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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Dr. Ralf Convents

Veröffentlicht am 14.04.2009     Artikel drucken

SK Stiftung Kultur informiert - Veranstaltungen und Ausstellungen

SK Stiftung Kultur informiert - Veranstaltungen und Ausstellungen
SK Stiftung Kultur Programm
Öffnungszeiten der Ausstellungsräume der SK Stiftung Kultur:
täglich außer Mittwoch 14 - 19 Uhr, montags freier Eintritt
Eintrittspreise Raum 1 - 3 u. Tanzmuseum: Erwachsene 4,50 Euro (erm. 2,- Euro)



Veranstaltungen

Donnerstag, 7. Mai um 14 Uhr
Historisches Wasserwerk Severin II
Aus der Veranstaltungsreihe "Töurcher en Kölle un drömeröm"
Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. In Köln ist es stets in ausreichender Menge und erstklassiger Qualität vorhanden. Das Wasserwerk Severin II gilt wegen seiner historischen Fassaden als einer der schönsten industriellen Bauten in Köln.

Bei dieser Führung wird uns die Aufbereitung des gewonnenen Grundwassers zum köstlichen Trinkwasser anschaulich gezeigt und erklärt. Der Weg des Wassers durchläuft verschiedene Stationen in den Werkshallen mit den Filteranlagen bis letztendlich zum großen Sammelbecken.

Jh. Erst das neue Zeitalter der Technik bescherte Köln Ende des 19. eine richtige Wasserleitung. Seit 1872 war das erste Kölner Wasserwerk an der Alteburg am Ufer des Rheins in Betrieb. Das war der Grundstein für die erste zentrale Trinkwasserversorgung, reichte aber schon bald nicht mehr aus. Noch vor der Jahrhundertwende wurde Wasserwerk Severin I am Zugweg gebaut und 1901 Severin II fertiggestellt.

Leitung: Hilde Lunkwitz, Teilnahmegebühr: 7 Euro, Telefonische Anmeldung erforderlich unter (0221) 739 29 95, Auskunft über Treffpunkt und Fahrverbindungen erfolgt bei telefonischer Anmeldung.


Samstag, 9. Mai, 15 Uhr:
Die Photo-Detektive...Wir entdecken eine Ausstellung
Pflanzenstudien von Karl Blossfeldt und verwandte Positionen
Kinderführung mit Barbara Hofmann-Johnson
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Kosten: 5 Euro für Material plus 2 Euro ermäßigter Eintritt, Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Samstag, 9. Mai um 15 Uhr
Laut- und Leisegedichte von und mit Erwin Grosche
Für Kinder (ab 4 -5 Jahren) mit ihren Eltern Eine Kooperationsveranstaltung der SK Stiftung Kultur und der katholischen Familienbildung Köln e.V. Mit Gedichten, Geschichten, Liedern und durch spielerischen Wortwitz und regelrechte Sprachakrobatik lässt Erwin Grosche große und kleine Kinder Sprache spielerisch erleben. Schnell werden die Kinder einbezogen. Erwin Grosche spielt auf dem Klavier, singt auf der Gitarre und begleitet sich mit dem Akkordeon, wenn er vom Badewannenkapitän, vom Pustekönig oder Schlafbewacher erzählt.

Erwin Grosche ist Schauspieler, Autor und mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit der poetischste und skurrilste unter Deutschtlands Kabarettisten. Er schreibt für "Die Sendung mit der Maus" und ist Moderator der "Bärenbude"(WDR 5).

Ort: Familienforum Vogelsang, Rotkelchenweg 49, 50829 Köln
Eintritt: 3,50 Euro (Kinder haben freien Eintritt), Infos u. Anmeldung: (0221) 9585960
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung unbedingt erforderlich!


