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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Dr. Ralf Convents

Veröffentlicht am 16.06.2010     Artikel drucken

Veranstaltungen und Ausstellungen der SK Stiftung Kultur im Juli/August 2010

Veranstaltungen und Ausstellungen der SK Stiftung Kultur im Juli/August 2010

Öffnungszeiten der Ausstellungsräume der SK Stiftung Kultur:
täglich außer Mittwoch 14 - 19 Uhr, montags freier Eintritt
Eintrittspreise Raum 1 - 3 u. Tanzmuseum: Erwachsene 4,50 Euro (erm. 2,- Euro)



Veranstaltungen

Donnerstag, 1. Juli, 20 Uhr:
Valentin op kölsch - un andere Verzällcher
Was viele verwundert: Der künstlerische Nachlass des großen bayerischen Volksdichters und Kabarettisten Karl Valentin befindet sich nicht etwa in München, sondern in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität Köln auf Schloss Wahn. Valentins Sketche, Gedichte uns Couplets, aber auch Texte anderer Autoren werden an diesem Abend auf Schloss Wahn von Teilnehmern der Akademie för uns kölsche Sproch gelesen und szenisch dargestellt - in kölscher Sprache versteht sich! Ort: Gartensaal von Schloss Wahn, Burgallee 2, Porz-Wahn (S-Bahn 12 + 13 Halstestelle Porz-Wahn) Anmeldung bei Hilde Lunkwitz erbeten, Tel.: (0221) 739 29 95, Eintritt frei!


Sonntag, 4. Juli um 15 Uhr
Führung durch die Ausstellung "ZECHE HANNOVER. Photographien aus dem Ruhrgebiet von Bernd und Hilla Becher"
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten: 2 Euro plus Eintritt 4,50 Euro (erm. 2 Euro); Treffpunkt an der Ausstellungskasse


Sonntag, 4. Juli um 15 Uhr
"Klangräume"
Thematische Führung durch die Ausstellung "In Räumen denken. Bühne-Tanz-Traum"
4 Euro + Eintritt 4,50Euro (erm. 2 Euro)


Sonntag, 4. Juli um 16 Uhr
"Töne im Museum"
Konzert der Musikfabrik NRW im Tanzmuseum - zur Aufführung kommen Werke der Komponistin Rebecca Saunders, die für Sasha Waltz’ Produktion "Insideout", die Musik geschaffen hat.
Mit Marco Blaauw (Trompete) und Michael Tiepold (Kontrabass)
4 Euro + Eintritt 4,50Euro (erm. 2 Euro)
Kombiticket: 10,50 Euro (erm. 8 Euro)


Dienstag, 6. Juli, 13.30 Uhr
Forstbotanischer Garten, neuer Skulpturenpark und Friedenswald
Aus der Reihe "Töurcher en Kölle un drömeröm" der Akademie för uns kölsche Sproch. Die berühmte Rhododendron-Schlucht wurde in eine ehemalige preußische Befestigungsanlage hineingebaut. Der Wasserfall entspringt einem kleinen Teich und führt zum neuen Skulpturenpark. Dunkle Wacholdersäulen muten wie eine Heidelandschaft an, eine andere Partie ist mit Pflanzen aus japanischen Parks bewachsen. Zum dem vor rund 40 Jahren angelegten Friedenspark haben 141 Staaten der Erde für sie typische Baumarten beigesteuert.
Leitung: Hilde Lunkwitz, Treffpunkt: KVB-Haltestelle Rodenkirchen Bhf. (Linie 16), tel. Anmeldung erforderlich unter (0221) 73 92 995, Kosten: 7 Euro


Samstag, 10. Juli, 15 bis 16.30 Uhr:
Die Photodetektive...Wir entdecken eine Ausstellung
Kinderführung durch die Ausstellung "ZECHE HANNOVER. Photographien aus dem Ruhrgebiet von Bernd und Hilla Becher"
Die Photographische Sammlung, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten: 5 Euro für Material plus 2 Euro erm. Eintritt; Treffpunkt an der Ausstellungskasse


15. bis 25. Juli + Kinderprogramm spezial 23. Juli bis 22. August :
Sommer Köln 2010 - Open Air und Eintritt frei!
- Alle Sommer Köln siehe gesonderte Terminübersicht weiter unten!


Donnerstag, 15. Juli, 20 Uhr
Eröffnung Sommer Köln 2010

Plasticiens Volants: "Perle"
mit Vorprogramm
Ort: Mediapark
Das komplette Sommer Köln Programm auch im Netz unter www.sommerkoeln.de


Sonntag, 18. Juli um 15 Uhr
Führung durch die Ausstellung "ZECHE HANNOVER. Photographien aus dem Ruhrgebiet von Bernd und Hilla Becher"
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten: 2 Euro plus Eintritt 4,50 Euro (erm. 2 Euro); Treffpunkt an der Ausstellungskasse


Dienstag, 3. August um 18 Uhr
"Sports? Dance!"
Filmvorführung: 60 Min.
Aus seinem Bestand von über 3.500 Tanzfilmen präsentiert das Deutsche Tanzarchiv Köln während der VIII. Gay Games in Köln ausgewählte Filme zum Thema Sport und Tanz.
4 Euro + Eintritt 4,50 Euro (erm. 2 Euro)


Dienstag, 3. August um 19 Uhr
Führung durch die Ausstellung "In Räumen denken. Bühne-Tanz-Traum"
4 Euro + Eintritt 4,50Euro (erm. 2 Euro)
Kombiticket: 10,50 Euro (erm. 8Euro)


Dienstag, 10. August, 14 Uhr:
Rundgang durch das Agnes-Veedel
Aus der Reihe "Töurcher en Kölle un drömeröm" der Akademie för uns kölsche Sproch. Das ruhige Agnes-Viertel, in dem heute viele Künstler und Literaten leben, wurde Anfang des 20.Jh. vom Stadtbaumeister Stübben links und rechts der Neusser Straße erbaut. Es wurde bewusst nach den einzelnen Bevölkerungsschichten unterteilt. Den Mittelpunkt bildet die St.Agneskirche, eine Stiftung der Familie Röckerath. Ein weiteres Highlight des Rundgangs ist der Rosengarten im Fort X. Die Besichtigung der Alten Feuerwache bildet den Abschluss.
Leitung: Hilde Lunkwitz, Treffpunkt vor der Agneskirche, tel. Anmeldung erforderlich unter (0221) 73 92 995, Kosten: 7 Euro


Sommer Köln 2010
Alle Termine: Open Air und Eintritt frei!


