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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Dr. Ralf Convents

Veröffentlicht am 12.09.2008     Artikel drucken

Veranstaltungen und Ausstellungen der SK Stiftung Kultur, Köln im Oktober 2008

Öffnungszeiten der Ausstellungsräume der SK Stiftung Kultur:
täglich außer Mittwoch 14 - 19 Uhr, montags freier Eintritt
Eintrittspreise Raum 1 - 3 u. Tanzmuseum: Erwachsene 4,50 EUR (erm. 2,- EUR)



Veranstaltungen und Ausstellungen der SK Stiftung Kultur, Köln im Oktober 2008VERANSTALTUNGEN


Donnerstag, 25. September um 13 Uhr:
Wanderung durch den Königsforst
Aus der Reihe "Töurcher en Kölle un drömeröm" der Akademie för uns kölsche Sproch.
Heute ist der Königsforst, der als einziger diesen Namen noch trägt, die Lunge Kölns im wahrsten Sinne. Er ist der größte zusammenhängende Wald und eines der beliebtesten Wanderziele am Stadtrand Kölns. Dort gibt es einen Waldlehrpfad von 4 Kilometern Länge, in der Ferne erblicken wir Schloss Röttgen, das von hier aus auf Wanderwegen zu erreichen ist. Außerdem finden wir Hügelgräber, die Zeugen der mehrtausendjährigen Siedlungsgeschichte unserer Vorfahren. Wir bestaunen die riesige Kaisereiche, den Großen und den Kleinen Steinberg...
Teilnahmegebühr: 7 Euro, Leitung: Hilde Lunkwitz, Telefonische Anmeldung erforderlich unter (0221) 739 29 95, Auskunft über Treffpunkt und Fahrverbindungen erfolgt bei telefonischer Anmeldung.


Donnerstag, 25. September, 19 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung: "This is how I remember now. Portraits. Photographs by Jim Dine"
Die Photographische Sammlung, Raum 1 - 3, Im Mediapark 7, 50670 Köln
-mehr Infos zur Ausstellung siehe weiter unten


Dienstag, 30. September um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr):
"Mer fiere Jubiläum" - 25 Jahre Akademie för uns kölsche Sproch
Jubiläumsveranstaltung aus der Reihe "Klaaf em Mediapark"
Im August 1983 ging es los! Die Akademie för uns kölsche Sproch begann ihre Arbeit, zunächst in kleinem Rahmen, aber mit viel Elan! Mundartlesungen gehörten von Anfang an zu einem wichtigen Programmpunkt. Viele erinnern sich sicherlich noch an "Musik un Klaaf em kölsche Salon", eine Veranstaltung, die jahrelang im Belgischen Haus stattfand und großen Anklang fand. Mundartautoren trugen ihre Texte vor, musikalisch begleitet von den Cölschen
Salonlöwen. Seit 2002 treffen wir uns zum "Klaaf em Mediapark". Wir freuen uns sehr, dass auch diese Lesungen von unserem Publikum so gut aufgenommen werden. Daher wollen wir mit einigen Autoren und Musikern, die Sie vom Klaaf kennen, an diesen Abend auf 25 Jahre Akademie för uns kölsche Sproch zurückblicken!
Ort: SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, Saal (1.OG), Eintritt: 5 Euro (keine Ermäßigung).


