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Veröffentlicht am 02.11.2010 Artikel drucken
Öffnungszeiten der Ausstellungsräume der SK Stiftung Kultur:
täglich außer mittwochs 14 - 19 Uhr, montags freier Eintritt
Eintrittspreise Raum 1 - 3 u. Tanzmuseum: Erwachsene 4,50 Euro (erm. 2,- Euro)
VERANSTALTUNGEN
Sonntag, 28. November, 15 Uhr
Führung durch die Ausstellung "Joachim Brohm. COLOR"
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten inkl. Museumseintritt: 6,50 Euro (erm. 4 Euro); Treffpunkt an der Ausstellungskasse
Sonntag, 28. November:
Programm im Rahmen der Ausstellung "Tänzer.Sein. Körperlichkeit im Tanz"
15 Uhr Das Ideal des Körpers - Tänzerkörper im Lauf der Zeit. Thematische Führung durch die Ausstellung (Dauer ca. 40 Minuten) - Kosten inkl. Museumseintritt: 6,50 Euro (erm. 4 Euro)
16 Uhr Architektur.Körper.Tanz.
Körper im Spannungsfeld von Architektur und Tanz ist das Thema des Vortrags der Kölner Architektin Ursula Vielhaber. Dabei geht sie der Frage nach worin in der Architektur und im Tanz der Zusammenhang zwischen dem Körper und dem Sein besteht.
(Dauer ca. 60 Minuten) - Kosten inkl. Museumseintritt: 8,50 Euro (erm. 6 Euro)
Kombiticket: 10,50 Euro (erm. 8 Euro) für bei Veranstaltungen
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (3. OG), Im Mediapark 7, 50670 Köln, Infos unter Tel.: (0221) 888 95 400
Dienstag, 30. November, 19.30 Uhr
"Wann de Ovende länger wäde - de Zick vör Chressdach"
Mit Katharina Petzoldt, Fritz Häck und Björn Heuser
Aus der Reihe "Klaaf em Mediapark" der Akademie för uns kölsche Sproch
Die Abende werden wieder länger und das Wetter ungemütlicher, die Adventszeit beginnt - was gibt es da Schöneres als gemütlich zusammen zu sitzen und kölsche Rüümcher un Verzällcher zu hören und kölsche Leedcher zu singen! Die humorvoll aber auch besinnlichen Texte von und mit Katharina Petzold und Fritz Häck stimmen darauf ein. Und Björn Heuser freut sich über stimmgewaltige Unterstützung
Ort: SK Stiftung Kultur, Saal, Im Mediapark 7, 1. OG, Kosten: 7 Euro (keine Ermäßigung)
Donnerstag, 2. Dezember, 19.30 Uhr
Leseprobe - Junge Autoren und Autorinnen der Kölner Schreibschule präsentieren Abschlussarbeiten
14 Autorinnen und Autoren im Alter zwischen 15 und 20 Jahren, die in diesem Jahr an der Kölner Schreibschule teilgenommen haben, stellen ihre Texte erstmals der Öffentlichkeit vor. Der Autor und Filmemacher Dieter Bongartz, der dieses einzigartige Literaturprojekt leitet, führt durch den Abend und präsentiert die Kölner Nachwuchstalente, die sich im Anschluss an die Lesung den Fragen des Publikums stellen.
Für 2011 können sich wieder Nachwuchsautorinnen und -autoren im Alter zwischen
15 und 20 Jahren für die Teilnahme an der Schreibschule bewerben. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2011.
Ort: Im Mediapark 6, Raum 1-3, 50670 Köln, Eintritt frei!
Kontakt: Tel. (0221) 888 95 109, E-Mail: schroeter@sk-kultur.de
Mehr Information zur Schreibschule unter www.sk-kultur.de/literatur
Samstag, 4. Dezember, 15 bis 16.30 Uhr
Die Photo-Detektive...Wir entdecken eine Ausstellung (Advent-Special)
Kinderführung durch die Ausstellung "Joachim Brohm. COLOR" mit Barbara Hofmann-Johnson
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten: 7 Euro inkl. Material und Eintritt; Treffpunkt an der Ausstellungskasse
Sonntag, 5. Dezember, 14 - 16 Uhr
Die Knetmännchen Revue (ab 7 Jahren)
Programm im Rahmen der Ausstellung "Tänzer.Sein. Körperlichkeit im Tanz"
Aus bunter Knete werden an diesem Nachmittag kleine oder größere Männchen entstehen, die so ausschauen, als wenn sie gerade einen Tanzschritt wagen wollten. Dazu werden die Teilnehmer zunächst selbst Bewegungen ausprobieren, um diese dann in Knetmasse zu übertragen. So entsteht am Ende eine kleine Knetmännchen Revue.
Ort: Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln
Kosten: 9 Euro (inkl. Material), Infos u. Anmeldung unter Tel. (0221) 888 95 409, E-Mail: grossberg@sk-kultur.de, Anmeldeschluss: 1.12.
