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Veröffentlicht am 05.09.2006 Artikel drucken
Veranstaltungen und Ausstellungen der SK Stiftung Kultur, Köln im Oktober 2006
Öffnungszeiten der Ausstellungsräume der SK Stiftung Kultur: täglich außer Mittwoch 14 - 19 Uhr, montags freier Eintritt
Eintrittspreise Raum 1 - 3 oder Tanzmuseum: Erwachsene 4,50 EUR (erm. 2,- EUR) Kombiticket Raum 1 - 3 und Tanzmuseum: Erwachsene 6,- EUR (erm. 3,- EUR)
VERANSTALTUNGEN
22. bis 29. September:
Jubiläen der SK Stiftung Kultur und der sk stiftung jugend und medien im Kölner MediaPark
Der September 2006 bietet gleich zwei Anlässe für die Stiftungen zu feiern: Vor dreißig Jahren wurden die beiden Stiftungen der Sparkasse KölnBonn, SK Stiftung Kultur und sk stiftung jungend und medien, gegründet und haben seit zehn Jahren ihren Sitz im Kölner MediaPark.
Fünf Tage lang finden Veranstaltungen statt, die beispielhaft für die Arbeit beider Stiftungen im MediaPark stehen. Neben der Veranstaltungsreihe Jump Cut Special werden der KölnLiteraturPreis und der Tanzwissenschaftspreis NRW verliehen sowie die Ausstellung "Trans Emilia - Sammlung Linea di Confine" eröffnet.
22. bis 29. September:
JUMP CUT SPECIAL
Medienkunst - Konzert - Filme - Performance - Masterclasses
Im Zentrum der JUMP CUT SPECIAL Woche stehen neue Arbeiten aus dem vielfältigen Werk des belgischen Komponisten und Filmregisseurs Thierry De Mey, darunter zwei deutsche Erstaufführungen: das interaktive Performance-Installations-Konzert "LIGHT MUSIC" sowie die Installation "BARBE BLEUE".
De Meys spektakuläre Komposition "MUSIQUE DE TABLES" wird in der Neu-Einstudierung durch SPLASH, dem LandesJugendPerkussionsEnsemble NRW, aufgeführt.
Abgerundet wird die Jump Cut Special - Woche durch einen Filmabend
(Mittwoch, 27.September) und weitere Installationen im Mediapark 7, die vom 22. bis 29. September täglich von 18 bis 21Uhr geöffnet sind.
Alle Infos und Termine unter www.sk-kultur.de/videotanz
Sonntag, 24. September um 11 Uhr
Verleihung des KölnLiteraturPreises 2006
Der vom Förderverein KölnLiteraturPreis e.V. ausgelobte KölnLiteraturPreis möchte Autoren ehren, die der Stadt Köln in ihrem Werk ein besonderen Platz einräumen. Der neue Preisträger, der bis zur Veranstaltung geheim bleibt, wird sich in eine lange Reihe bekannter Kölner Autoren einreihen können wie Tilman Röhrig, Martin Stankowski, Frank Schätzing und Carl Dietmar, der den Preis in 2006 erhielt.
Ort: Studio der SK Stiftung Kultur (Eintritt frei!)
Sonntag, 24. September um 17 Uhr
Carte Blanche für Ed Ruscha:
GRAPES OF WRATH / Früchte des Zorns, USA 1939/1940, 129’, 16mm, OF
Regie: John Ford, Darst.: Henry Fonda, John Carradine u.a.
Von Banken ruiniert, bricht die Farmerfamilie Joads ins gelobte Land Kalifornien auf. Migration, Klassenkampf und Anklage der sozialen Missstände, nach Steinbecks gleichnamigen Roman.
Parallel zu den Ausstellungen "Ed Ruscha Photographer" im Museum Ludwig, Köln und "Jerry McMillan: Picturing Ed" in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln (2.9.-26.11.06) kann man sich im Rahmen einer "Carte Blanche" mit einigen der Lieblingsfilme von Ed Ruscha auseinandersetzen: Quer durch alle Genres, vom Western bis zur sozialen Anklage, erinnern diese Kultklassiker an die formale und inhaltliche Kühnheit des Hollywood von Gestern.
