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von Este Galashire
Veröffentlicht am 01.03.2007 Artikel drucken
Köln - Das Kuratorium hat getagt, und die Auswahl der Teilnehmer fiel niemandem in der Jury leicht. Die Resonanz auf die neue Kunstmesse in Köln übertraf mit mehren hundert Bewerbungen selbst die kühnsten Erwartungen der Organisatoren Edmund Piper und Eiko Sabela. Doch Rückenwind gibt es auch noch von anderer Seite.
Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes übernimmt Schirmherrschaft über die Tease Art Fair 2007
Die Tease Art Fair fördert mit ihrem neuen Konzept gezielt junge, mutige und noch unbekannte Künstlerpositionen und findet parallel zur Art Cologne - und zur Düsseldorf Contemporary - vom 19.-22. April 2007 in Köln statt. Mit der Ortswahl wollen die Organisatoren der Tease ein Zeichen setzen und sowohl der Kölner Kunstszene als auch Köln als Kulturstadt den Rücken stärken.
Wofgang Barz/Michael Hanusch, "Donkey", 2005, Acryl, Öl, Lack, Leinwand, 50 x 60 cm, copyright bei den Künstlern
Die Bürgermeisterin der Stadt, Elfi Schop-Antwerpes, reagierte prompt auf das Engagement der Messeorganisatoren und übernahm begeistert die Rolle der Schirmherrin über das Projekt.
"So ein spontanes und vor Allem positives Feedback aus der Politik gibt natürlich eine Menge zusätzlichen Auftrieb. Das ganze Team hat sich enorm darüber gefreut. Und für die Kunstszene ist dies ein klares Signal: Nicht nur die Aussteller freuen sich über den frischen Wind, sondern die Stadt Köln ebenso," freut sich Edmund Piper.
Neue Kontaktschmiede in Köln
Idee und Konzept fanden auch in der internationalen Kunstszene hohe Anerkennung, so dass das Kuratorenteam letzte Woche aus ueber 300 Bewerbungen eine Auswahl treffen konnte. "Wir freuen uns ganz besonders, dass wir bereits bei der Premiere der Tease Art Fair Künstlern, Galerien, Netzwerken und Kuratoren aus so vielen verschiedenen Ländern eine Präsentations- und Kontaktplattform anbieten können," berichtet Eiko Sabela. "Wir sind davon überzeugt, dass auch unter den Ausstellern viele neue Kontakte für zukünftige Zusammenarbeiten geknüpft werden und das soziale Netzwerk der Ausstellerinnen und Aussteller sowie der Besucherinnen und Besucher auf der TEASE eine Bereicherung erfährt."
Jennifer Allen, ’Spit Roast’ DVD Video/Performance Still 2006, courtesy Gallery 33
Galerien und KünstlerInnen u. a. aus den USA, Groß Britannien, der Schweiz, Österreich, Spanien, Schweden, Tschechien und natürlich Deutschland, werden sich auf der Tease einem breitgefächerten und kunstinteressierten Publikum präsentieren.
Teilnehmen werden neben den vielen noch unbekannten Neuentdeckungen u. a. die Künstlergruppe Artists Anonymous aus London/Berlin, die Kölner Galeristin Alexa Jansen, Galerie Brunnhofer aus Linz, die Kunsthochschule Berlin Weissensee, Fachgebiet Malerei, in Zusammenarbeit mit der Galerie Berlin, das Künstlernetzwerk Pode Bal aus Prag sowie der Kurator Pontus Raud aus Stockholm, der auf der Tease eine spannende Auswahl junger skandinavischer Kuenstlerinnen und Kuenstler präsentieren wird. Die vollständige Teilnehmerliste wird in Kürze auf der Homepage der Tease Art Fair veröffentlicht.
Auch die Institutionen werden gefördert
Die beiden Leiter der Tease Art Fair haben sich zudem entschieden, insbesondere die Kölner Kunstszene zu fördern indem sie den beiden großen Institutionen GEDOK (Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen und Förderer g.e.V.) und BBK (Bundesverband Bildender Künstler) enladen, um sich auf der Messe präsentieren zu können.
Sabine Tress, Kill Bill, 2006, Acryl auf Leinwand, 180 x 200cm, copyright Galerie Kaysser
Auf der Tease Art Fair werden über 130 unterschiedlichste KünstlerInnen aus der internationalen jungen Kunstszene vorgestellt. Ein 400 Seiten starker Katalog garantiert dabei die ausführliche Dokumentation jeder einzelnen Position im A4 Format.
„Wir finden es klasse, dass es gelungen ist, den Spirit des „Nicht-in-erster- Linie-Kommerziellen“ nun auch in Köln zu verankern“, so Udo Bockemühl, Galerie U7, Frankfurt am Main. Und so ist es auch gedacht. Der Schwerpunkt ist bei den Künstlern und deren Kunst zu finden, nicht in der vermeindlichen Markttauglichkeit.