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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Dr. Convents Ralf

Veröffentlicht am 23.12.2009     Artikel drucken

Veranstaltungen der SK Stiftung Kultur im Januar 2010

Veranstaltungen der SK Stiftung Kultur im Januar 2010
Öffnungszeiten der Ausstellungsräume der SK Stiftung Kultur:
täglich außer Mittwoch 14 - 19 Uhr, montags freier Eintritt
Eintrittspreise Raum 1 - 3 u. Tanzmuseum: Erwachsene 4,50 Euro (erm. 2,- Euro)


Unsere Ausstellungsräume bleiben am 24. und 31. Dezember geschlossen!
An den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie an Neujahr geöffnet!



Veranstaltungen

Sonntag, 3. Januar um 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Boris Becker. Photographien 1984-2009"
Die Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1-3, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln
Kosten: 2 Euro plus Eintritt; Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Samstag, 9. Januar um 15 Uhr:
Die Photodetektive...Wir entdecken eine Ausstellung
Kinderführung durch die Ausstellung "Boris Becker. Photographien 1984-2009"

Die Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1-3, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln
Kosten: 5 Euro für Material plus 2 Euro ermäßigter Eintritt; Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Sonntag, 10. Januar, 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellung "In Räumen denken. Bühne • Tanz • Traum"
Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Tanzmuseum, Im Mediapark 7 (3. OG), 50670 Köln
Treffpunkt an der Ausstellungskasse des Tanzmuseum. Kosten: 2 Euro plus Eintritt


Sonntag, 10. Januar, ab 16 Uhr:
Finissage der Ausstellung "In Räumen denken."
Traumwelten. Filme und literarische Texte zum Thema.
Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Tanzmuseum (Foyer), Im Mediapark 7 (3. OG), 50670 Köln
Kosten: nur Museumseintritt
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Tanzkunst am Deutschen Tanzarchiv Köln


Samstag, 16. Januar um 19 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung: "Boris Becker. Fakes"
Parallel zur Ausstellung Boris Becker. Photographien 1984-2009 in der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur zeigt das Kulturforum in Herz Jesu in Zusammenarbeit mit Barbara Hofmann-Johnson die Ausstellung "Boris Becker. Fakes."
Laufzeit: 17. Januar bis 28. Februar 2010
Ort: Kulturforum in Herz Jesu, Köln, Zülpicher Platz
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 15.00 - 18.00 Uhr
Infos: Tel.: 01520-2462718, E-Mail: mail@kulturforum-herz-jesu.de
- mehr Infos zur Ausstellung siehe weiter unten!


Sonntag, 17. Januar um 12 Uhr:
Führung durch die Ausstellung "Boris Becker. Fakes’
Ort: Kulturforum in Herz Jesu, Köln, Zülpicher Platz


Sonntag, 17. Januar um 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Boris Becker. Photographien 1984-2009"
Die Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1-3, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln
Kosten: 2 Euro plus Eintritt; Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Dienstag, 19. Januar um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr):
"Fastelovend kütt eran"
Mit Mitgliedern der Kumede und Philipp Oebel
Aus der Reihe "Klaaf em Mediapark" der Akademie för uns kölsche Sproch
Unterhaltsames Programm mit kölschen
Mit dem Titel eines Gedichtes von Wilhem Schneider-Clauß möchten wir Sie einstimmen auf ein unterhaltsames Programm mit alten kölschen Texten und Liedern zum Thema "Karneval". Sie werden nicht nur Schneider-Clauß begegnen, sondern auch Peter Berchem, Lis Böhle, Herbert Klar und vielen anderen.
Ort: SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (Saal 1.OG) - Eintritt: 7 Euro (keine Ermäßigungen!)


Mittwoch, 27. Januar um 19 Uhr:
"Eine Nacht bei den Krokodilen. Rolf Borzik Tanztheater von Pina Bausch
Ein Ausstellung des Deutsches Tanzarchivs Köln in Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Stiftung
Laufzeit: 28. Januar bis 30. August 2010
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln


Sonntag, 31. Januar um 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Boris Becker. Photographien 1984-2009"
Die Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1-3, Im Mediapark 7 (1.OG), 50670 Köln
Kosten: 2 Euro plus Eintritt; Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse



AUSSTELLUNGEN

27. November 2009 bis 28. Februar 2010
Boris Becker. Photographien 1984-2009
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln in Kooperation mit der Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz


Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1 - 3, Im Mediapark 7 (1. OG), 50670 Köln

Der in Köln lebende Künstler Boris Becker (*1961) gehört zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Photographieszene. Nach seinem Studium an der Hochschule der Künste Berlin war er von 1984 bis 1990 Schüler von Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf.