Sonntag, 5. Oktober, 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellung This is how I remember now. Portraits.
Photographs by Jim Dine
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1-3, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Kosten: 2 Euro plus Eintritt, Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Dienstag, 14. Oktober um 15.30 Uhr:
Stadtwanderung Rheinauhafen und Privatmuseum der Familie Schumacher
Aus der Reihe "Töurcher en Kölle un drömeröm" der Akademie för uns kölsche Sproch.
Die Umwandlung des Rheinauhafens soll 2010 abgeschlossen sein. Wir schauen uns dort um, was schon fertig oder im (Um-)Bau weit vorangeschritten ist, z. B. Hafenamt, Wohn- und Bürhäuser Wohnwerft, Kap am Südkai, u. a. Vom Holzmarkt biegen wir dann in die Landsbergstr. ein. Hier, mitten im Severinsviertel, befindet sich die große Holzhandlung der Familie Schumacher. In dem Museum werden auf eigenem Grund und Boden 2000 Jahre Geschichte em Vringsveedel dokumentiert. Im MA stand an dieser Stelle das Kloster Sion (1246-1809). In römischer Zeit war hier dichtes Wohngebiet. Bei Aufräumungsarbeiten nach dem 2. WK fanden die Schumachers sowohl römische Grabbeigaben als auch Bauteile des alten Klosters. So ist das kleine - aber feine - interessante Museum entstanden, durch das uns Herr Schumacher persönlich führen wird.
Teilnahmegebühr: 7 Euro, Leitung: Hilde Lunkwitz, Telefonische Anmeldung erforderlich unter (0221) 739 29 95, Auskunft über Treffpunkt und Fahrverbindungen erfolgt bei telefonischer Anmeldung.


Samstag, 18. Oktober, 15 Uhr:
Die Photodetektive...Wir entdecken eine Ausstellung: This is how I remember now. Portraits.
Photographs by Jim Dine (Kinderführung, 6 bis 10 Jahre)
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1-3, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Kosten: 5 Euro für Material plus 2 Euro ermäßigter Eintritt, Anmeldung unter: Tel.: (0221) 226-5900, E-Mail: photographie@sk-kultur.de


19. Oktober bis 8. November:
Österreichische Kinder- und Jugendbuchwochen
Alle Infos: Tel. (0221) 226 2433, www.sk-kultur.de/literatur


Sonntag, 19. Oktober um 11 Uhr:
Eröffnungsfest der Österreichischen Kinder- und Jugendbuchwochen
Kinderoper in der Yakulthalle der Oper der Stadt Köln, Offenbachplatz
Kostenlose Einlasskarten sind ab 6.Oktober am Infostand der SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (Erdgeschoss) erhältlich, Infos: (0221) 223 2433, E-Mail: schroeter@sk-kultur.de


Sonntag, 19. Oktober, 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellung This is how I remember now. Portraits.
Photographs by Jim Dine
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1-3, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Kosten: 2 Euro plus Eintritt, Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Montag, 20. Oktober:
"Nilpferddamen, Miezen und anderes Getier"
Ausstellungseröffnung im Rahmen der Österreichischen Kinder- und Jugendbuchwochen mit Illustrationen der österreichischen Künstlerin Renate Habinger
11.00 Uhr Vernissage für Kinder in Anwesenheit der Künstlerin mit anschließendem Workshop
19.00 Uhr Vernissage für Erwachsene in Anwesenheit der Künstlerin
Ort: Moltkerei Werkstatt, Moltkestraße 8, 50674 Köln
Eine Kooperation mit der Moltkerei Werkstatt


Dienstag, 21. Oktober von 11 bis 18.30 Uhr:
2. Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur
Die Medien- und Kulturwirtschaft zählt in Köln zu den prägenden Wirtschaftsfaktoren. Um die Entwicklung des Standortes zu reflektieren und zu stärken, findet die zweite Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur statt.
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Themen Kulturwirtschaft, Personalentwicklung und Existenzgründung.
Veranstalter der Konferenz sind die Stadt Köln, das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, die SK Stiftung Kultur, die sk stiftung jugend und medien und die Arbeitsagentur Köln.
An der ersten Arbeitsmarktkonferenz im Oktober 2007 nahmen über 140 Vertreter von Unternehmen der Medien- und Kulturwirtschaft, Medienprofis, Künstlerinnen und Künstler sowie Expertinnen und Experten aus Politik und Verwaltung teil.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: sk stiftung jugend und medien, Tel.: (0221) 226 2660, E-Mail: blinde@sk-jugend.de
Weitere Informationen unter Tel: (0221) 574 33 61 oder E-Mail: schulz@aim-mia.de,
Ort: SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln


21. bis 23. Oktober
Darf ich bitten? Die wunderbare Welt des Tanzes im Dokumentarfilm" Internationales Filmfestival zum Thema "Tanz im Dokumentarfilm"

Die Filmkamera erschließt die Welt des Tanzes. Sie richtet den Blick auf die Entstehung einer Choreographie, den Probenalltag einer Compagnie, sie setzt aus Interviews, Probenaufnahmen, Dokumenten und Archivmaterial ein facettenreiches Bild vom Leben und Wirken eines Tänzers oder Choreographen zusammen. Die Filmkamera wird zum Chronisten des Tanzes.
Dabei bieten die in den Programmen des Festivals vorgestellten Filmarbeiten mehr als nur einen Blick "hinter die Kulissen", mehr als nur Dokumentation und Information - sie sind auch Beispiele einer anspruchsvollen, filmischen Reflexion über Tanz.
Nach 2004 und 2006 richtet das Deutsche Tanzarchiv Köln bereits zum dritten Mal dieses weltweit einzige Festival zum Thema "Tanz im Dokumentarfilm" aus.
Ort: Kino Filmpalette, Lübecker Str. 15, 50668 Köln, Tel.: (0221) 122112


Dienstag, 21. Oktober
Eröffnung (Mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Tanzkunst am Deutschen Tanzarchiv Köln e.V.)

19 Uhr:
Dancin’ women - Tanz und Weiblichkeit
(Rahmenprogramm zur Ausstellung "Fatal Attraction. Tanz, Eleganz und Weiblichkeit" * Die Kinokarte gilt im Oktober ebenfalls als Eintrittskarte in die aktuelle Ausstellung des Tanzmuseums.)

19.30 Uhr:
freedom (Regie: Jeannette Ginslov, Südafrika 2008, 15’)
About the Body (Regie: Alona Seroussi, Keren Yehezkely-Goldstein, Israel 2006, 55’)
4 Frauen aus Israel. Sie waren Opfer eines Selbstmordattentäters. Das sensible, preisgekrönte Filmportrait zeigt, wie sie mit Hilfe des Choreographen Ohad Naharin (Batsheva Dance Company) ins Leben zurückfinden.

21 Uhr:
Garten der Lüste : Die Choreographin Sasha Waltz (Regie: Brigitte Kramer, D 2008, 59’)
Sasha Waltz zählt zu den bedeutendsten Vertretern des zeitgenössischen Tanzes weltweit: Seit kurzem sind die Berliner Starchoreografin und ihr internationales Ensemble an einem neuen eigenen Spielort an der Spree anzutreffen, dem Radialsystem V, einem Experimentierfeld für Musik und Tanz in enger Verbindung mit anderen Künsten wie Architektur, Bildender Kunst und Neuen Medien..
Das Porträt bietet einen Querschnitt durch ihr facettenreiches Werk - angefangen von ihren frühen Sozialstudien wie "Allee der Kosmonauten" über ihre berühmte "Körper"-Triologie bis hin zu ihren neuesten Projekten, in denen Tanz und Musik eine einzigartige Verbindung eingehen..

Katja Wünsche : Spitze mit Profil (Regie: Peter Schönhofer, D 2008, 25’)
Für die Tänzerin Katja Wünsche, Erste Solistin des Stuttgarter Staatstheaters, ist jedes neu einstudierte Programm eine Herausforderung, der sie sich mit Ehrgeiz und Elan stellt. "Man muss jeden Tag ein bisschen die Grenze überschreiten, damit man am Ende das erreicht, worauf man zuarbeitet." Die Geheimwaffen der Primaballerina sind Ausdauer, Disziplin und ein ungeheures Potenzial an Ausdrucksstärke. Damit hat sich Katja Wünsche an die Spitze der internationalen Solistinnenliga getanzt. Den Repertoire-Spagat zwischen Tradition und Moderne, zwischen Spitze und Innovation meistert Katja Wünsche mit Bravour. Spielend wechselt die Verwandlungskünstlerin zwischen Charakterrolle und Femme fatale.