Veranstaltungsort: Kino im Museum Ludwig
Eine Veranstaltung im Rahmen des Filmforum NRW
Am Dom/Hbf, Bischhofgartenstr.1, 50667 Köln
Informationen unter: (0221) 226 5745 oder info@kunstfilmbiennale.de
EINTRITT FREI!
Montag, 25. September um 15 Uhr:
"Köln wie es war" - Einblicke in das Werk von August Sander mit Stadtführung August Sander hat Köln porträtiert, wie es einmal war. Die erfahrene Stadtführerin Susanne Viegener führt Sie vom Hansa-Hochhaus in den Stavenhof. Weiter geht es an den Eigelstein zu St. Kunibert und dann am Rhein entlang in die Altstadt. Vergleichen Sie Vergangenheit und Gegenwart. (Dauer: ca. 2 Stunden)
Montag, 25. September um 19 Uhr:
Verleihung des Tanzwissenschaftspreises Nordrhein-Westfalen 2006
Zum zweiten Mal wird der Tanzwissenschaftspreis vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Deutschen Tanzarchiv Köln in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Köln verliehen. Der Preis möchte die Grundlagen und Strukturen tanzwissenschaftlicher Forschung in Deutschland stärken.
Die Verleihung erfolgt in einem Festakt durch Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff und dem Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse KölnBonn, Dietmar Binkowska.
Ort: Studio der SK Stiftung Kultur (Eintritt frei! )
Dienstag, 26. September um 16 Uhr:
Vom Ankauf bis zur Ausstellung. Der Weg einer Photographie durch das Archiv Geboten wird ein Blick "hinter die Kulissen" der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur in Köln. Es wird gezeigt, welche Stationen ein Kunstwerk in einer Institution durchläuft, bis es in einer Ausstellung dem Publikum präsentiert wird. Anhand hauseigener Bestände werden Fragen der Inventarisierung, Archivierung und Konservierung sowie der Rahmung, Installation und Ausstellungsdokumentation erläutert.
Ort: Studienraum der Photographischen Sammlung, Anmeldung unter Tel.: (0221) 226 5900 erforderlich!
Dienstag, 26. September um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr):
Klaaf em Mediapark - "Wie der Mann, su bröt mer im de Woosch" mit Marita Dohmen, Ingeborg F. Müller, Elfi Steickmann und Philipp Oebel.
Im Rahmen unserer Jubiläumswoche widmet sich der "Klaaf em Mediapark" einem der beliebtesten Themen der Mundartliteratur: den zwischenmenschlichen Beziehungen!
Unsere drei Autorinnen sind unerschöpflich, wenn es darum geht, Erlebtes und Erdachtes aus dem Familienleben, dem Freundeskreis oder dem Alltag zu erzählen. Was reden Frauen untereinander, welche Überraschungen erlebt man mit den Kindern, wie steht’s mit den Männern?
Die Männer übrigens können trotz des Titels und der geballten Autorinnen-Frauenpower beruhigt kommen, denn Philipp Oebel wird stimmgewaltig mit kölschen Liedern und Krätzchen ihre Position vertreten.
Ort: Studio der SK Stiftung Kultur, Eintritt: EUR 3 (keine Ermäßigung!)
Freitag, 29. September um 19.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung:
Trans Emilia - Sammlung Linea di Confine
Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna
Eine Ausstellung des Fotomuseums Winterthur, in Zusammenarbeit mit Linea di Confine per la Fotografia Contemporanea, Rubiera, Italien.
(weitere Informationen zur Ausstellung siehe weiter unten)
Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellungen "TRANS EMILIA
Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna" und "Katja Stuke - Oliver Sieber: Das Böhm-Projekt".
Treffpunkt an der Ausstellungskasse - Kosten: nur Eintritt
1. bis 22. Oktober: Pattevugel 2006
Kultur für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren und Angebote für Kindergärten und Grundschulen
Eröffnung am Sonntag, 1. Oktober von15 bis 18 Uhr im Mediapark, am See. Open air und Eintritt frei.