Die als eine Werkübersicht konzipierte Ausstellung stellt mit circa 90 Exponaten repräsentative Beispiele aus Beckers Werkserien Hochbunker, Wohnhäuser, Felder und Landschaften, Fakes und Artefakte vor. Ohne die Chronologie der Bildreihen und Einzelarbeiten in den Vordergrund zu stellen, werden in dieser Ausstellung sämtliche thematischen Segmente vorgestellt. Sie können gleichsam als Denk- und Bildräume verstanden werden.

Obwohl Boris Becker die technische Methode der Großbildphotographie beibehält, die ein detailgenaues Abbild der Wirklichkeit begünstigt, sieht er seine Aufgabe heute darin, das Vertrauen in die Wirklichkeit sowie die auf sie Bezug nehmenden Bilder auf den Prüfstand zu stellen. Beckers Arbeiten sind insofern ein Appell zur Selbstvergewisserung des Betrachters und zur Hinterfragung der dokumentarisch verbindlichen Aussagekraft des Mediums.

Bereits in seiner frühen in schwarzweiß und in Farbe ausgearbeiteten Bildreihe von Luftschutzbunkern, aufgenommen in über 50 deutschen Städten, kündigt sich seine kritische Sicht auf die Dinge an. Schon hier richtet sich Beckers Blick weniger auf das Offensichtliche. Intuitiv wendete er sich mit den ausgewählten Bauten Motiven und Formen zu, die ihre Funktion eher verbergen, als offen legen. Mit dieser grundlegenden Serie verbindet sich darüber hinaus ein faszinierendes Kapitel deutscher Architekturgeschichte.

Fortsetzung findet dieser Arbeitsansatz in Beckers Auseinandersetzung mit der urbanen Architektur, mit Reihen- und Hochhäusern, die er farbig und in verschiedenen Formaten ausarbeitet. Auch hier zeigt sich, dass Architektur kein statisches Phänomen ist, sondern ein Zustand, der, kaum dass er hergestellt ist, bereits individuellen Veränderungen anheim fällt. Zeugnis davon sind etwa Klinkerfassaden, Verputzungen und Gartengestaltungen, die nicht zuletzt auch Zeitgeschmack und gesellschaftliche Notwendigkeiten verdeutlichen.

Des Weiteren lassen sich in Beckers Landschaften - Ackerflächen und Wiesen - oder nennt man sie eher monochrome Naturfelderkomplexe, menschliche Eingriffe in die Natur erkennen. Ohne Passepartout präsentiert, wirken sie unfassbar, grenzen- und ortslos. Mit dem Fokus auf ihre Ausschnitthaftigkeit ähneln sie überdimensionalen Präparaten oder Erdproben, die objekthaft der Wirklichkeit entnommen, zu einem geradezu wissenschaftlichen Zugriff verleiten.

Dass in Beckers Arbeiten gelegentlich Marcel Duchamp mit seinen Readymades Pate stand, lässt sich an der Reihe der Werkgruppe Fakes (Fälschungen) besonders gut ablesen. Zwar sind es nur bedingt Alltagsgegenstände, die Boris Becker hier als Motive nutzt, doch ihre profane Herkunft ist nicht von der Hand zu weisen. Meist handelt es sich um Objekte, die vom Zoll als Schmuggelware sichergestellt wurden. Ohne Vorinformation betrachtet, wecken sie Neugier und verdeutlichen, wie sehr der visuelle Eindruck an unsere Erfahrung, unser Wissen gebunden und damit auch kulturell begrenzt ist. Die Wirklichkeit treibt hier umso mehr ihr doppeltes Spiel.

Die Reihe Westsahara bildet einen Exkurs in Boris Beckers Werk. Er nutzt journalistische Praktiken, um sich einem politischsozialen Thema zu nähern, ohne jedoch seine Bildsprache aufzugeben. Entstanden sind erzählerische Bilder, die die enorm kargen Lebensverhältnisse der in Flüchtlingslagern untergebrachten Volksgruppe der Sahauris im Westen Algeriens unsentimental vor Augen führen. Er besuchte den Landstrich gemeinsam mit einem Vertreter der UNO-Flüchtlingshilfe im Februar 2007. Reisen und Unterwegssein bedeutet für Boris Becker Erfahrungen sammeln und Bildern begegnen - unabhängig, ob in Deutschland, im europäischen Ausland oder in der Ferne. Und doch ist sein Werk nicht auf das Reisen angewiesen. Tatsächlich beginnt die Reise im Kopf, oder mit den Worten von Boris Becker: "Die Kunst geht durch den Kopf".

Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet. Im Anschluss an die Präsentation in der Photographischen Sammlung in Köln wird die Retrospektive im Frühjahr 2010 in der Landesgalerie Linz, Österreich, gezeigt.



17. Januar bis 28. Februar 2010
"Boris Becker. Fakes"

Parallel zur Ausstellung Boris Becker. Photographien 1984-2009 in der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur zeigt das Kulturforum in Herz Jesu in Zusammenarbeit mit Barbara Hofmann-Johnson die Ausstellung "Boris Becker. Fakes."

Ort: Kulturforum in Herz Jesu, Köln, Zülpicher Platz
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 15.00 - 18.00 Uhr
Infos: Tel.: 01520-2462718, E-Mail: mail@kulturforum-herz-jesu.de

Parallel zu der Überblicksausstellung Boris Becker. Photographien 1984-2009, die bis zum 28. Februar in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur zu sehen ist, zeigt das Kulturforum in Herz Jesu in der Herz Jesu Kirche am Zülpicher Platz in Köln eine weitere Auswahl aus der umfangreichen Werkgruppe der Fakes.
Mit der Bildserie der Fakes erweiterte Boris Becker Ende der 1990er Jahre sein Spektrum der unter ästhetisch autonomen Fragestellungen aufgenommenen Motive der Bunker, der Wohnhäuser, der Konstruktionen, der Felder und der Artefakte um den Aspekt der inszenierten Objektphotographie.

Vor farblich prägnanten Hintergründen ins Bildzentrum gerückt oder den Bildraum motivisch als Allover ausfüllend, zeigen die Fakes Objekte, die zunächst wie eine etwas willkürliche Sammlung alltäglicher Gegenstände aus unterschiedlichen Bereichen wirken, tatsächlich aber vom Zoll konfiszierte Objekte aus der internationalen Drogen- und Wirtschaftskriminalität sind. Hierauf verweist als bildkonstituierendes Element der jeweilige Titel der vorwiegend großformatigen Arbeiten der Serie, ohne den man der veränderten Zweckbestimmung der Objekte nur selten auf die Spur kommen würde. Nur manchmal lässt sich im Bild der im wahrsten Sinne des Wortes doppelte Boden der Objekte im Kontext der Wirtschafts- und Drogenkriminalität erkennen.

Angelehnt an die Bildmuster der Werbung oder der ästhetischen Katalogisierung von Gegenständen und Sammlungsstücken erweisen sich die Fakes so als Fallen des photographisch Sichtbaren und hinterfragen nicht nur die dokumentarische Verbindlichkeit der Photographie, sondern indirekt auch die Veränderung von Werten innerhalb unserer global vernetzten, wirtschaftlich bestimmten Welt.

Auf die Doppelbödigkeit der Objekte und ihre gesellschaftlichen Bedeutungsebenen ebenso wie auf die Grenzen der Photographie anspielend, ist es gerade diese Mehrschichtigkeit der Bezüge, die Boris Becker auch in besonderen Ausstellungskontexten mit der Werkgruppe auslotet. Hierfür ist die Inszenierung der Fakes im Kirchenraum der Herz Jesu Kirche beispielhaft.

Führungen durch die Ausstellung mit Barbara Hofmann-Johnson am: 17.01.2010, um 12.00 Uhr

Kinderführungen am 28.01.10 um 15.00 Uhr und 22.02.10 um 11.00 Uhr
Künstlergespräch mit Boris Becker am 29.01.2010 um 17.00 Uhr.
Infos und Anmeldung zu den Rahmenveranstaltungen: Tel.: 01520-2462718, E-Mail: mail@kulturforum-herz-jesu.de



9. Oktober 2009 bis 10. Januar 2010
In Räumen denken.
Bühne Tanz Traum
Eine Ausstellung des Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur


Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, Im Mediapark 7 (3. OG), 50670 Köln

Szenenwechsel. Das Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln wendet sich mit gleich zwei aufeinanderfolgenden Ausstellungen einer neuen Thematik zu: dem Raum im Tanz. Wie keine andere Bühnenkunst hat der Tanz im Laufe seiner Geschichte unseren Blick auf das Theater und seine (Bühnen-) Räume verändert. War der Blick des Zuschauers im 19. Jahrhundert noch bestimmt von der Zentralperspektive, so wirbelte die Tanzavantgarde des 20. Jahrhundert diese Perspektive gehörig durcheinander. Eine Vielzahl von neuen Tanzstilen und Choreographiekonzepten kreierten ihre eigenen, neuen Tanz-Räume. Und mit ihnen auch neue Blicke auf den Tanz. Perspektivwechsel.