15. bis 25. Juli + Kinderprogramm spezial in den Ferien 23. Juli bis 22. August

An elf Tagen vom 15. bis zum 25. Juli ist Programm von über 100 Künstlern aus Frankreich, Deutschland, der Türkei, Belgien, der Schweiz, Österreich, Irland, Kolumbien und Chile zu sehen. Kulturprogramm unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt.

Insgesamt stehen 51 Veranstaltungen auf dem Programm, die ein breites Publikum ansprechen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gerne in ihrer Stadt was unternehmen und sie kennen lernen wollen. Das Spektrum der Veranstaltungen ist groß. Es reicht von internationalen Theaterspektakeln über Kindertheater bis hin zu Mitmachprogrammen. Radtouren, Yoga im Park und - wer möchte - ein Soloauftritt im Singenden Biergarten in historischer Kulisse. Bespielt werden der Mediapark, das Fort X am Neusser Wall, das Schokoladenmuseum und der Volksgarten. Hinzu kommen viele Orte, die bei Radtouren erkundet werden.

Wir danken unseren Partnern und Sponsoren, ohne die wir das Programm niemals bei freiem Eintritt anbieten könnten:
Der Imhoff Stiftung, JTI, der Sparkasse KölnBonn, Sion Kölsch, dem Azimut Hotel Köln Hansaring, dem NRW Kultursekretariat, dem Kölner Stadt-Anzeiger, der Diakonie Michaelshoven, dem Bürgerhaus Kalk und dem Istituto Italiano di Cultura Colonia. Außerdem der Stadt Köln respektive dem Kulturamt der Stabstelle Event und den Bezirksvertretungen Kalk und Innenstadt.


Donnerstag, 15. Juli, ab 20 Uhr, Mediapark:
"Perle"
Eröffnung Sommer Köln mit Fliegenden Fischen von
Plasticiens Volants aus Frankreich (Hauptprogramm: Showbeginn in der Dämmerung)
Vorprogramm mit DJ Hans Nieswandt ab 20 Uhr: Vogueing

Gigantische mit Helium gefüllte Fische gleiten über den Besuchern zwischen Hochhäusern, Bürokomplexen und Cinedom geräuschlos hinweg: Sie werden am Abend des 15. Juli den Mediapark bevölkern und den Platz gleichsam in ein überdimensionales Aquarium verwandeln.

Eine 25 x 25 Meter große Krake bauscht sich auf und strampelt mit ihren langen Armen. Insgesamt siebzehn Bewohner der Unterwasserwelt bestimmen die Szenerie.
Was passiert im Reich der Tiefe? Eine kleine Perle verlässt ihre Muschel. Sie trifft farbenfrohe Fische, Seepferdchen, Tintenfische, eine Krake, einen Wal und Würfelquallen. Aber sie macht auch die Bekanntschaft einer gefährlichen Muräne. Die 25 Meter lange gefährliche Seeschlange schleicht sich über die Brücke mitten zwischen die Zuschauer. Sie hat Hunger und will die Fische ganz verschlucken. Die Wesen dieser fantastischen Welt sind in Panik. Was passiert nun mit der kleinen Perle? Wird sie zurückkommen in ihre sichere Muschel?

Plasticiens Volants wurde 1976 im Südwesten Frankreichs von Marc Mirales gegründet. Heute arbeiten über 30 Künstler zusammen in der alten Gerberei von Graulhet am Tarn. Sie nennen sich "Fabrik der Emanzipation" und verzaubern mit ihren Shows das Publikum weltweit.

Ihre populären und sehr beeindruckenden Spektakel sind für jedermann ein Erlebnis und werden gerne bei großen Eröffnungen von Olympiaden, Bauwerken und Festivals präsentiert. 2004 eröffneten sie den Sommer Köln mit dem Märchen "Simurgh" am Schokoladenmuseum.

Zum Vorprogramm:
Hans Nieswandt ist seit 20 Jahren ein so respektierter wie aktiver Charakter in der Welt der DJ- und Clubkultur, der elektronischen Musikproduktion und des gehobenen Popjournalismus. Ausgedehnte DJ- und Vortragsreisen führten ihn rund um die Welt. Allein und im Team mit Whirlpool Productions erschienen bis heute sechs Alben und unzählige Remixe. Bei WDR einslive mixt Nieswandt seit Jahren jede Mittwochnacht eine eigene Radioshow. Vier Profi-Tänzer zeigen auf der Bühne, was man aus den Nieswandt-Sound so alles rausholen kann.


Freitag, 16. Juli, 10 Uhr, Volksgarten
"Yoga im Park"
mit Iyengar Yoga Köln-Süd "Mach mit!"

Yoga ist ein philosophisches System und eine praktische Methode, die den Menschen einen Weg zur ganzheitlichen Gesundheit, Selbsterkenntnis und inneren Freiheit anbietet. Das regelmäßige, aufmerksame und gesammelte Üben führt zu Klarheit und Kenntnis des eigenen Wesens. Es bewirkt Veränderungen und Weiterentwicklung auf körperlicher und geistiger Ebene.

