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Veröffentlicht am 06.08.2010 Artikel drucken
Öffnungszeiten der Ausstellungsräume der SK Stiftung Kultur:
täglich außer Mittwoch 14 - 19 Uhr, montags freier Eintritt Eintrittspreise Raum 1 - 3 u. Tanzmuseum: Erwachsene 4,50 Euro (erm. 2,- Euro)
VERANSTALTUNGEN
Donnerstag, 16. September um 13 Uhr:
Rheinuferwanderung zo Foß un per Scheff
Vun Sürth noh Zündorf
Aus der Reihe "Töurcher en Kölle un drömeröm" der Akademie för uns kölsche Sproch. Auf unserem Fußweg durch Sürth zur Anlegestelle der Fähre sehen wir die mittelalterlich belegten großen Höfe Falderhof und Mönchhof sowie die klassizistische dreischiffige Backstein-Basilika St. Remigius. Nachdem wir mit der Fähre auf das rechte Rheinufer übergesetzt haben, gelangen wir über die Grünanlagen der Groov zum Zündorfer Marktplatz mit Nepomuk-Säule und Kriegerdenkmal.
Aus dem 11. Jh. Stammt die Pfarrkirche St. Michael, die sich inmitten des alten Friedhofs auf leichter Anhöhe erhebt. Den Abschluss bilden einige historische Gebäude und alte Fachwerkhäuser, wie der Zollturm oder das Haus des Kaufmanns Pelletier mit altem Lagerkeller und großem Gewölbe aus dem 18. Jh. für die Schmuggelware....
Leitung: Hilde Lunkwitz, telefonische Anmeldung erforderlich unter (0221) 73 92 995, Kosten: 7 Euro; Treffpunkt: KVB-Haltestelle "Sürth Bhf." (Linie 16)
Freitag, 17. September um 19 Uhr:
Eröffnung der Ausstellungen: "Joachim Brohm. COLOR" und "Blick in die Sammlung: William Christenberry"
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln
Der Eintritt ist am Eröffnungsabend frei.
Samstag, 18. September um 15 Uhr:
Künstlerführung durch die Ausstellung "Joachim Brohm. COLOR" mit Joachim Brohm
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten: 2 Euro plus Eintritt 4,50 Euro (erm. 2 Euro); Treffpunkt an der Ausstellungskasse
Sonntag, 19. September um 15 Uhr:
Führung durch die Ausstellung "Joachim Brohm. COLOR"
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten: 2 Euro plus Eintritt 4,50 Euro (erm. 2 Euro); Treffpunkt an der Ausstellungskasse
24. bis 26. September:
Kernwochenende der Internationalen Photoszene Köln 2010
Angebote anlässlich der Teilnahme der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur an der Internationalen Photoszene
Freitag, 24.9: verlängerte Öffnungszeiten der Ausstellung "Joachim Brohm. COLOR"
- 14 bis 21 Uhr
Samstag, 25.9.: verlängerte Öffnungszeiten der Ausstellung "Joachim Brohm. COLOR"
- 14 bis 21 Uhr, Führung um 19 Uhr
Sonntag, 26.9.: Führung um 15 Uhr
Am 24., 25. und 26.9. ist der Eintritt in die Ausstellung frei, für die Teilnahme an den Führungen wird eine Gebühr vom 2 Euro erhoben.
Dienstag, 28. September um 19.30 Uhr:
"Kölle, Kölsch un Kölner Zoo"
Mit Friederike Döhring, Klaus Windmüller und Philipp Oebel
Aus der Reihe "Klaaf em Mediapark" der Akademie för uns kölsche Sproch
150 Jahre Kölner Zoo - natürlich haben auch Mundartautoren wie Lis Böhle, Jean Jenniches oder Christina Block ihre Erlebnisse im und um den Zoo aufgeschrieben. Friederike Döhring trägt sie vor. Was es darüber hinaus über Köln zu berichten gibt - Klaus Windmüller weiß es. Philipp Oebel singt kölsche Leedcher über den Zoo und mehr.