Mit Ulik, Pelemele und dem Ungeheuer vom Mediapark
Was Nessie für die Schotten ist, könnte der Drache vom Mediapark für die Kölner werden. Beim Eröffnungsfest des Pattevugels werden Kölner Kinder seine Schuppen bemalen, bevor "Bauenwohnenarbeiten" ihn vor Ort zusammen schweißt. Dann wird er im Mediapark zu Wasser gelassen. Die Kölner Kinderband Pelemele spielt ihre besten Hits, Clown Ulik, wird vorführen, wie schnell er mit Propellerantrieb Inlineskaten kann. Die Kölnische Rundschau sorgt für jede Menge spannende Geschichten im Drachenbus.
Pattevugel vereint in diesem Jahr 105 Veranstaltungen für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren.
Auf dem Programm stehen u.a. Literatur, Tanz und Theater, Musik- und Drachenbauworkshops, Goldschmieden, die Drachenschule, Dokumentarfilme, Stadtspiele, Naturwerkstätten, Expeditionen mit der Kamera, Unterwasseraufnahmen im Rhein, eine Woche voller Geschichten in der Alten Feuerwache sowie verschiedene Angebote für Hortgruppen, Kindergärten und Grundschulen. Das Programmheft ist erschienen in der Septemberausgabe von KÄNGURU, Stadtmagazin für Familien in KölnBonn und kann bei der SK Stiftung Kultur kostenlos angefordert werden.
www.sk-kultur.de/pattevugel - Infos und Anmeldung unter Tel. (0221) 226 2433. Alle Pattevugel-Termine siehe gesonderte Übersicht!
Donnerstag, 5. Oktober, 18 Uhr:
Thematische Führung durch die Ausstellungen "TRANS EMILIA
Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna" und "Katja Stuke - Oliver Sieber: Das Böhm-Projekt"
Thema: Emilia Romagna: Eine Region im Spiegel aktueller Photographie. Treffpunkt an der Ausstellungskasse - Kosten: nur Eintritt
Sonntag, 8. Oktober um 17 Uhr
Carte Blanche für Ed Ruscha:
THE OX-BOW INCIDENT / Ritt zum Ox-Bow, USA 1942, 72’, 35mm, OF
Regie: William Wellman, Darst.: Henry Fonda, Dana Andrews u.a.
Als das Gerücht umgeht, der Farmer Kinkaid sei erschossen worden, begehen in Nevada 28 Männer Lynchjustiz gegen einen Mexikaner und einen Alten. Und erfahren dann, dass Kinkaid nur verletzt ist und die wahren Täter schon gefasst sind...
Parallel zu den Ausstellungen "Ed Ruscha Photographer" im Museum Ludwig, Köln und "Jerry McMillan: Picturing Ed" in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln (2.9.-26.11.06) kann man sich im Rahmen einer "Carte Blanche" mit einigen der Lieblingsfilme von Ed Ruscha auseinandersetzen: Quer durch alle Genres, vom Western bis zur sozialen Anklage, erinnern diese Kultklassiker an die formale und inhaltliche Kühnheit des Hollywood von Gestern.
Veranstaltungsort: Kino im Museum Ludwig
Eine Veranstaltung im Rahmen des Filmforum NRW
Am Dom/Hbf, Bischhofgartenstr.1, 50667 Köln
Informationen unter: (0221) 226 5745 oder info@kunstfilmbiennale.de
EINTRITT FREI!
Donnerstag, 12. Oktober, 18 Uhr:
Thematische Führung durch die Ausstellungen "TRANS EMILIA
Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna" und "Katja Stuke - Oliver Sieber: Das Böhm-Projekt"
Thema: Emilia Romagna: Eine Region im Spiegel aktueller Photographie. Treffpunkt an der Ausstellungskasse - Kosten: nur Eintritt
Sonntag, 15. Oktober, 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellungen "TRANS EMILIA
Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna" und "Katja Stuke - Oliver Sieber: Das Böhm-Projekt"
Treffpunkt an der Ausstellungskasse - Kosten: nur Eintritt
18. - 20. Oktober, Vorstellungen jeweils um 20 und 22 Uhr:
Darf ich bitten?