Was wäre der Tänzer ohne den Raum, der seine Bewegung umgibt? Tanz ist immer auch ein ‚Dialog’ mit dem Raum. Sehen wir Tanz, so sehen wir auch einen Raum. Dieser Raum war einmal ausschließlich die Bühne des Theaters. Vorbei. Längst hat der Tanz sich neue Spielräume, wie öffentliche Orte, den Film oder das Internet erobert - und damit Freiräume mit einer Vielzahl von möglichen, von neuen Perspektiven. Die Sehgewohnheiten des Zuschauers sind gänzlich andere geworden - ebenso wie die Bühnenwelten, in denen sich Tänzer und Tänzerinnen bewegen. Im Filmmusical wie auch im avantgardistischen Kunstfilm erobern sich Tänzer und Choreographen u. a. durch technische Finessen zuvor nie für möglich gehaltene Ausdrucks- und Wirkungsmöglichkeiten, auf den virtuellen Bühnen des Internet schließlich ist der Tanz omnipräsent.

Anhand von Graphiken, Notizen von Choreographen, Zeichnungen, Filmen, Fotografien, Texten u.a. Exponaten stellt das Deutsche Tanzarchiv Köln in Form einer Ausstellungsinstallation "Tanzräume" in Geschichte und Gegenwart und ihre Protagonisten, wie z.B. Merce Cunningham und William Forsythe vor.



28. Januar bis 30. August 2010
Eine Nacht bei den Krokodilen.
Rolf Borzik und das Tanztheater von Pina Bausch
Ein Ausstellung des Deutsches Tanzarchivs Köln in Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Stiftung.


Eröffnung: Mittwoch, 27. Januar um 19 Uhr

Räume für das Tanztheater. Im Mittelpunkt der nächsten Ausstellung des Deutschen Tanzarchivs Köln steht das Tanztheater von Pina Bausch. Wieder haben die Kuratoren der Ausstellung eine ungewöhnliche Art der Annäherung an das Thema gewählt: im Zentrum steht Pina Bauschs früherer Lebensgefährte und kongenialer Bühnen- und Kostümbildner, Rolf Borzik, der wie kein anderer die Arbeit der wohl berühmtesten Choreographin aus Deutschland prägte und 1980 im Alter von nur 35 Jahren starb.

Der Kritiker Rolf Michaelis (DIE ZEIT) schrieb in seinem Nachruf: "Was die Menschen in Pina Bauschs Stücken taten, war nie zu trennen von den Räumen und Kostümen, die Borzik für sie erfunden hatte. Nicht allein die spektakulären szenischen Einfälle machten die Bedeutung dieses Bühnenbildners aus (ein Nilpferd in "Arien", zwei Krokodile in der "Keuschheitslegende"), sondern mehr noch seine mitinszenierende Phantasie:

Man erinnert sich an die selbstverständliche Brutalität, die die Stuhlreihen im "Kontakthof" zu einer Kampfformation machte; an die Obszönität und Peinlichkeit der Cocktail-Kleider; an ein Morgenlicht in der "Macbeth"-Phantasie, das alle Gesichter nackt und einsam aussehen ließ; an die Stühle, Sofas, Klaviere, auf die rosa Puppenfrauen gebettet waren. Borziks Bühnenbilder waren nie Selbstzweck, nie Kulisse - und sie waren auch nie isolierte Kunstereignisse, "inszenierte Räume". Sie waren Spiel-Plätze für Schauspieler und Tänzer, durch das Material unverwechselbar: durch Wasser auf dem Boden, Wasser, das die Kleider durchnässte, die Haare verklebte, durch Torf und Laub, die Stoffe und Haut beschmutzten." Und aus den Produktionen des Tanztheaters jener Jahre nicht wegzudenkende Schauspielerin Mechthild Großmann schrieb über Rolf Borzik: "Er konnte uns Flügel verleihen. Das Unmögliche wurde möglich."


Mehr über das ausstellungsbegleitende Rahmenprogramm erfahren Sie unter www.sk-kultur.de/tanz/tanzmuseum/veranstaltung



Weitere Informationen finden Sie unter
www.photographie-sk-kultur.de
www.sk-kultur.de/tanz

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