Ort: SK Stiftung Kultur, Saal, Im Mediapark 7, 1. OG, Eintritt: 7 Euro
Donnerstag, 30. September um 19 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung: Tänzer.Sein. Körperlichkeit im Tanz
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (3. OG),
50670 Köln, Der Eintritt ist am Eröffnungsabend frei!
AUSSTELLUNGEN
Die Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur:
18. September bis 12. Dezember 2010
Joachim Brohm. Color
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Zusammenarbeit mit der Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum
Joachim Brohm (* 1955) gehört in Deutschland zu den ersten Künstlern seiner Generation, die Ende der 1970er Jahre die Farbphotographie für sich entdeckten. Er studierte seinerzeit an der Essener Universität/Folkwangschule, die er 1983 abschloss, bevor er an der Ohio State University, Columbus, sein Studium u. a. bei Allan Sekula fortsetzte.
Die Auseinandersetzung über die Ausdrucksmöglichkeiten der Farbphotographien hatte in den USA mit den photographischen Arbeiten etwa von William Eggleston, Bill Christenberry und Stephen Shore ohnehin schon eine gewisse Verbreitung erreicht und sollte nun auch international inspirierend wirken. Bis heute ist Brohm dem Farbbild treu geblieben. Seine Aufnahmen zeichnen sich durch eine individuelle, einfühlsam stimmige Verbindung von Kolorit, Formensprache und Sujet aus.
Joachim Brohm fühlt sich von Regionen angesprochen, die weder reine Naturgebiete noch idealtypisch gestaltete Stadtlandschaften sind, die Merkmale eines steten und zuweilen schroffen Wandels zeigen und voller improvisierter Momente sind. Er nimmt Peripherien und Randzonen in Deutschland, Frankreich, Portugal, den USA und Japan in Augenschein, an denen sich in unterschiedlicher Weise die Übergänge zwischen Natur- und Kulturlandschaft sowie zeitgenössische urbane Entwicklungen ablesen lassen.
Seine Arbeit gleicht einer archäologischen Spurensuche nach vielfach unscheinbaren Gegenständen und Konstellationen des Alltags, die, so unspektakulär sie auch sind, das Prozesshafte signifikant abbilden und Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufzeigen. Zum einen schaut Joachim Brohm nahsichtig auf liegen gelassene Objekte, Oberflächenstrukturen oder stillgelegte Vehikel, zeigt uns Stadtlandschaften und Zonen der Freizeit, zum anderen gibt er den Blick in weite Panoramen frei, in eine stille, sich immer wieder neu erfindende Topografie.
Die Präsentation umfasst Arbeiten aus den Serien Ruhr, 1982-1983, Ohio, 1983-1984, Areal, 1992-2002 und Culatra, 2008-2010 ebenso wie bislang unbekannte Aufnahmen, die in kleinen Serien von 1980 bis heute entstanden sind. Hervorgehoben werden einmal mehr jene kompositorischen und motivischen Bezüge, die die konsequente und reflexive Haltung des Künstlers betonen.
18. September - 12. Dezember 2010
Blick in die Sammlung: William Christenberry
Mit ausgewählten Aufnahmen von William Christenberry (*1936) wird in Raum 3 eine Position vorgestellt, die zu den frühen Pionieren der amerikanischen künstlerischen Farbphotographie seit Ende der 1960er-Jahre zählt. Die photographischen Arbeiten von Christenberry, die fast ausschließlich in Alabama, im Süden der Vereinigten Staaten entstehen, zeichnen sich durch oftmals über lange Jahre durchgeführte Beobachtungen alltäglicher Formen und Gegenstände aus.
Hierzu gehören Fundstücke und Liegengelassenes in der Landschaft, aber auch einfache Bauten wie kleine Wohnhäuser, Schuppen und Lokale.
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur hat im Jahr 2002 eine Retrospektive seines umfangreichen Werkes gezeigt, die neben Photographien auch Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen einbezog.
