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von Heike Schumacher

Veröffentlicht am 20.12.2005     Artikel drucken

Neue Arbeiten von Gabriele Einstein

Gabriele Einstein, Bad Buchau (geb. 1956) widmet sich ausschließlich der abstrakten Malerei - die Zeichnung als autonomes Kunstwerk hat für ihr Œvre keinerlei Bedeutung. An verschiedenen Akademien wurde sie von namhaften Dozenten wie Antonio Zecca, Prof. Jörg Bachhofer, und Bogdan Pascu aus - und weitergebildet.

Neue Arbeiten von Gabriele Einstein
Bild: © Galerie Überlingen

Die Malerin ist Mitglied im Kunstkreis Riedlingen und der Freien Kunstschule Ravensburg. Das von Gabriele Einstein gesehene sowie festgehaltene erfährt eine Verwandlung und Verdichtung. Sie setzt Gedanken, Erinnerungen, und Assoziationen aus dem Unterbewußten mit Acrylfarbe, Ölfarbe sowie Farbpigmenten uvm.

Nicht nur aus diesen kräftig wirkenden Malfarben entstehen ihre Formen und Strukturen, die einen Bezug zur Natur herstellen, vielmehr vermittelt die Künstlerin dies über die Beimischung von Erde Sand, Gips oder Asche. Gabriele Einstein schafft Atmosphären.

Der Betrachter ist aufgefordert die Wirkung der Arbeiten mit allen Sinnen zu wahrzunehmen, um deren Aura und Authentizität erleben zu können. In klaren leuchtenden Farben drücken ihre Arbeiten Emotionalität, Spontanität und Sinnlichkeit aus, denen die Künstlerin aber auch ruhigere Pole gegenüberstellt: Kompositionen in Weiß- G rauabstufungen.

Durch die intensive Beschäftigung mit Formen, Strukturen sowie die Beimischungen wird die Darstellung zum abstrakten Spiegel der Natur. Dadurch projiziert sich das Inhaltliche ihrer Erlebnisse und Beobachtungen in den ästhetischen Bereich sichtbar gemachter Technik. An ihrer Faszination für das Experimentieren und das Schöpferische läßt sie den Betrachter teilnehmen.

Für Gabriele Einstein ist die Farbe kein Material, sondern eine Erscheinung, die als Gestalt auf den Betrachter wirkt. Es geht ihr nicht darum Farbe zu sehen sondern sie auch fühlbar wahrzunehmen. Wichtig dabei sind ihr die Stimmungen, die Farben ausstrahlen. Unter der Ausnutzung von Farbphänomenen bemalt die Künstlerin große Flächen die ruhig, andere grell und aufregend auf den Betrachter wirken.

Die abstrakten Bilder von Gabriele Einstein geben Denkanstöße, der Betrachter muß länger und sorgfältiger hinsehen, da gewohnte Erscheinungsbilder und Sehweisen vermißt werden. Dennoch ist eine Harmonie in den Arbeiten zu spüren.

Vernissage am Samstag den 10. 12. 2005 um 18 Uhr, Laudatio: Antonio Zecca
Musikalische Umrahmung: Bodensee Gitarrenduo : Julian Bootz / Julian Keller

Ausstellung vom 13.12. 2005 bis 14.01.2006



Galerie und Einrahmungen Heike Schumacher
Hochbildstr. 22a
88662 Überlingen
Fon/Fax: 07551-972866
www.galerie-ueberlingen.de

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