BKS Iyengar ist der Begründer des Iyengar Yoga. Er beschreibt sein Yoga als Meditation in Bewegung. Vier Iyengar-Yoga Lehrer unter der Leitung von Hiltrud Lichter verlagern für vier Tage ihre Übungsstätte unter den freien Himmel. Auf dem Programm stehen einfache Haltungen und Übungen, die jeder sofort mitmachen kann und im Volksgarten auf der Wiese wunderbar funktionieren.
Eine Bitte: Wer eine Yoga-Matte, Klötze und Gurte hat, bringe sie bitte mit. Wer keine hat, soll sich davon aber nicht abhalten lassen.
Die Yogakurse finden mitten im Volksgarten auf der Wiese statt.


Freitag, 16. Juli, 20.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
(Einlass in den Biergarten: 19 Uhr)
NN Theater: Aus dem Leben eines Taugenichts
Regie: George Isherwood
Es spielen: Irene Schwarz, Antje von Wrochem, Didi Jünemann, Oliver Schnelker, Michl Thorbecke

In der Spielzeit 2010/2011 wendet sich das N.N Theater Neue Volksbühne Köln einem repräsentativen Werk der deutschen Romantik zu: der Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Joseph von Eichendorff. Das N.N Theater verwandelt die Novelle in ein Stück Musiktheater und spürt die in Vergessenheit geratene Leichtigkeit der deutschen Seele auf. Schön, die Gegensätzlichkeiten zwischen bürgerlichen Existenzen und dem Wunsch nach Freiheit und Müßiggang studieren zu können! Der Taugenichts als Held ist ein Schlag ins Gesicht einer Gesellschaft, in der Biederkeit in allen Lebensbereichen die höchste Maxime darstellt. Faszinierend, mit welcher Sicherheit sich der Taugenichts in der Welt zurecht findet. Sein Geborgensein in dieser Welt, seine Heiterkeit, der Zauber seines Wandelns, seine Musik, seine Lieder...


Freitag, 16. Juli, 22.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
After Show: Der singende Biergarten "Sing mit!"
Das Fort X ist die schönste Erinnerung an die über 100-jährige Besatzungszeit der Preußen. Normalerweise ist es geschlossen. Im Sommer Köln ist es aber ab dem 16. Juli bis zum 24. Juli täglich ab 19 Uhr geöffnet. Geboten wird Theater und Gesang sowie Essen und Trinken. Biergartenbetreiberin ist in diesem Jahr Anne Rixmann von der Kölner Stunksitzung. Die Lange Blonde ist nicht nur den Stunksitzungsfans bekannt. Seit Jahren tritt sie als Duo mit Biggi Wanninger auf. Nicht bekannt ist, dass sie von einem Bauernhof stammt und jahrelang ein Spargelrestaurant geführt hat. In ihrer Hamburger Zeit managte sie neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin die Sommergastronomie von Kampnagel. Als sie sich um die Biergartenführung im Fort X bewarb, entwickelte der Sommer Köln mit ihr die Idee des Singenden Biergartens, der an jedem der sechs Theaterabende als After Show Event stattfindet.

Fünf Gäste aus dem Publikum können sich vorab für Soloauftritte über die Website von Sommer Köln bewerben. Anmeldeschluss ist jeweils zwei Tage vorher. Mitsingen darf aber jeder. Keyboarder Björn Heuser oder Gitarrist Josef Piek begleiten diesen After Show Event Abend für Abend. Nach sechs After Show Singstunden gehört die Bühne am Donnerstag, den 22. Juli, dem Gesang allein. Die vom Publikum gekürten besten Sänger dürfen mit Unterstützung der Live-Band nosmokings rund um Saxofonist Bernd Winterschladen nochmals auftreten. Überraschungsgäste aus Anne Rixmanns Umfeld sorgen für eine musikalische Bandbreite von A wie Abba bis Z wie Zigeunerjunge (Liederliste von A wie "Azurro" bis Z wie "Zigeunerjunge" auf www.sommerkoeln.de)


Samstag, 17. Juli, 10 Uhr, Volksgarten
"Yoga im Park" mit Iyengar Yoga Köln-Süd "Mach mit!"
- Infos siehe 16. Juli


Samstag, 17. Juli, 20.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
(Einlass in den Biergarten um 19 Uhr)
NN Theater: Die Nibelungen
Regie: George Isherwood
Es spielen: Ute Kossmann, Irene Schwarz, Didi Jünemann, Tom Simon, Ozan Akhan

Die Historie der Nibelungen ist mehr als 1500 Jahre alt und damit eine der ältesten deutschen Geschichten. Ihr Mythos wurde vielfach weiterinterpretiert: Von der mittelhochdeutschen Dichtung über Wagner und Hebbel bis hin zu Moritz Rinke wirkt diese Geschichte von Treue, Verrat und dem Ringen zweier Weltbilder und Kulturen bis heute.

Man glaubt zu wissen, wer Siegfried war, wer Hagen, Kriemhild und Brünhild, und aus welchen Gründen der sagenhafte Gast vom Niederrhein in Worms am Oberrhein ermordet wurde, der "Nibelunge". Das N.N. Theater wäre nicht das N.N. Theater, wenn es diese phantastische Geschichte nicht von vielen Seiten - vielleicht auch von eher unbekannten - beleuchten würde. In welcher Zeit spielt die Geschichte der Nibelungen? Bedeutet der Name des sagenumwobenen Drachen NeidGier? Entstand die berühmte verwundbare Stelle an Siegfrieds Rücken tatsächlich durch ein Lindenblatt, oder, wie in anderen Quellen nachzulesen, durch den Abdruck einer Frauenhand, deren Besitzerin mit ihm im Liebesrausch im Blut des Drachens badete.


Samstag, 17. Juli, 22.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
After Show: Der singende Biergarten "Sing mit!"
- Infos siehe 16. Juli!


