die unterschiedlichsten Internetwege nimmt der Künstler Hajo Latzel Kontakt zu kunstinteressierten Menschen auf, die gerne näher an der Kunst sein wollen. Auf seiner Webseite schreibt er dazu: „Warum soll Kunst nur die Aufgabe haben, in Ausstellungen und Museen viele Betrachter zu erreichen? Ist Kunst nicht für viele interessanter und spannender wenn sie entsteht?“
Hajo Latzel nutzt bei seinen Arbeiten die immer schneller und besser werdenden Kommunikationswege unserer Informationsgesellschaft und trifft damit voll in die Herzen vieler kunstbegeisterter Menschen. Anfang 2009 gründete Hajo Latzel diese neue Kunstform und er nennt sie seither „KoArt“. Hajo Latzel macht keine Kunst im Internet, er nutzt das Internet mit der Vielfalt der Portale, Communitys, Blogs und auch Chatrooms für die Verbreitung seine Kunstidee und der Suche noch kunstinteressierten Menschen die sich an seinen Arbeiten beteiligen wollen.
So sind zur Zeit 5 Projekte auf seiner Internetseite zu sehen an denen sich jeder beteiligen kann.
Hier werden zum Beispiel die „KoArts“, so nennt Hajo Latzel seine Kunstfreunde die an den Werken mitmachen, dazu aufgefordert, in 27 schwarzen Ordnern, Internetseiten abzulegen. Diese Ordner sind nicht wie in jedem ordentlichen Büro mit leserlichem Text auf dem Rückenschild versehen, sondern mit Zeichen und Symbolen.
Hier kommt der Künstler ganz auf den Ursprung seines künstlerischen Schaffens zurück, seine Arbeiten sind eine Komposition von Symbolen und Zeichen die jeder Betrachter aus dem alltäglichen Leben kennt. Wählt der KoArt einen der 27 Order aus in dem er seine Seite ablegen möchte, dann sendet er diese Information über das Internet zum Künstler. Hajo Latzel druckt diese Seite aus und heftet sie in seinem
Atelier in dem angegebenen Ordner ab. Das fertige Projekt wir ca. 13000 Blätter in 27 schwarzen Ordern beinhalten, die ein Zeitfenster des Internets dokumentieren sollen. Mit einer Ideenskizze zu diesem Kunstprojektes beginnt auch die Webseite zu diesem Projekt.
Auf einem anderen Projekt des Künstlers krabbeln blaue Ameisen über alle möglichen Gegenstände und bei dem von seinen KoArts sehr geliebten Projekt “Blue Heaven“, mit einer Wiese voller sonnenhungriger Menschen, können die Mittmacher untereinender andocken. Stetig Informiert der Künstler auf seine Webseite über den
Fortschritt und Stand seiner Projekte.
blueheaven.hajo-latzel.de
Aber mit dem einfachen klicken -und weg sind die Texte und Fotos an den Künstler ist es bei Hajo Latzels Kunstprojekten nicht genug, seine Werke werden immer da ausgestellt und der Öffentlichkeit vorgestellt, von wo aus die meisten KoArts Ihre Beiträge einreichen.
„Zusammen mit den Mitmachern dann das fertige Projekt zu betrachten und abzulesen, wer und wo der jeweiligen Beitrag des KoArts zu finden sind, ist immer das größte Erlebnis meiner Arbeiten“, so der Projektkünstler.
Die nächste Präsentation der Arbeiten und eine Vernissage mit allen am Projekt beteiligten KoArts wird wahrscheinlich in Aachen sein, dort wo der Künstler lebt, arbeitet und viele Freunde seiner Kunstform hat. Es sei denn, mit diesem Artikel wird nochmals alles verändert!
Weitere Informationen finden Sie unter
www.hajo-latzel.de