Die wunderbare Welt des Tanzes im Dokumentarfilm
Was haben Hip-Hop-Tänzer aus New York, die tanzbegeisterten Mitglieder eines Altentreffs in der englischen Provinz und eine weltberühmte Choreographin aus Wuppertal namens Pina Bausch gemeinsam? Sie gehören zu den Protagonisten der über 20 Tanz-Dokumentarfilme, die das Deutsche Tanzarchiv Köln an drei Tagen im Kino "Filmpalette" präsentiert - nach 2004 richtet das Deutsche Tanzarchiv Köln in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal dieses weltweit einzige Festival zum Thema "Tanz im Dokumentarfilm" aus.
Veranstaltungsort: Filmpalette Köln, Lübecker Straße 15, 50668 Köln
Weitere Informationen und Kartenreservierung unter 0221 / 226-5757.
Donnerstag, 19. Oktober, 18 Uhr:
Thematische Führung durch die Ausstellungen "TRANS EMILIA
Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna" und "Katja Stuke - Oliver Sieber: Das Böhm-Projekt"
Thema: Emilia Romagna: Eine Region im Spiegel aktueller Photographie. Treffpunkt an der Ausstellungskasse - Kosten: nur Eintritt
Sonntag, 22. Oktober um 17 Uhr
Carte Blanche für Ed Ruscha:
SUNSET BOULEVARD/Boulevard der Dämmerung, USA 1950, 110’, 16mm, OF
Regie: Billy Wilder, Darst.: William Holden, Gloria Swanson u.a.
Joe Gillis, bankrotter Drehbuchautor, versteckt sich vor seinen Gläubigern bei der ehemaligen Filmdiva Norma Desmond, die ihn als Autor eines hoffnungslosen Filmcomebacks engagiert.
Parallel zu den Ausstellungen "Ed Ruscha Photographer" im Museum Ludwig, Köln und "Jerry McMillan: Picturing Ed" in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln (2.9.-26.11.06) kann man sich im Rahmen einer "Carte Blanche" mit einigen der Lieblingsfilme von Ed Ruscha auseinandersetzen: Quer durch alle Genres, vom Western bis zur sozialen Anklage, erinnern diese Kultklassiker an die formale und inhaltliche Kühnheit des Hollywood von Gestern.
Veranstaltungsort: Kino im Museum Ludwig
Eine Veranstaltung im Rahmen des Filmforum NRW
Am Dom/Hbf, Bischhofgartenstr.1, 50667 Köln
Informationen unter: (0221) 226 5745 oder info@kunstfilmbiennale.de
EINTRITT FREI!
Donnerstag, 26. Oktober, 18 Uhr:
Thematische Führung durch die Ausstellungen "TRANS EMILIA
Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna" und "Katja Stuke - Oliver Sieber: Das Böhm-Projekt"
Thema: Emilia Romagna: Eine Region im Spiegel aktueller Photographie. Treffpunkt an der Ausstellungskasse - Kosten: nur Eintritt
Sonntag, 29. Oktober, 15 Uhr:
Öffentliche Führung durch die Ausstellungen "TRANS EMILIA
Sammlung Linea di Confine: Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna" und "Katja Stuke - Oliver Sieber: Das Böhm-Projekt"
Treffpunkt an der Ausstellungskasse - Kosten: nur Eintritt
Sonntag, 29. Oktober um 17 Uhr:
Carte Blanche für Ed Ruscha:
NIGHT OF THE HUNTER / Die Nacht des Jägers, USA 1955, 93’, 16mm, OF
Regie: Charles Laughton, Darst.: Robert Mitchum, Shelley Winters u.a.
Als Wanderprediger verkleidet, verfolgt und bedroht der entlassene Zellengenosse eines zum Tode verurteilten Bankräubers dessen Kinder, um an die versteckte Beute zu kommen.
Parallel zu den Ausstellungen "Ed Ruscha Photographer" im Museum Ludwig, Köln und "Jerry McMillan: Picturing Ed" in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln (2.9.-26.11.06) kann man sich im Rahmen einer "Carte Blanche" mit einigen der Lieblingsfilme von Ed Ruscha auseinandersetzen: Quer durch alle Genres, vom Western bis zur sozialen Anklage, erinnern diese Kultklassiker an die formale und inhaltliche Kühnheit des Hollywood von Gestern.