Montag, 6. Dezember, 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Kölner Tanz- und Theaterpreise 2010
Zum 21.Mal werden an diesem Abend die Auszeichnungen verliehen. Die Kategorien sind: Schauspiel, Kinder- und Jugendproduktionen, Tanz, politisches Theater, Ehrenpreis, bester Darsteller und bester Nachwuchsschauspieler.
Dieses Jahr geht der Kölner Ehrentheaterpreis 2010 an die aKT gGmbH für ihr Projekt der Kölner Theaterzeitung aKT. Alle weiteren Preisträger bleiben wie immer bis zum Öffnen der Umschläge geheim, wenn es wieder heißt: "And the Winner is...".
Insgesamt werden sieben Preise in einer gesamten Preisgeldhöhe von rund 35.000 Euro vergeben. Die SK Stiftung Kultur konnte wieder zahlreiche Partner aus der Wirtschaft dafür gewinnen, die beliebten Preise zu finanzieren. Die meisten Sponsoren sind seit Beginn an dabei: Citroën Deutschland AG, Kölner Stadt-Anzeiger, Sparkasse KölnBonn, Kulturamt der Stadt Köln, NetCologne und RheinEnergie AG.
Seit vergangenem Jahr sponsert JTI den Darstellerpreis und dieses Jahr konnten wir
Prof. Hon. Dr. med. Manuel Cornely als Mitsponsor für den Hauptpreis für uns gewinnen. Ebenfalls mit dabei sind die Kölner Theatergemeinde, die den Schauspielnachwuchspreis "puck" und die Freie Volksbühne Köln e. V., die den "Kurt-Hackenberg-Preis" für politisches Theater vergeben.
Ort: SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, Saal 1.OG, 50670 Köln
Eintritt frei!
Sonntag, 12. Dezember, 15 Uhr, öffentliche Führung
Führung durch die Ausstellung "Joachim Brohm. COLOR"
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln; Kosten: 2 Euro plus Eintritt 4,50 Euro (erm. 2 Euro); Treffpunkt an der Ausstellungskasse
Dienstag, 14. Dezember, 13.30 Uhr
Wanderung durch die nördliche Altstadt
Aus der Reihe "Töurcher en Kölle un drömeröm" der Akademie för uns kölsche Sproch
Die Tour führt zu Schauplätzen des Mittelalters und der Gegenwart, geruhsame Plätzchen und quirlige Geschäftigkeit liegen hier dicht nebeneinander. Mittendrin tauchen Erinnerungen an große Künstler, Maler, Musikanten oder stadtbekannte Persönlichkeiten auf. Im Mittelpunkt stehen die adventlichen Darstellungen in den drei Kirchen dieses Gebietes: St. Kunibert, St. Ursula und St. Mariae Himmelfahrt, die einzige große Barockkirche von Köln.
Leitung: Hilde Lunkwitz, Anmeldung unter (0221) 7392995 erforderlich, Kosten: 7 Euro, Treffpunkt: Eingang St. Kunibertkirche
AUSSTELLUNGEN
Die Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur:
Joachim Brohm. COLOR
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung in Zusammenarbeit mit der Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum
18. September bis 12. Dezember 2010
Joachim Brohm (* 1955), gehört in Deutschland zu den ersten Künstlern, die Ende der 1970er-Jahre die Farbphotographie für sich entdeckten. Er studierte bis 1983 an der Universität Essen GHS/Folkwang, bevor er an der Ohio State University, Columbus, sein Studium bei Allan Sekula und Jonathan Green fortsetzte.
Die Auseinandersetzung über die Ausdrucksmöglichkeiten der Farbphotographie hatte in den USA etwa mit Aufnahmen von William Eggleston, William Christenberry und Stephen Shore schon eine gewisse Verbreitung erreicht und sollte nun auch international inspirierend wirken. Bis heute ist Brohm dem Farbbild treu geblieben.
In der Ausstellung Joachim Brohm. COLOR werden mit rund 160 Exponaten verschiedene Bildkonvolute vorgestellt, die zwischen 1980 und 2010 in Deutschland, Frankreich, den USA, Portugal und Japan entstanden sind. Darunter befindet sich eine Anzahl von Photographien, die parallel zu seinen bekannten Werkgruppen aufgenommen wurden, doch erst jetzt zum ersten Mal gezeigt werden.
Einbezogen sind etwa die frühen Abzüge Joachim Brohms Aufnahmen von Kleingärten aus dem Ruhrgebiet (1980) ebenso wie Bilder aus den Reihen Ruhr (1980-1983), Küste (1981/82), Paradis (1982), Ruhrstadt (1988-1992), Ohio (1983-1984), Areal (1992-2002), Japan (2006) und Culatra (seit 2008).
Joachim Brohm konzentriert sich immer wieder auf triviale Momente urbanen Geschehens und auf Spuren und Hinterlassenschaften sich überlagernder Lebensumstände, wie dies in den 1980/90er-Jahren entstandenen Photographien im Ruhrgebiet mit sensiblem Blick für Details und Strukturen vor Augen geführt ist.
Die Studie Areal, 1992 bis 2002 entstanden, bot ihm so nochmals in anderer Weise Gelegenheit, Phänomene eines Status quos und des Prozesshaften bildnerisch zu erfassen. In vielen hundert Aufnahmen dokumentierte Brohm die Veränderung eines Geländes im Norden von München, von der industriellen Nutzung hin zu einer Büro- und Wohnungsbebauung.