Sonntag, 18. Juli, 10 Uhr, Volksgarten
"Yoga im Park" mit Iyengar Yoga Köln-Süd "Mach mit!"
- Infos siehe 16.Juli


Sonntag, 18. Juli, 20.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
(Einlass in den Biergarten um 19 Uhr)
NN Theater: Der Schimmelreiter
Regie: George Isherwood
Es spielen: Ute Kossmann, Irene Schwarz, Michl Thorbecke, Oliver Schnelker, Tom Simon

Storm erzählt in seiner Geschichte von einem kleinen friesischen Dorf, von einzelgängerischen und wortkargen Menschen, von Deichgrafen und ihrer "Großzügigkeit", Land und Felder vor dem Meer zu schützen. Bis heute sind Deiche mit Tafeln geschmückt, auf denen zu lesen steht "Gott bewahre uns vor dem Hochwasser". In Storms Schimmelreiter entschließt sich ein tapferer Mann, endlich zu handeln statt nur zu beten. Er nutzt seine Intelligenz und nimmt seine Schaufel: Er versucht, das marode Deichsystem zu erneuern. Trotz der Anfeindungen durch die üblichen Skeptiker bemüht er sich, die Bevölkerung hinter sich zu einigen. Doch leider scheint - für viele ist dies eine Binsenwahrheit - die Natur letztlich doch über jede menschliche Anstrengung zu siegen. Die aktuellen Klimaveränderungen und Naturkatastrophen geben Theodor Storms tragischem Meisterstück "Der Schimmelreiter" eine neue Bedeutung. Dennoch - das N.N. Theater spürt auch in dieser Inszenierung wieder die Fallhöhe zwischen Tragik und Komik auf...


Sonntag, 18. Juli, 22.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
After Show: Der singende Biergarten "Sing mit!"
- Infos siehe 16. Juli!


Montag, 19. Juli, 10 Uhr, Volksgarten
"Yoga im Park" mit Iyengar Yoga Köln-Süd "Mach mit!"
- Infos siehe 16. Juli


Montag, 19. Juli, 20.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
(Einlass in den Biergarten um 19 Uhr)
Flönz am Stiel, Lesung von und mit Bernd Imgrund
Wenn Bernd Imgrund nun mit "Flönz am Stiel" die Bühnen entert, erwartet den Zuschauer eine ebenso schräge wie abgründig-komische Nummernrevue, die diese Stadt bis in die hintersten Ecken ausleuchtet. Sein Programm reicht dabei vom "avantgardistischen" Gedicht über den Kölner Tatort über tiefe Griffe in die Mundartkiste bis hin zu tragikomischen Short Stories eines kölschen Kellners. Dass Imgrund zwischendurch auch zur Gitarre greift, versteht sich von selbst.
Dass Imgrund ein ausgewisener Fachmann ist, belegt seine Vita: geboren 1964 in Klettenberg, gehen inzwischen zahlreiche Köln-Bücher auf sein Konto. Das "Kölner Sammelsurium" vereint "298 Antworten auf die letzten Rätsel dieser Stadt". Sein satirischer und höchst witziger Reiseführer "Ölle. Die Stadt am Niehr" wurde von der kölschen Presse flugs zum "Kultbuch" erklärt. Und die beiden Stadtführer "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss, Band I und II" erreichten binnen Jahresfrist sage und schreibe 15 Auflagen.


Montag, 19. Juli, 21.15 Uhr Fort X am Neusser Wall
Führung durch die unterirdischen Gänge des Fort X mit Werner Pitzler


Montag, 19. Juli, 22.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
After Show: Der singende Biergarten "Sing mit!"
- Infos siehe 16. Juli!


Dienstag, 20. Juli, 20.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
(Einlass in den Biergarten um 19 Uhr)
Atemzug e.V. zeigt: Krimi Mimikry
Was ist denn hier los? Sechs berühmte Kriminalinspektoren knallen aufeinander. Mrs. Marple, die Inspektoren Colombo, Clouseau und Poirot, Emma Peel und Sherlock Holmes. Der sonst so eitle Poirot im Schlafanzug, die burschikose Mrs Marple halb entblättert und der stets kontrollierte Columbo ganz von Sinnen? Unsere Lieblingsdetektive auf Abwegen? Aber nein, nie waren Sherlock Holmes & Co sich selbst treuer als in der neuen Atemzug-Produktion "Mimikry". Dank Agatha Christie, der Urmutter des Krimis, treffen die kriminalistischen Einzelkämpfer aus Film und Fernsehen zusammen und treten in einen spannenden Dialog miteinander. Und das ist hier wortwörtlich zu verstehen: Aus über 100 Stunden Film wurden original Satzbausteine, Dialogfetzen und Wortgebilde seziert und den Protagonisten wieder effektvoll in den Mund gelegt. Ein herrliches Tonspektakel, wenn unsere einst so einsamen Helden auf einmal mit ihrer uns so vertrauten Stimme ein Gespräch unter Kollegen führen.


Dienstag, 20. Juli, 22.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
After Show: Der singende Biergarten "Sing mit!"
- Infos siehe 16. Juli!


Mittwoch, 21. Juli, 18 Uhr, Schokoladenmuseum
Internationales Straßentheater mit Irrwisch aus Wien, Anita Bertolami aus der Schweiz und Shiva Grings aus Irland
Eröffnung der Shows am Schokoladenmuseum
Richtig gutes Straßentheater erkennt man daran, das sich ganz schnell eine Traube von Menschen um einen Künstler formt und Stille mit lautem Lachen wechselt.
Ein bisschen Provokation, die Grenzen austesten und das machen, was man seinen Kinder zuhause verbieten würde, ist offensichtlich der Clou. Improvisationskünstler gehen auf das ein, was sie vorfinden. Wenn die Irrwische auf ihren meterhohen Stelzen ein paar Dinge vertauschen, gehört das zur Show. Keine Sorge. Am Ende hat jeder seine Sachen wieder. Und Vorsicht: Je größer die Wut, desto besser die Show. Nehmen Sie sich also nicht so wichtig. Es geht schließlich ums Ganze.