Mittwoch, 22. Oktober:
11 Uhr:
KinderTanzKino : Ballett fällt aus! (50’)
Geschlossene Veranstaltung für Schulen - Anmeldung erforderlich

Movin’ Africa - Tanz eines vergessenen Kontinents
19.30 Uhr:
Exile (Regie: Abi Ighodaro, GB 2007, 25’)
Movement (R)evolution Africa (Regie: Joan Forsch, D 2008, 44’)
Vom Senegal nach Südafrika: Neun Choreographen inszenieren zeitgenössischen afrikanischen Tanz. Sie setzen sich mit dem Afrika des 21. Jahrhunderts auseinander, mit seiner Schönheit und Tragik. Denkweisen und Empfindungen verwandeln sie in Bilder jenseits von Stereotypen und Traditionen. Der Film vermittelt ein differenziertes Bild der afrikanischen Tanzszene. Die Choreographen und ihre Compagnien stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Afrikas. Mit dabei sind die Frauen-Compagnie TschéTsché von der Elfenbeinküste und die nur aus Männern bestehende Gruppe Kongo Ba Téria aus Burkina Faso, die mit ihrem Tanz bis an ihre physischen Grenzen geht.

21 Uhr:
War Dance (Regie: Sean Fine, Andrea Nix Fine, USA 2007, 107’)
Ein Flüchtlingscamp im Norden Ugandas. Unter Tausenden von Flüchtlingen sind auch Kinder - Opfer eines Bürgerkrieges, die auch zu Tätern wurden. Tanz und Musik helfen ihnen, ihr Kriegstrauma zu verarbeiten. Mit Erfolg - die Gruppe wird zu einem nationalen Musik- und Tanzwettbewerb in die Hauptstadt Kampala eingeladen.

Donnerstag, 23. Oktober:
Rhythm’ Dance - Tanz mit der Zeit

19.30 Uhr:
Once in a blue Moon (Regie: Sue Healey, AU 2005, 12’)
Dancing Kathmandu (Regie: Sangita Shresthova, CZ, Nepal 2006, 41’)
Dance like your old man (Regie: Gideon Obarzanek, Edwina Thorsby, AU, 2007, 10’)

21 Uhr:
First Port de Bras (Regie : Goran Turnsek, NL, Slovenien 2008, 2’)

Tanz mit der Zeit (Regie: Trevor Peters, D 2007, 103’)
Sie wagen das Abenteuer - und kehren mit 80 Jahren auf die Bühne zurück. Die Karrieren im klassischen Ballett enden früh, spätestens Mitte 30. Doch vier ehemalige professionelle Tänzerinnen und Tänzer, die mittlerweile alle auf die 80 zustreben, haben die Aufforderung der Choreographin Heike Hennig zu einem erneuten Tanz angenommen und sind auf die Bühne zurückgekehrt. "Tanz mit der Zeit" von Trevor Peters zeigt das außergewöhnliche Ergebnis auf der Bühne der Oper Leipzig, wo sie einst führende Mitglieder des Ensembles waren. Sie tanzen ihre Lebensgeschichten, die der Film abseits der Bühne nachzeichnet, und uns Ursula, Christa, Siegfried und Horst als lebhafte Persönlichkeiten näher bringt - alle durchlebten Zeiten größter Umbrüche und sozialer Veränderungen des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Nichts an ihnen ist alt, außer ihr Alter.


Donnerstag, 23. Oktober um 10.30 Uhr:
Renate Welsh: "Dieda oder das fremde Kind" (ab 8 Jahren)
Öffentliche Lesung im Rahmen der Österreichischen Kinder- und Jugendbuchwochen "Jö, Schau!"
Ort: Zentralbibliothek am Neumarkt, Josef-Haubrich-Hof
Anmeldung unter (0221) 221 25 150


Freitag, 24. Oktober um 10 Uhr:
Peter Horn: "Feuernebel" (ab 12 Jahren)
Öffentliche Lesung im Rahmen der Österreichischen Kinder- und Jugendbuchwochen "Jö, Schau!"
Ort: Stadtteilbibliothek Mülheim, Bezirksrathaus, Wiener Platz 2a
Anmeldung unter (0221) 221 99 449


