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Veröffentlicht am 23.03.2011 Artikel drucken
Der Tanzwissenschaftspreis NRW möchte dazu beitragen, die Grundlagen und Strukturen tanzwissenschaftlicher Forschung in Deutschland zu stärken. Die Auszeichnung, die alle fünf Jahre in Erinnerung an den Pädagogen, Publizisten und Begründer des Deutschen Tanzarchivs Köln, Kurt Peters, vergeben wird, beinhaltet eine Förderung in Höhe von 16.000 Euro.
Photo: Dominik Mentzos, »human writes« – Performance Installation von William Forsythe und Kendall Thomas, 2005Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und das Deutsche Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln loben den Preis im Jahr 2011 nun zum dritten Mal aus.
Gefördert wird die Publikation herausragender wissenschaftlicher Arbeiten (Dissertationen, Magisterarbeiten, etc.) sowie die Realisierung anderer, künstlerischer Forschungsprojekte zum Thema Körper, Bewegung, Tanz und Performance in Form von Publikationen, Ausstellungen oder multimedialen Präsentationen. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums, des Deutschen Tanzarchivs und der Hochschule für Musik und Tanz zusammensetzt. Bewerbungsschluss ist der 20. Juni 2011, der Preis wird Mitte Oktober 2011 in Köln verliehen.
Die bisherigen Preisträger
Der Tanzwissenschaftspreis NRW 2006 wurde zu gleichen Teilen verliehen an Friederike Lampert aus Hamburg (Dissertation: "Tanzimprovisation - Geschichte, Theorie, Verfahren, Vermittlung von Improvisation im künstlerischen Tanz" sowie das darauf aufbauende Projekt einer "Choreographie-Akademie") und an Henner Drewes aus Bonn (wissenschaftliche Arbeit basierend auf der Dissertation "Transformationen - Bewegung in Notation und digitaler Verarbeitung" und das geplante Forschungsprojekt "Von Notation zu computer-generierter 3D Animation").
Der Tanzwissenschaftspreis NRW 2001 wurde geteilt zwischen Kerstin Evert aus Berlin (Dissertation über DanceLab - Zeitgenössischer Tanz und Neue Technologien) und Stephanie Schroedter aus Salzburg (Dissertation "Vom ’Affekt’ zur ’Action’ - Quellenstudien zur Poetik der Tanzkunst vom späten Ballet de Cour bis zum frühen Ballet en Action").
Weitere Informationen und Einreichung der Bewerbung bei
Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Tel.: +49 221 888 95 - 400, Fax: +49 221 888 95 - 401, E-Mail: tanzarchiv@sk-kultur.de
www.sk-kultur.de