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von Michael Wüst
Veröffentlicht am 26.02.2008 Artikel drucken
Am Samstag, den 15. März startet eine neue Ausstellung in der whiteBOX. Ulrike Lauber zeigt großformatige, serielle Fotografien im III.OG, Dieter Noss zeigt seine Objekte im OG II.
Themen, Variationen
Ulrike Lauber „Streifen und Flächen“ - Fotografien
Dieter Noss „Lost and Found“ - Objekte
Die Fotografien von Ulrike Lauber und die Objekte von Dieter Noss haben eine Gemeinsamkeit: beide Künstler befassen sich in ihren Arbeiten mit Vergänglichkeit und der Schönheit des Morbiden.
Ulrike Lauber: Zaschendorf
Dazu Dieter Noss: “Jedes Problem kann die Ausgangsbasis zu etwas Besserem sein. Wenn man einmal zu dieser Überzeugung gelangt ist, öffnet man sich einer Reihe von neuen Möglichkeiten. Und man begibt sich damit in die Geheimnisse des Neuen. Für mich bedeutet dies, das Abenteuer Kunst zu machen. Es bedeutet, die Dinge, die ich entdecke, die mir begegnen, die ich sehe, finde, male, in eine neue Form zu bringen. Aus dem Zerfall, dem Nichts, der Entropie, dem nicht Wertvollen, der Zerstörung, mein persönliches neues Bild zu schaffen."
Dieter Noss: Weiß
Die Fotografien von Ulrike Lauber beleuchten das Vergängliche, nicht Hochglänzende, den Verfall mit formaler Strenge, linearer Anordnung von Details: Bretterstapel, Trapezbleche, Planen, zerbrochenes Glas, abblätternde Farbschichten – beleuchtet im Moment des Entdeckens, in diesem Moment konserviert in ihrem Prozess der Veränderung, des Zerfalls.
Die Architektin und Fotografin Ulrike Lauber verschiebt die Dimensionen, taucht in Makrowelten ein, lässt die Herkunft des Motivs verschwinden und verschafft mit dieser Abstraktion den Objekten eine neue, eigene Bedeutung.
Ausstellungsdauer: Samstag, 15. März – Sonntag, 6. April
Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag 17.-21.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 15.-20.00 Uhr
Eintritt: 3.- € / Schüler, Rentner 2.- €
www.whitebox-ev.de