Theater Irrwisch
Auf meterhohen Stelzen bringen sie den Groove in die Stadt. Ihr Auftrag ist, die Stadt zum Tanzen zu bringen. Sie drehen die Musik ihrer rollenden Discobar voll auf und feiern. Sie sind die, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben. Egal, welche Show Irrwisch hinlegt, immer kultivieren die drei Jungs aus Wien die Kunst der Begeisterung.

Anita Bertolami
Anita Bertolami ist hingegen eine zarte Künstlerin: Ihr preisgekröntes Handpuppentheater mit Spülbürsten verleiht Alltagsgegenstände eine Seele. Zwei Spülbürsten verlieben sich, ein Sieb wird zur wilden Spinne und ein Schneebesen zum eifersüchtigen Geliebten.

Shiva Grings
Der Ire Shiva Grings hat alles, was einen Alleinunterhalter auszeichnet! Er macht aus allem etwas. Dabei hat er nur seinen Koffer mit ein paar Requisiten. Liefern Sie ihm Steilvorlagen, bringen Sie ihren Hund, ihre Katze oder Ihr Karnevalskostüm mit. Sie werden sehen, nach Shiva Grings macht was draus. Niemand geht blamiert nach Hause, aber jeder mit gelockerten Bauchmuskeln.


Mittwoch, 21. Juli, 20.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
(Einlass in den Biergarten um 19 Uhr)
Atemzug e.V. zeigt: Krimi Mimikry
- Infos siehe 20. Juli


Mittwoch, 21. Juli, 22.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
After Show: Der singende Biergarten "Sing mit!"
- Infos siehe 16. Juli!


Donnerstag, 22. Juli, 20.30 Uhr, Fort X am Neusser Wall
(Einlass in den Biergarten um 19 Uhr)
Party: Der singende Biergarten mit der Band nosmokings "Sing mit!"


Donnerstag, 22. Juli, 21 Uhr, Schokoladenmuseum
VibeZ, Streetdance aus Berlin
Insgesamt sieben junge Berliner Tänzer, Akrobaten und ein Musiker verarbeiten die Stimmungen der Großstadt. "Vibez" nennen sie ihr Stück, das Stimmungen darstellt. Hektik, Liebe, Konflikte, Gewalt, Spaß und Leidenschaft werden tänzerisch umgesetzt. Wunderschön herausgespielt sind Machorituale und die Monotonie der Arbeitswelt durch Hip Hop oder den Tanz mit Fesseln. Höhepunkt der Show ist ein Seiltanz des Kolumbianers Angel, Alberto Caycedo Casierra. Der Mann kommt aus Cali und wagt auch auf dem Seil einen Salto. Ein Beatboxer macht die Musik. Er imitiert Töne, Rhythmen und Lieder mit dem Mund so, als würde ein ganze Band auf der Bühne stehen. Jeder Rhythmus verschmilzt im direkten körperlichen Ausdruck, jede Bewegung feuert den Beatboxer an. Die Energie überträgt sich aufs Publikum.
VibeZ wurde im vergangenen Jahr in Siegen uraufgeführt, ganz schnell zum Publikumsmagneten und läuft in diesem Jahr als Tour durch ganz Europa.
Tänzer: Daybee, Dany, Jimmy, Alessandro, Jérôme, Neves und Angel
Eine Produktion von Maximilian Rambaek, Cem "Jimmy" Özdemir und Reinhard Bichsel


Freitag, 23. Juli, 16 Uhr, Schokoladenmuseum
Crazy Pigs Kindertheater von Hille Pupille, ab 4 Jahren
Drei Schweine streifen durch die Gegend und stoßen auf einen Haufen großer Kisten.
Begeistert beginnen sie, sich etwas daraus zu bauen. Plötzlich erscheint ein Wolf. ALAAAARM! Die Ruhe ist gestört. Es muss etwas geschehen! Zum Glück gibt es die Kisten. Doch egal, was daraus entsteht, der Wolf lässt sich nicht vertreiben. Nur eine List kann helfen. Die Schweine beraten, experimentieren und probieren, sie sprudeln über vor Ideen, sich zu schützen - nur eines kommt ihnen nicht in den Sinn ... .ist der Wolf überhaupt böse? - eine Geschichte in "Tiersprache" mit Großfiguren, fetziger Musik und eindrucksvollen Bildern. Es geht um Ablehnung, Vorurteile, Angst, aber auch um Annäherung, Spaß und Lebensfreude.


Freitag, 23. Juli, 20 Uhr, Schokoladenmuseum
Running Orchestra, Musikcomedy aus Italien
Die vier Musiker RENZO STIZZA (Alt-Saxophon), AMILCARE POMPEI (Posaune), ANDREA SGARIGLIA (Tenor-Saxophon) und FABRIZIO PALAZZETTI (Baß-Saxophon) sind Absolventen des namhaften Macerata Konservatoriums. In Deutschland zählen sie mit ihrer musikalisch/theatralischen Kommunikations-Show "..on the road" zu den Publikumslieblingen auf allen namhaften Festivals. Gemeinsam mit dem bekannten Komiker VALTER RADO (I Pendolari dellŽ Essere) bilden sie das RUNNING ORCHESTRA. Dieses Ensemble muss man sogleich mit einem Superlativ vorstellen: es gibt keine, oder nur sehr wenige Musiker, bei denen das Spiel mit so viel Bewegung auf der Bühne abläuft wie beim RUNNING ORCHESTRA. Der Name spiegelt kongenial die musikalische und darstellerische Qualität dieser fünf wunderbaren Künstler. In ihrem Programm "NOTE NELLA TEMPESTA - NOTEN IM STURM" gerät ein "Clown"-Orchester auf der Flucht in einen stürmischen Notenwirbel. Sie finden sich vor einem Publikum wieder, welches ein klassisches Konzert erwartet. Trotz aller Widrigkeiten versuchen die Orchestermusiker, gegen den Dirigenten, der gezwungen ist, diese Rolle mit Autorität auszuüben, das Konzert ohne Katastrophen über die Bühne zu bringen. Der Dirigent wird zur Zielscheibe unterdrückter Träume, Sehnsüchte und Gelüste. Dieser wiederum lässt seinen Phantasien freien Lauf.