Samstag, 25. Oktober um 17 Uhr:
Die Neugier auf das Unausgesprochene - zur Arbeitsweise
der Tänzerin und Choreographin Gerda König - Vortrag mit Filmbeispielen
Tanzinitiativen zu Gast im Tanzmuseum: Tanzimpulse - Institut für Tanzpädagogik
Die Neugier auf das Unausgesprochene - zur Arbeitsweise der Tänzerin und Choreographin Gerda König. Vortrag mit Filmbeispielen - Weitere Information und Anmeldung über Tanzimpulse, Tel. (0221) 68 36 91


Montag, 27. Oktober um 10 Uhr:
Christoph Mautz: "Meier greift ein" (ab 9 Jahren)
Öffentliche Lesung im Rahmen der Österreichischen Kinder- und Jugendbuchwochen "Jö, Schau!"
Ort: Stadtteilbibliothek Sülz, Wichterichstr. 1/Sülzburgstr.
Anmeldung unter (0221) 221 29 728


Dienstag, 28. Oktober um 10.30 Uhr:
Georg Bydlinski: "Wir bleiben am Ball" (ab 9 Jahren)
Öffentliche Lesung im Rahmen der Österreichischen Kinder- und Jugendbuchwochen "Jö, Schau!"
Ort: Deutsches Sport- und Olympiamuseum, Im Zollhafen 1
Anmeldung unter: (0221) 226 2433


Mittwoch, 29. Oktober um 10 Uhr:
Heinz Janisch: "Märchen für mutige Mädchen" (ab 5 Jahren)
Öffentliche Lesung im Rahmen der Österreichischen Kinder- und Jugendbuchwochen "Jö, Schau!"
Ort: Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Str. 38
Anmeldung unter: (0221) 221 923 70



Veranstaltungen und Ausstellungen der SK Stiftung Kultur, Köln im Oktober 2008AUSSTELLUNGEN

Nach dem Umbau - das neue Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Seit 1997 verfügt das Deutsche Tanzarchiv Köln über ein eigenes Tanzmuseum. Durch den Umbau wird es nun mehr denn je ein Ort der Begegnung mit der Tanzkunst. Ausstellungen und Veranstaltungen machen es zu einem Treffpunkt für kunst- und kulturinteressierte Menschen. Der neu gestaltete Eingangsbereich bietet erweiterte Möglichkeiten für Filmvorführungen, Diskussionen und Vorträge und ermöglicht so auch Begegnungen mit dem Tanz der Gegenwart. Museums-pädagogische Angebote lassen Ausstellungen zur Geschichte und Gegenwart der Tanzkunst auch für Laien erlebbar werden. Vielfältige Programme für Kinder und Jugendliche machen das Tanzmuseum auch zu einem attraktiven Lern- und Erlebnisort für Kindergärten und Schulklassen.

Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln,
Tel.: (0221) 226 5757, E-Mail: tanzarchiv@sk-kultur.de



Nach dem Umbau - die neue Ausstellung im Tanzmuseum:
"Fatal Attraction. Tanz, Eleganz und Weiblichkeit".

Mit einem ungewöhnlichen Blick auf den Tanz eröffnet das Deutsche Tanzarchiv Köln nach Umbau und Erweiterung sein neues Tanzmuseum: "Fatal Attraction. Tanz, Eleganz und Weiblichkeit"

L’ aimable danseuse - sie ist uns ans Herz gewachsen: die Tänzerin, die unser allererstes Bild vom Tanz geprägt und uns damit verzaubert hat. Die Tänzerin, die in vollendeter künstlerischer Bewegung in Kopf und Herz einen Traum von Schönheit pflanzte und Tanz für uns zum Inbild von Anmut, Eleganz und Weiblichkeit werden ließ.
In der Person der Tänzerin manifestiert sich das Streben nach vollendeter Form. Ihr Körper, in entbehrungsreicher Ausbildung geformt, ist auch ein Kunstkörper. Ein Körper, der seinerseits bis heute immer wieder auch zur Projektionsfläche für
künstlerische Visionen und Phantasien wird - für Choreographen, Bildende Künstler jedweder Couleur und -natürlich - für uns Zuschauer.