Veranstaltungsort: Kino im Museum Ludwig
Eine Veranstaltung im Rahmen des Filmforum NRW
Am Dom/Hbf, Bischhofgartenstr.1, 50667 Köln
Informationen unter: (0221) 226 5745 oder info@kunstfilmbiennale.de
EINTRITT FREI!
AUSSTELLUNGEN
2. September bis 26. November:
Picturing Ed:
Jerry McMillan’s photographs of Ed Ruscha 1958-1972
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (Raum 4), 50670 Köln
Zeitgleich mit der Ausstellung Ed Ruscha, Photographer im Museum Ludwig Köln, die vom Whitney Museum of Art, New York, organisiert wurde, zeigt die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur in Kooperation die Portraitreihe Picturing Ed von Jerry McMillan. Die Kabinettausstellung umfasst circa 40 Exponate und wird im Entree des Hauses in Raum 4 der Photographischen Sammlung gezeigt.
Jerry McMillan, langjähriger Freund und Studienkollege Ed Ruschas, hat den Künstler über viele Jahre hinweg immer wieder photographiert. Die entstandenen Portraits zeigen private Momente, aber auch Arbeits- und Ateliersituationen. Ruscha spielt mit Klischees männlicher Rollen und Typen, so etwa mit solchen aus dem amerikanischen Film wie dem Cowboy (Joe Goode, Ed Ruscha riding horses, 1968) oder dem jugendlichen Draufgänger (Sweaty Ed, 1971). Darüber hinaus hinterfragt Ruscha durchaus humorvoll und ironisch das Bild des Künstlers und damit letztlich sich selbst (Ed covered with twelve of his books, 1970).
Die Photographien sind eine freundliche Leihgabe der Craig Krull Gallery, Santa Monica, Kalifornien
30. September 2006 bis 7. Januar 2007
Eröffnung am Freitag, 29. September um 19.30 Uhr
Trans Emilia - Sammlung Linea di Confine
Territoriales Erkunden der Emilia-Romagna
Eine Ausstellung des Fotomuseums Winterthur, in Zusammenarbeit mit Linea di Confine per la Fotografia Contemporanea, Rubiera, Italien.
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Raum 1, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Linea di Confine - was so viel wie "Grenzlinie" bedeutet - ist der Name eines vom Kulturdezernat der italienischen Gemeinde Rubiera 1990 initiierten Photographie-Projektes. Im Mittelpunkt steht die Emilia-Romagna, zwischen Mailand und Bologna gelegen, mit so berühmten, historisch bedeutsamen Städten wie Piacenza und Parma bis hin nach Ravenna und Rímini.
Heute ist die Emilia-Romagna vor allem gekennzeichnet durch einen intensiven Strukturwandel, bedingt unter anderem durch die in den 1970er-Jahren einsetzende Stadtflucht. War einst der Großstadtraum Bologna der urbane Mittelpunkt, existieren heute mehrere Stadtgebiete mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Schwerpunkten. Dies bedingt unweigerlich eine höhere Mobilität, die auch dem Transitcharakter der gesamten Region auf dem Weg in die südlicheren Gebiete Italiens nahe kommt. Nicht zuletzt trägt die bald fertig gestellte Hochgeschwindigkeitsstrecke der italienischen Bahn von Mailand nach Bologna diesen stets steigenden Anforderungen Rechnung.
International renommierte Photographen wie Lewis Baltz, Olivo Barbieri, John Davies, John Gossage, Guido Guidi, Axel Hütte oder Stephen Shore wurden mit dem Auftrag in die Emilia-Romagna eingeladen, topografische Recherchen zu unternehmen und zweiwöchige Workshops für junge Künstler zu thematisch formulierten Projekten zu veranstalten.
Seit nun fünfzehn Jahren verfolgt "Linea de Confine" das Ziel, mit dem Medium der Photographie und am Beispiel der spezifischen Region ein Territorium zu befragen und komplexe Sichten von zeitgenössischen Landschaften und Lebensräumen zu diskutieren. Die Ausstellung "Trans Emilia" präsentiert in diesem Kontext entstandene ausgewählte Werkgruppen.