Freitag, 23. Juli, 22 Uhr, Fort X am Neusser Wall
Sommerfilmnacht: "Ein tierisches Vergnügen"
Witzige Kurzfilme aus der Medienkunst von Björk, u.a.
"Ein tierisches Vergnügen" ist Name und Programm der diesjährigen Sommerfilmnacht der SK Stiftung Kultur am 23. und 24. Juli im Fort X. Hier tanzen Schweine über die Leinwand, gehen Hunde zum Schönheitschirurgen und ein Rugbyspieler rettet einen Fisch. "Tierisch witzig" und schrill, aber auch ironisch und "bissig" geht es zu in diesem genreübergreifenden Kurzfilmprogramm, das künstlerischen Kurzfilm und Perlen des frühen Kinos vor 1920 mit Musikvideos und Werbeclips mischt und somit neue Sichtweisen bietet - nicht nur auf unsere tierischen Freunde.


Samstag, 24. Juli, 10 Uhr, Volksgarten
"Ungerwägs mem Rädche": "Die Kölner Süden Radtour an 11 Kölner Orte,
die man gesehen haben muss" mit Bernd Imgrund und Philipp Oebel

Unter der sachkundigen Führung von Bernd Imgrund und Philipp Oebel stehen zwei Radtouren auf dem Programm: Entdeckt wird am 24. Juli die Schäl Sick zwischen
Flamingoweiher im Rheinpark, Milchmädchenskulptur am Efeuplatz, Westhoven, CFK Wasserturm in Köln Kalk und Zoobrücke (siehe auch 25.7.).
Bitte melden Sie sich vorab an. Dann schicken wir Ihnen weitere Informationen zu. Treffpunkt für beide Radtouren ist der Volksgarten. Mitten im Park an der Yoga Wiese.
www.sommerkoeln.de


Samstag, 24. Juli, 11 Uhr, Bürgerhaus Kalk
Samstag, 24. Juli, 16 Uhr, Diakonie Michaelshoven, Park neben Reitplatz
Crazy Pigs Kindertheater von Hille Pupille, ab 4 Jahren
- Infos siehe 23. Juli


Samstag, 24. Juli, 16 Uhr, Schokoladenmuseum
Trommelzauber mit Mario Argandona "Trommel mit!"
Trommelzauber ist einfach und genial. Mit circa 500 Trommeln kommt Mario Argandoña zum Schokoladenmuseum. Innerhalb einer Stunde entwickelt sich das Publikum zum Mitspieler des genialen Perkussionisten. Der Funke springt schnell über, denn der gebürtige Chilene und erfolgreiche Musiker ist so etwas wie ein Rhythmus-Schamane. Mario Argandoñas Vita liest sich wie das ABC der Rockgeschichte: Er spielt und spielte u.a. mit Deep Purple, den Scorpions, Sally Oldfield, Herbert Grönemeyer, BAP u.v.m.. Seit 1998 arbeitet er mit dem Team Trommelzauber zusammen, das mittlerweile über 10.000 Trommeln zur Verfügung stellen kann, um jung und alt zum trommeln zu bringen. Ihr Credo Gemeinsam trommeln macht Urformen des sozialen Zusammenspiels erfahrbar; denn - Rhythmus hat keine kulturellen oder sozialen Grenzen. Und da der Kölner an sich gern aus sich rausgeht, erwarten wir ein Mitmachkonzert der Extraklasse. Organisation: Argandoña und sein Team bringen 500 Trommeln mit, die vor dem Konzert leihweise für die Mitmach-Veranstaltung ausgegeben werden.


Samstag, 24. Juli, 19.30 Uhr, Schokoladenmuseum
Salsa am Rhein mit Ney Portales y la bandALLA (Kuba/Kolumbien)
sowie den Tänzern Maykel (Kuba) und Paola (Kolumbien) "Tanz mit"
Salsa hat eine große Fangemeinde. Zu Recht! Seit Jahren gibt es in Köln Salsaparties, auf denen man die lateinamerikanischen Rhythmen tanzen kann. Aber ein riesiges Salsa Open Air gab es noch nicht. Das hat mehrere Gründe: Um Salsa tanzen zu können, braucht man außer Musik nicht nur den richtigen Partner, sondern auch den richtigen Untergrund. Am besten tanzt man auf ganz glattem Boden. Von daher bieten wir zum ersten Mal Tänzern auf hochhackigen Schuhen die Drehbrücke als Tanzort an. Maykel ist Kubaner mit Leib und Seele. Der international ausgebildete Tanzprofi tourte zuletzt als Choreograph und Solotänzer mit Lady Salsa. Seine Partnerin ist die Tänzerin Paola aus dem kolumbianischen Baranquilla. Sie bringt von dort die typische Leichtigkeit des Tanzes mit. Maykel und Paola sind professionelle Showtänzer, die bereits auf zahlreichen Großveranstaltungen, Firmenevents und bei Fernsehauftritten überzeugt haben. Beide bestechen durch ihre Natürlichkeit, ihre mitreißende Energie und leidenschaftlichen Stil.


Samstag, 24. Juli, 22 Uhr, Fort X am Neusser Wall
Sommerfilmnacht: "Ein tierisches Vergnügen"
Witzige Kurzfilme aus der Medienkunst von Björk, u.a.
- Infos siehe 23. Juli


Sonntag, 25. Juli, 10 Uhr, Volksgarten
"Ungerwägs mem Rädche": "Die Schäl Sick Radtour an 11 Kölner Orte, die man
gesehen haben muss" mit Bernd Imgrund und Philipp Oebel (siehe auch 24.7.!)
Heute wird der Kölner Süden abgefahren: Vom Volkspark Raderthal über die Kiesgrube Meschenich; dann nach Weiss, zurück über den Hahnwald bis zum Kalscheurer Weiher. Bitte melden Sie sich vorab an (info@sommerkoeln.de). Dann schicken wir Ihnen weitere Informationen zu. Treffpunkt ist der Volksgarten. Mitten im Park an der Yoga Wiese.