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln,
Tel.: 0221/2265900, photographie@sk-kultur.de, www.photographie-sk-kultur.de
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur
1. Oktober 2010 - 21. August 2011
Tänzer.Sein
Körperlichkeit im Tanz
Eröffnung: Donnerstag, 30. September, 19 Uhr
Jeder Mensch hat einen Körper - das verbindet uns. Und doch ist der Körper eines Tänzers etwas Besonderes, unterscheidet er sich. Was bestimmt das körperliche Sein des Tänzers? Wie nehmen wir ihn eigentlich wahr? Welche Vielfalt ist in dieser Wahrnehmung enthalten?
Unser Blick auf diesen Körper ist geprägt von dem kulturell erworbenen Verständnis von Tanz als Körperkunst. Und natürlich auch von den medialen Spiegelungen dieser Kunst: in der Fotografie, der Literatur, der Bildenden Kunst, im Film. Abseits der Bühne lernen wir in Bild und Wort den Tänzer als Künstler und seinen Körper als Fundament seiner Kunst, als immer perfekt trainiertes Instrument kennen und lieben. Unser Bild vom Tänzer und seinem Körper wird von einem Ideal bestimmt.
Die Entwicklung der Tanzavantgarde der Moderne ist nicht denkbar ohne die fundamentalen Veränderungen des Menschen-/Körperbildes im 20. Jahrhundert. Die Aufbruchsstimmung, die vom Tanz einer Isadora Duncan oder Mary Wigman und der darin proklamierten Befreiung des Körpers im Tanz ausging, trug in sich die Ideologie des neuen Menschen, der sich von gesellschaftlichen und ästhetischen Zwängen befreit und in Kunst und Lebenswirklichkeit der Zukunft entgegen strebt. Der postmoderne Tänzerkörper Ende der 1990er Jahre erscheint dagegen völlig entideologisiert - repräsentiert er doch nur noch eine zeitgenössische Phantasie über den menschlichen Körper, die freilich auch die Möglichkeit seines völligen Verschwindens als mediatisierten Tänzer im virtuellen Datenraum in sich trägt.
Die Ausstellungsinstallation über Aspekte der Körperlichkeit im Tanz will den Besucher auf eine anregende Spurensuche durch den Dickicht der TänzerKörperBilder schicken. Bilder, Texte, Töne gibt sie dabei dem Betrachter an die Hand und animiert ihn, dabei das Gesehene, Erfahrene, Erinnerte immer wieder zu vergleichen und in einen neuen Kontext zu stellen. Eine inszenierte Wunderkammer, gegliedert in fünf Abteilungen, öffnet sich dem Besucher und konfrontiert ihn mit Gegensätzlichem, Vertrautem und Unvertrautem, Bekanntem und Unbekanntem: Graphiken mit Tänzerdarstellungen aus dem 17. , 18. und 19. Jahrhundert finden sich neben zeitgenössischen Tänzerportraits und Körperimpressionen, ein Tanzkostüm von Isadora Duncan trifft auf eine Reflektion einer Bildenden Künstlerin über den abwesenden Körper.
Populäre Gymnastikbücher der 1920er Jahre stehen neben Schriften des 16. Jahrhundert, die den Tanz und jede Körperlichkeit verdammen. Eine filmdokumentarische Installation mit Aussagen von Tänzern über ihr Verhältnis zu ihrem Körper trifft auf Techniken der Ganzkörperfesselung aus Japan. Ein Auszug eines Textes von Heinrich von Kleist ist in der Ausstellung ebenso wie ein Zitat von Heiner Müller zu lesen, Skulpturen von Tänzerinnen aus den 1930er Jahren sind ebenso wie Musikvideos der 1980er Jahre zu sehen.
Mehr über das ausstellungsbegleitende Rahmenprogramm erfahren Sie unter:
www.sk-kultur.de/tanz/tanzmuseum/veranstaltung
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur
Im Mediapark 7 (3. OG), 50670 Köln, Tel.: (0221) 226 5757, Fax: (0221) 226 5758, E-Mail: tanzarchiv@sk-kultur.de
www.sk-kultur.de/tanz
Führungen und Spielaktionen für Kindergärten, Schulen: Tel. (0221) 226 57 37
E-Mail: grossberg@sk-kultur.de
Weitere Informationen finden Sie unter
www.sk-kultur.de