Die Ausstellung wird von einer Publikation mit 55 Photographien von Joachim Brohm begleitet, herausgegeben von der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln und der Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum im Schirmer/Mosel Verlag.
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln,
Tel.: (0221) 888 95 300, E-Mail: photographie@sk-kultur.de, www.photographie-sk-kultur.de
Blick in die Sammlung: Photographien von William Christenberry
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur
18. September - 12. Dezember 2010
Die Farbphotographien von William Christenberry (* 1936) sind in seiner Heimatregion Alabama, im Süden der USA, aufgenommen. Im Kabinettraum 3 werden neben einigen emblematischen Einzelaufnahmen die Serie Underground Club (1967 bis 2005) gezeigt, die die Veränderung eines Hauses über vier Jahrzehnte hinweg dokumentiert.
Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur hat im Jahr 2002 eine Retrospektive des Künstlers gezeigt, die neben Photographien auch Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen vorstellte. In die aktuelle Präsentation sind Neuerwerbungen aus den Jahren 2005 und 2006 einbezogen.
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln,
Tel.: (0221) 888 95 300, E-Mail: photographie@sk-kultur.de, www.photographie-sk-kultur.de
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur
Tänzer.Sein
Körperlichkeit im Tanz
Eine Ausstellung des Deutsche Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur im Tanzmuseum
1. Oktober 2010 - 21. August 2011
Jeder Mensch hat einen Körper - das verbindet uns. Und doch ist der Körper eines Tänzers etwas Besonderes, unterscheidet er sich. Was bestimmt das körperliche Sein des Tänzers? Wie nehmen wir ihn eigentlich wahr? Welche Vielfalt ist in dieser Wahrnehmung enthalten?
Unser Blick auf diesen Körper ist geprägt von dem kulturell erworbenen Verständnis von Tanz als Körperkunst. Und natürlich auch von den medialen Spiegelungen dieser Kunst: in der Photographie, der Literatur, der Bildenden Kunst, im Film. Abseits der Bühne lernen wir in Bild und Wort den Tänzer als Künstler und seinen Körper als Fundament seiner Kunst, als immer perfekt trainiertes Instrument kennen und lieben. Unser Bild vom Tänzer und seinem Körper wird von einem Ideal bestimmt.
Die Entwicklung der Tanzavantgarde der Moderne ist nicht denkbar ohne die fundamentalen Veränderungen des Menschen-/Körperbildes im 20. Jahrhundert. Die Aufbruchsstimmung, die vom Tanz einer Isadora Duncan oder Mary Wigman und der darin proklamierten Befreiung des Körpers im Tanz ausging, trug in sich die Ideologie des neuen Menschen, der sich von gesellschaftlichen und ästhetischen Zwängen befreit und in Kunst und Lebenswirklichkeit der Zukunft entgegen strebt.
Der postmoderne Tänzerkörper Ende der 1990er Jahre erscheint dagegen völlig entideologisiert - repräsentiert er doch nur noch eine zeitgenössische Phantasie über den menschlichen Körper, die freilich auch die Möglichkeit seines völligen Verschwindens als mediatisierten Tänzer im virtuellen Datenraum in sich trägt.
Die Ausstellungsinstallation über Aspekte der Körperlichkeit im Tanz will den Besucher auf eine anregende Spurensuche durch das Dickicht der TänzerKörperBilder schicken. Bilder, Texte, Töne gibt sie dabei dem Betrachter an die Hand und animiert ihn, dabei das Gesehene, Erfahrene, Erinnerte immer wieder zu vergleichen und in einen neuen Kontext zu stellen.
Eine inszenierte Wunderkammer, gegliedert in fünf Abteilungen, öffnet sich dem Besucher und konfrontiert ihn mit Gegensätzlichem, Vertrautem und Unvertrautem, Bekanntem und Unbekanntem: Graphiken mit Tänzerdarstellungen aus dem 17. , 18. und 19. Jahrhundert finden sich neben zeitgenössischen Tänzerportraits und Körperimpressionen, ein Tanzkostüm von Isadora Duncan trifft auf eine Reflektion einer Bildenden Künstlerin über den abwesenden Körper.
Populäre Gymnastikbücher der 1920er Jahre stehen neben Schriften des 16. Jahrhunderts, die den Tanz und jede Körperlichkeit verdammen, Skulpturen von Tänzerinnen aus den 1930er Jahren sind ebenso wie Musikvideos der 1980er Jahre zu sehen.
Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln
Tel.: (0221) 888 95 400, E-Mail: tanzachiv@sk-kultur.de, www.sk-kultur.de/tanz
Öffnungszeiten der Ausstellung: täglich außer mittwochs 14 bis 19 Uhr, Eintritt: 4,50 Euro (ermäßigt 2 Euro), montags freier Eintritt
Mehr über das ausstellungsbegleitende Rahmenprogramm erfahren Sie unter www.sk-kultur.de/tanz/tanzmuseum
Weitere Informationen finden Sie unter
www.sk-kultur.de