Sonntag, 25. Juli, 11 Uhr, Schokoladenmuseum
Crazy Pigs Kindertheater von Hille Pupille, ab 4 Jahren
- Infos siehe 23. Juli


Sonntag, 25. Juli, 20 Uhr, Schokoladenmuseum
Blassportgruppe Südwest
Lange schon gelten Mannheim und Köln als Talentschmieden der neuen deutschen Musik. Die 10 Musiker der Blassportgruppe Südwest haben in beiden Städten bzw. in deren Musikhochschulen und renommierten Bigbands ihre musikalischen Wurzeln.
Mit einer zärtlichen Kampfansage an die volkstümliche Blasmusik beschreitet die 10er Mannschaft aus Mannheim nun seit fünf Jahren einen ganz eigenen musikalischen Weg, der einen weiten Bogen um Dixieland und Marschmusik macht. Seriosität trifft auf Satire; brachialer Bläser-Sound auf Gänsehautflair, Hildegard Knef auf Amy Winehouse, deutsche Texte auf eine fette Brassband - das alles wird verpackt in ausgetüfteteln Arrangements und virtuos dargeboten von zehn Persönlichkeiten, die neben ihren musikalischen Qualitäten auch den Schalk im Nacken haben.



Kinderprogramm spezial in den Ferien:

Freitag, 30. Juli, 16 Uhr, Schokoladenmuseum, Rheinseite
Samstag, 31. Juli, 11 Uhr, Bürgerhaus Kalk
Samstag, 31. Juli, 16 Uhr, Michaelshoven Park neben Reitgelände, Nähe Kirche
Sonntag, 1. August, 11 Uhr, Schokoladenmuseum, Rhein

Theater Don Kid’schote mit: Die Schatzkiste oder Das Geheimnis um Käpt’n Flintbacke (ab 4 Jahre)
Alle Mann an Deck - der Käpt`n ist weg!
Nichts mehr zu sehen von Schiffskoch Dicke Suppe, Steuermann Rechtsrum und Ausgucker Langauge. Nur unser verschlafener Hilfsmatrose Stolperjan und die Nervensäge "Arabella von Kakadu" sind noch an Bord.Ein Schiff ohne Mannschaft! Ein Schiff ohne Käp`tn! Und am schlimmsten: Ein Schiff ohne einen Tropfen Trinkwasser!
Das Unglück begann an dem Tag, als Käpt`n Flintbacke Geburtstag hatte und er sich auf den Weg machte den größten Schatz der sechs Weltmeere zu suchen. Leinen los für ein spannendes Piratenabenteuer mit hinkenden Matrosenmützen, mysteriösen Rätselbildern, hinterlistigen Seeräubern und glücklichem Ende. Diese Vorstellung zeichnet sich durch ein besonders lebendiges und interaktives Spiel zwischen dem Schauspieler und der Piratenmannschaft im Publikum aus.


Freitag, 6. August, 16 Uhr, Schokoladenmuseum, Rheinseite
Samstag, 7. August, 11 Uhr, Bürgerhaus Kalk
Samstag, 7. August, 16 Uhr, Michaelshoven Park neben Reitgelände, Nähe Kirche
Sonntag, 8. August, 11 Uhr, Schokoladenmuseum, Rhein

Tamalan Theater mit: Rumpelstilzchen... alles andere bleibt geheim! (ab 4 Jahren)
a, spinnen die denn? Aus Stroh Gold machen? Das geht doch garnicht. Aber der Müller und der König sind sich einig, und so muss die Müllerstochter mit einem Spinnrad in der Strohkammer übernachten.
Dass ihr in der Nacht jemand beim Goldspinnen geholfen hat, bleibt ein Geheimnis - aber es ist nicht das Einzige...
Diese Aufführung wird gefördert im Rahmen von Kindertheater des Monats.


Freitag, 13. August, 16 Uhr, Schokoladenmuseum, Rheinseite
Samstag, 14. August, 11 Uhr, Bürgerhaus Kalk
Samstag, 14. August, 16 Uhr, Michaelshoven Park neben Reitgelände, Nähe Kirche
Sonntag, 15. August, 11 Uhr, Schokoladenmuseum, Rhein

Zaches und Zinnober mit: Konzert am Herd

In ihrem neuen Mitmachprogramm bieten Zaches & Zinnober ein musikalisches Menü
zum Zungeschnalzen und Fingerlecken! Fein gewürzte köstliche Leckerbissen,
verrückte Kochgeschichten und witzige Mitmach- und Mitsinglieder bringen das
Publikum zum Brodeln. Nicht nur die Suppe ist tief gerührt, wenn die beiden verrückten Musiker vom verliebten Piratenkoch singen, dessen Essen schärfer ist als
das Schwert vom KäptŽn. Mit Gitarre, Klavier, Saxophon und allerlei Küchenutensilien
singen und spielen Zaches & Zinnober die unglaublichsten Geschichten. Da machen
nicht nur die kleinen große Augen!


Freitag, 20. August, 16 Uhr, Schokoladenmuseum, Rheinseite
Samstag, 21. August, 11 Uhr, Bürgerhaus Kalk
Samstag, 21. August, 16 Uhr, Michaelshoven, Park neben Reitgelände, Nähe Kirche
Sonntag, 22. August, 11 Uhr, Schokoladenmuseum, Rhein

BJÖRN’S BÄRENBANDE singt NEUE kölsche Kinderlieder
Lange Uhre - ne Stummelschwanz, jo, dat es der Hasentanz... (4 bis 6 Jahre)

Der bekannte Kölner Liedermacher und Musikpädagoge Björn Heuser begleitet von dem Gitarristen Richard "Rickes" Hunsdorf singt als Björns Bärenbande gemeinsam mit den Pänz seine Lieder über Hase, Pinguin & Co. In dem ca. 45 minütigem Programm erleben die Kinder eine abwechlungsreiche Mischung aus fröhlichen Liedern, einfachen Tänzen und spannenden Geschichten zum aktiven Mitmachen. Das macht in erster Linie Spaß und fördert das Miteinander. Zusätzlich transportiert Björn Heuser spielerisch die kölsche Sprache und begeistert bereits die Kleinsten für das Singen auf kölsch. Ein unvergessliches Erlebnis, sowohl für die Kleinen als auch die Großen!