Ausgehend vom Bestand der Kunstsammlung des Deutschen Tanzarchivs Köln versucht die Ausstellung "Fatal Attraction" in einer Collage aus Bildender Kunst, Literatur und Film der immerwährenden Faszination der Tänzerin auf die Spur zu
kommen. Sie versammelt Exponate, die - Sinnbildern des Tanzes gleich - in sich die Elemente tragen, die als "Bilder vom Tanz" den Tanz und die Tänzerin in unsere Wahrnehmung eingeschrieben haben und damit unsere Vorstellung von Tanz und Weiblichkeit, tänzerischer Bewegung und der ihr innewohnenden Attribute wie Eleganz, Anmut und Wahrheit prägen.
Die Ausstellung, die im Tanzmuseum eine Spielzeit lang bis zum 26. Juli 2009 zu sehen ist, wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Mehr über das gesamte Programm erfahren Sie unter www.sk-kultur.de/tanz/tanzmuseum/veranstaltung

This is how I remember now. Portraits.
Photographs by Jim Dine
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur
26. September bis 14. Dezember 2008
Eröffnung: Donnerstag, 25. September um 19 Uhr

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln,
Tel.: (0221) 226 5900, E-Mail: photographie@sk-kultur.de

Im Fokus dieser rund 80 Exponate umfassenden Ausstellung stehen Jim Dines zwischen 2002 und 2007 entstandenen photographischen Portraitarbeiten. Ein Sujet, dem der Künstler durch seine Bearbeitung und Auffassung einen durchaus erweiterten Sinn gibt. Die aktuelle Auswahl führt weit in sein über Jahrzehnte mit unterschiedlichen Mitteln erarbeitetes Oeuvre und spiegelt abwechslungsreich die Bandbreite von Dines künstlerischer Palette und Biographie. So befragt er via Selbstportrait die eigene Entwicklung, seine unterschiedlichen Reaktionen sowie Gefühlslagen und sucht, gleichfalls gerichtet auf einen für Dine bedeutungsvollen Personen- und Figurenkreis, seinen facettenreichen Visionen und Erinnerungen habhaft zu werden. Die Aufgabe gilt der Entdeckung des Ichs im Anderen oder auch umgekehrt des Anderen im Ich.

Die ihm beinahe alltäglich anbei stehenden Wesen, denen er sich in seinen Portraitbildern zuwendet, sind als Menschen oder von ihm geschaffene Kunstfiguren innerhalb ihrer von Jim Dine zugewiesenen Sphären unterschiedslos relevant, treue Begleiter und vor allem unversiegbare Quellen seiner Inspiration. Zunächst kann da seine Lebensgefährtin und Seelenverwandte Diana Michener benannt werden, die schon in zahlreichen vorhergehenden Photographien Modell seiner variationsreichen Anschauungen wurde, aber auch langjährige Freunde, Familienmitglieder und Künstlerkollegen wie Robert Creeley oder ferner Mary McCarthy kommen vor.
Neben den verschiedenen Menschen verdienen auch Dines elementar bedeutungsvollen, aus seinem künstlerischen Programm heraus entwickelten Figuren nähere Erwähnung. Sie sind oft bereits im Arsenal seiner früheren Werke verankert. Man trifft in unterschiedlichen Konstellationen auf Figuren wie die ausgestopfte Eule mit funkelnden Augen und den schwarzen, stolz erhabenen Raben, auf Portraitstudien Pinocchios wie auch auf die seines Widersachers, des listigen Fuchses.

Durch die Umsetzung mit dem Medium der Photographie erhalten all diese Elemente eine neue Modulation, sie zitieren und kommentieren sich gegenseitig und so tritt man in ein beinahe unüberschaubares Reich ineinander wirkender Energien, Wirklichkeitsanschauungen und Illusionen, in dem die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Kunst und Leben fließend sind.

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