Sonntag, 10. Mai um 15 Uhr:
Führung durch die Ausstellung
Pflanzenstudien von Karl Blossfeldt und verwandte Positionen
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Kosten: 2 Euro plus Eintritt; Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Sonntag, 10. Mai um 17 Uhr:
Das Tanzmuseum stellt vor: Das Kölner Tanzensemble DIN A 13 Vortrag aus der Reihe "Tanz in Köln"
(Rahmenprogramm zur Ausstellung "Fatal Attraction. Tanz, Eleganz und Weiblichkeit"
Ort: Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln
Eintritt incl. Museumsbesuch: 8 Euro (keine Ermäßigungen)


Sonntag, 17. Mai von 11 bis 19 Uhr:
Internationaler Museumstag in der SK Stiftung Kultur
Eintritt und Führungen kostenfrei
Die Photographische Sammlung, 14 und 16 Uhr:
Führungen durch die Ausstellung
Pflanzenstudien von Karl Blossfeldt und verwandte Positionen
Tanzmuseum, 15 Uhr:
Getanzte Führung durch die Ausstellung
"Fatal Attraction. Tanz, Eleganz und Weiblichkeit" (Veranstaltung im Rahmen von tanznrw 09)


Dienstag, 19. Mai um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr):
"Medden us dem Levve" - Die heitere Seite des Alltäglichen - Leeder un Verzällcher in Kölscher Mundart
mit Elfi Steickmann, Jörg Weber und Wolfgang Nagel
Aus der Reihe: "Klaaf em Mediapark"
In einigen der Geschichten, Gedichte und Liedertexten finden Sie sich bestimmt wieder.

Die alltäglichen Dinge oder Begebenheiten sind doch meistens, wenn man genau hinhört und mit offenen Augen durch das Leben geht, mit ganz viel Humor und Situationskomik verbunden. Meine Damen, ist Ihr Ehemann nicht der geborene Heimwerker (glaubt er)? Meine Herren, macht Frau Gattin auch jede Woche eine neue Diät (mit wenig Erfolg)? Die Kolvenbachs - 50 Jahre verheiratet - lästern so richtig ab! Toni Tuppes - Ein schlampiger Ehemann im Bademantel, Badeschlappen und versifftem grauen Unterhemd, der über seine Frau sagt: "Do ließ dich jonn". Dat all ess et Levve un "Medden us dem Levve" künne mer Üch en janze Häd verzälle.
Ort: Raum 1-3, Im Mediapark 6
Eintritt: 5 Euro (keine Ermäßigung)


Sonntag, 24. Mai um 15 Uhr:
Führung durch die Ausstellung
Pflanzenstudien von Karl Blossfeldt und verwandte Positionen
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Kosten: 2 Euro plus Eintritt; Treffpunkt ist an der Ausstellungskasse


Sonntag, 24. Mai um 15 Uhr:
Führung durch die Ausstellung
"Fatal Attraction. Tanz, Eleganz und Weiblichkeit"
Ort: Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln
Museumseintritt plus 2 Euro


Ausstellungen

13. März bis 7. Juni 2009:
Pflanzenstudien von Karl Blossfeldt und verwandte Positionen
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur

Die berühmten und Stil prägenden Pflanzenstudien von Karl Blossfeldt (1865-1932) aus dem Bestand der Universität der Künste Berlin sind zum ersten Mal im Originalabzug in einer umfangreichen Ausstellung in Köln zu sehen. Begleitet werden die Photographien von Herbarien und von Bronzen nach Pflanzenvorbildern aus der Zusammenarbeit mit seinem Lehrer Moritz Meurer.

Die Zusammenführung und Präsentation der unterschiedlichen Konvolute der Berliner Blossfeldt-Sammlung geben einen detaillierten Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers, der rund dreißig Jahre in Berlin das Naturformenstudium lehrte. Seine Pflanzenaufnahmen setzte er hauptsächlich im Unterricht als Vorlagen in seiner Klasse ein. Erst gegen Ende seiner beruflichen Laufbahn wurden die Photos durch eine Ausstellung in der Galerie Nierendorf, Berlin 1926 einem größeren Publikum bekannt. Mit der 1928 erschienenen, sehr erfolgreichen Publikation Urformen der Kunst begann eine nachhaltig andauernde Rezeption seiner Photographien. Karl Blossfeldt entwickelte in der jahrelangen Konzentration auf ein Thema eine Bildsprache von hoher ästhetischer Qualität, die den Betrachter in ihrer Klarheit und Fokussierung auf das Objekt bis heute gleichermaßen fasziniert.