Ausstellungen der SK Stiftung Kultur

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Zeche Hannover
Photographien aus dem Ruhrgebiet von Bernd und Hilla Becher
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapar7, 50670 Köln
noch bis 18. Juli 2010


Mit der Präsentation des photographischen Konvolutes der Zeche Hannover, von Bernd und Hilla Becher 1973 erarbeitet, wird in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, erneut eine Werkserie vorgestellt, die die Dokumentation eines gesamten Industriegeländes umfasst. Das Künstlerpaar hat das Werk kurz vor Stilllegung in über 200 Photographien festgehalten. Neben panoramatisch angelegten Aufnahmen haben sie immer wieder einzelne Gebäude in den Fokus genommen und je nach Möglichkeit in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Die Zeche Hannover bot aufgrund ihrer Komplexität und Größe - neben einem Bergwerk gehörten auch ein Kraftwerk und eine chemische Anlage dazu - eine Vielfalt an technischen Konstruktionen. Sie stellte damit ein nahezu ideales Arbeitsfeld dar.

Insgesamt haben Bernd und Hilla Becher rund 200 Anlagen detailreich photographiert, wobei die Anzahl der entstandenen Bilder zwischen zehn und mehreren hundert pro Anlage liegen kann. Diese ausführlichen Dokumentationen sind, im Gegensatz beispielsweise zu den Typologien einzelner Bauten und Funktionseinheiten, bislang nur in wenigen Ausstellungen und Publikationen bekannt gemacht worden. Dabei bilden sie einen wichtigen und grundlegenden Fundus im Gesamtwerk der Künstler, den die Photographische Sammlung in Kooperation mit Bernd und Hilla Becher seit 1996 aufarbeitet.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur zeigt des Weiteren eine Auswahl an Photographien von Bernd und Hilla Becher, so von der Zeche Constantin, Bochum, 1965; der Zeche Helene, Essen, 1965; der Zeche Neu Iserlohn, Bochum, 1965 und der Zeche Waltrop, 1982. Sämtliche der insgesamt rund 300 Exponate sind aus dem Bestand der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln.

Begleitend zur Ausstellung in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur erschien eine Publikation: Bernd und Hilla Becher. Zeche Hannover, München: Schirmer/Mosel, 2010.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln,
Tel.: (0221) 226 5900, Fax: (0221) 226 5901, E-Mail: photographie@sk-kultur.de
www.photographie-sk-kultur.de



Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur

In Räumen denken.
Bühne . Tanz . Traum
Eine Ausstellung des Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, Im Mediapark 7 (3. OG), 50670 Köln
noch bis 15. August 2010


Tanz und Raum - diese Verbindung ist so offensichtlich, dass wir sie beim Besuch eines Tanzabends kaum mehr bewusst wahrnehmen. Und genau dies ist der Anlass, warum das Deutsche Tanzarchiv Köln diese Verbindung in den Mittelpunkt einer Ausstellung stellt. Ganz im Sinne eines Archivs, das seinen Nutzern über die Tagesaktualität hinaus Wissen um Tanz, Wissen um gewesene und gegenwärtige Zusammenhänge vermitteln will. Ganz im Sinne eines Museums, das seine Besucher dazu anregen will, zu erkunden, wie sich heute und gestern gegenseitig beleben und wie das eine mit dem anderen verwoben ist - eines Museums, das seine Besucher dazu anregen will, Wirklichkeit mit "anderen Augen" zu sehen.

Thomas Thorausch und Klaus-Jürgen Sembach haben eine Ausstellung mit einem speziellen Format entwickelt. Eine Ausstellungsinstallation, die in einem einzigen Raum spielt. Und in diesem all jene Aspekte zusammenführt, die prägend für unser Bild vom Raum im Tanz sind, aber eben auch für die Vielfalt der Farben und Formen stehen, die dieses Bild bestimmen. Eine Installation, die sich - von einer Ausnahme abgesehen - durchweg aus dem reichhaltigen Bestand des Deutschen Tanzarchivs Köln speist. Eine Ausstellung, die aus dem Geist des Spiels geboren ist.

Dabei hat das Gegen- und Nebeneinander Methode: da trifft ein Kupferstich mit einer Theateransicht aus dem Jahr 1616 auf das Foto einer Tanzperformance aus dem Jahr 2003, da stoßen die Räume einer Choreographie von William Forsythe auf die historische Ansicht eines japanischen Theaters, im Nebeneinander vereint sind Texte von Joseph Beuys und Arthur Schopenhauer, Interviewausschnitte von Merce Cunningham und Sasha Waltz. Und - last but not - least stehen Tanzszenen aus einem Hollywood Musical neben einer filmischen Installation von Bruce Naumann.


Mehr über das ausstellungsbegleitende Rahmenprogramm erfahren Sie unter www.sk-kultur.de/tanz/tanzmuseum/veranstaltung

Deutsches Tanzarchiv Köln / SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
E-Mail, Tel.: (0221) 226 5757, Fax: (0221) 226 5758, E-Mail: tanzarchiv@sk-kultur.de,
www.sk-kultur.de/tanz
Führungen und Spielaktionen für Kindergärten, Schulen: Tel. (0221) 226 57 37
E-Mail: grossberg@sk-kultur.de



Weitere Informationen finden Sie unter
www.sk-kultur.de

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