30. September 2006 bis 7. Januar 2007
Katja Stuke - Oliver Sieber
Das Böhm-Projekt
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung in Raum 2
"Die Böhm" ist ein seit 1999 vierteljährlich, in limitierter Auflage erscheinendes Künstler-Heft, konzipiert und herausgegeben von Katja Stuke (*1968) und Oliver Sieber (*1966). Veröffentlichung finden darin vorwiegend von ihnen selbst aufgenommene Photographien, die sie verschiedenen Themen folgend und nur gelegentlich durch Bildtitel kommentiert zu Sequenzen fügen.
Die Motivwelt des Künstlerpaares, angesiedelt zwischen den Sujets Portrait, Stadt und Landschaft, erschließt sich vor dem Hintergrund ihres Lebensumfelds im Großraum Düsseldorf-Köln sowie ihrer vielen Reisen, u. a. in die USA, Kanada und Japan.
Ihr besonderes Interesse richtet sich auf alltäglich anzutreffende Begebenheiten oder auf Personenkreise, die sich vielfach als Projektionsflächen eigener Reflexion mit dem Außergewöhnlichen und Atmosphärischen verschränken. Die aktuell präsentierte Ausstellung zeigt per Monitor-Installation ausgewählte Bildreihen, die den Fundus für verschiedene Böhm-Ausgaben, so auch der neuesten mit dem Titel "Supergirls", darstellen.
(Bild:
Joséphine Baker, La folie du jour, 1926)
Verlängert bis 22. Oktober 2006:
"62-95834 - Operation Josephine" -
das FBI und Joséphine Baker
Eine Ausstellung des Deutschen Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur im Tanzmuseum, Im Mediapark 7 (3.OG), 50670 Köln
Joséphine Baker (1906-1975) zählt zu den berühmtesten und populärsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr legendäres Bananen-Kostüm schrieb Tanzgeschichte, ihr Chanson "J’ai deux amours" wurde zum Evergreen. Sie war die Königin des Charleston der goldenen 1920er Jahre, die Diva der Folies-Bergère und des Casino de Paris. Sie war der erste schwarze, international erfolgreiche Super-Star des 20. Jahrhunderts.
In den 1950er Jahren geriet Joséphine Baker ins Visier des FBI, das sie "kommunistischer Umtriebe" verdächtigte. Ihre Akte trug die Nummer 62-95834 und umfasst 359 Seiten - sie enthält Informationssammlungen von "special agents" des FBI ebenso wie Denunziationen durch Theaterbesucher oder Journalisten, Berichte von US-Konsularbeamten ebenso wie Einschätzungen über das Presseecho auf Gastspiele von Joséphine Baker und reicht von Beginn der 1950er Jahre bis weit in die 1960er Jahre.
Ergänzend zu den Auszügen aus der 62-95834 zeigt das Deutsche Tanzarchiv Köln aus Anlass des 100. Geburtstags der Künstlerin Fotografien und Zeitungsausschnitte zu Rezeption ihres politischen Engagements in Deutschland aus seiner Joséphine Baker-Sammlung, die im Jahr 2004 durch Dokumente des Sammlers Max Kohlhaas eine bedeutende Erweiterung erfuhr. Ab dem 30. November 2006 ist die Ausstellung im Theatermuseum Hannover zu sehen.
28. Oktober 2006 bis 4. März 2007
Anita Berber - die Königin der Bohème
Das Deutsche Tanzarchiv Köln erinnert mit einer Ausstellung im Tanzmuseum an Anita Berber
Anita Berber tanzte nackt - so aggressiv und sinnlich, wie man es bis dahin noch nie gesehen hatte. Ihre Tanzabende hießen "Tänze des Lasters" und "Tänze der Ekstase" - Kokain, der Name einer ihrer Tänze wurde Programm: das Leben ein immer währender Tanz, ein scheinbar ewig währender Rausch.
29-jährig stirbt sie im November 1928 in Berlin.
Als Tänzerin überschritt Anita Berber alle Konventionen - Leidenschaft und Provokation auf der Bühne führten zu Strafverfahren und grenzenloser Verehrung durch das Publikum. Ihr Alkohol- und Drogenkonsum, ihre sexuellen Affären wurden zum Stadtgespräch. Die Grafikerin Charlotte Berend-Corinth und der Maler Otto Dix portraitieren sie - sogar Porzellan-Figurinen entstanden nach ihren Tänzen.