Die Ausstellung führt das Thema der Pflanzenstudien vor dem Hintergrund der künstlerischen Auseinandersetzung mit Form und Struktur auch an weiteren ausgewählten historischen bis zeitgenössischen Positionen fort. An ihnen zeigen sich die Entwicklung und die technischen Möglichkeiten des Mediums ebenso wie sie die Charakteristika und ästhetischen Aspekte der jeweiligen Pflanzen verdeutlichen. Die Spannweite der einbezogenen Exponate reicht von einer dezidierten Formanalyse einzelner botanischer Details über die dokumentarische Erfassung komplexer Natur- und Lebensräume bis hin zu einer assoziativen Betrachtung der Pflanzen.

Gezeigt werden neben Karl Blossfeldt-Arbeiten Photographien von:
Anna Atkins, Lawrence Beck, Lou Bonin-Tchimoukoff, Natascha Borowsky, Adolphe Braun, Paul Dobe, Claudia Fährenkemper, Folkwang-Auriga Verlag, Dr. Herbert Franke, Joan Fontcuberta, Martin Gerlach, Pietro Guidi, Ernst Haeckel, Ruth Hallensleben, Lady Hatton, Leiko Ikemura, Charles Jones, Peter Keetman, Fred Koch, August Kotzsch, Ruth Lauterbach-Baehnisch, Moritz Meurer, Simone Nieweg, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Helmut Schweizer, Else Thalemann, Gerhard Winkler, Dr. Paul Wolff und Alfred Tritschler, Herman de Vries und Wilhelm Weimar

Die Ausstellung resultiert aus der langjährigen Kooperation zwischen der Universität der Künste Berlin und der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur. Gemeinsam haben sich die Institutionen zum Ziel gesetzt, die im Besitz der Universität der Künste befindliche Karl-Blossfeldt- Sammlung kontinuierlich wissenschaftlich aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit umfassend vorzustellen.

Dazu präsentiert die Photographische Sammlung im Internet ein ausführliches und kommentiertes Werkverzeichnis sämtlicher Photographien, Herbarien und Bronzen aus der Sammlung Karl Blossfeldt im Universitätsarchiv der Universität der Künste Berlin, zusammen mit archivalischen Schriftstücken.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln


Noch bis zum 26. Juli:
"Fatal Attraction. Tanz, Eleganz und Weiblichkeit".
Die erste Ausstellung im neu gestalteten Tanzmuseum

Schmetterling, Du kleines Ding, such Dir eine Tänzerin! - das Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln denkt neu über das Bild der tanzenden Frau nach und ermöglicht mit einer anspruchsvollen Montage aus Kunst, Photographie, Film und Literatur seinen Besuchern, die immer wieder aktuelle Faszination, die die bewegte Frau auf Künstler ausübt, hautnah zu erleben. Zu erleben ist im völlig neu gestalteten Museumsbereich im Mediapark eine Ausstellung, die einen explizit anderen, ganz unklischeehaften Zugang zum Tanz sucht - phantasievoll, assoziativ und spielerisch.

Nicht die Frage "Wieviel kann man zeigen?" sondern "Wie kann man es zeigen?" war bei der Gestaltung der Ausstellung entscheidend - das Tanzmuseum als Schule eines ganz anderen Blicks auf den Tanz und seine Geschichte. Neu ist auch das veränderte Konzept des Tanzmuseums, das der Auseinandersetzung mit dem Thema der Ausstellung größtmöglichen Raum gibt. Die Präsentation ist als "Spielzeitausstellung" konzipiert und wird von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm (Führungen, Vorträge, Filmpräsentationen etc.) begleitet. Das neu gestaltete Foyer bietet Besuchern die Möglichkeit, nach dem Museumsbesuch eine kleine Präsenzbibliothek und -videothek zu nutzen und so das Gesehene sowie die Anregungen des Museumsbesuchs noch vor Ort zu vertiefen.

Zu sehen ist die aktuelle Ausstellung noch bis zum 26. Juli. Zu Beginn der neuen Theaterspielzeit im Oktober präsentiert das Tanzmuseum eine neue Ausstellung. Führungen und Spielaktionen für Kindergärten und Schulen nach Anfrage und aktueller Ankündigung (www.sk-kultur.de/tanz/tanzmuseum)

Tanzmuseum des Deutsches Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln


Weitere Informationen finden Sie unter
www.sk-kultur.de

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