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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Dr. Barbara Aust

Veröffentlicht am 19.10.2005     Artikel drucken

Meditative Malerei III - Hyun-Sook Song

Die Galerie von Gabriele von Loeper veranstaltet vom 06.10. bis 29.11.2005 eine Kunst-Ausstellung der koreanischen Künstlerin Hyun-Sook Song.

Meditative Malerei III lautet der Titel der Ausstellung, die bei Besuchern auf große Resonanz stößt. Eine nähere Beschäftigung mit der koreanischen Künstlerin lohnt in vielerlei Hinsicht - die Galerie von Loeper bietet dazu eine günstige Gelegenheit.

Meditative Malerei III - Hyun-Sook Song

Hyun-Sook Song wurde 1952 in einem Bergdorf in Südkorea geboren. 1972 verließ sie ihre Dorfgemeinde, um in Deutschland als Gastarbeiterin eine Stelle anzunehmen.

Zunächst arbeitete sie in Deutschland als Krankenschwesterhelferin. Im vierten Jahr wurde bei ihr eine Tuberkulose diagnostiziert. Lange Zeit durfte sie nicht arbeiten.

So begann sie zu malen und zu zeichnen. Später besuchte sie die Seminare von Prof. Glaesemer (Direktor der Paul-Klee-Stiftung im Museum Bern und Gastprofessor in Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste).

In besonderer Weise hat Jürgen Glaesemer das "ostasiatische Echo" ihrer Arbeit als einen kostbaren Schatz behütet. 1984 kehrte Hyun-Sook Song nach Korea zurück und studierte Korean Art History an der Chonnam Universität in Kwang-ju. 1988 richtete Jürgen Glaesemer Hyun-Sook Song eine Einzelausstellung im Kunstmuseum Bern (Schweiz) aus. Seither arbeitet die Künstlerin in Deutschland und Korea als freie Malerin, Zeichnerin und Dokumentarfilmerin.

Folgende Museen erwarben Werke von Hyun-Sook Song und zeigten Ausstellungen von ihr:
National Museum Of Contemporary Art, Seoul
Samsung Museum Of Modern Art, Seoul
Mori Art Museum, Tokyo
Kwangju City Art Museum Of Contemporary Art, Korea Fukuoka Asian Art Museum Japan

In Europa sind ihre Werke in bedeutenden Sammlungen u.a. in Hamburg, aber auch im Kunstmuseum Bern in der Schweiz und im Kunstmuseum Düsseldorf vertreten.

Folgende Auszeichnungen erhielt die Künstlerin: den Hessischen Filmpreis, den Förderpreis für Malerei des Bundesverbands der Deutschen Industrie und den Edwin Scharf Preis der Hansestadt Hamburg.

Ihre Werke sind Erinnerungen an die koreanische Heimat oder kalligraphisch, fast musikalisch komponierte Gemälde auf dem virtuosen Spiel mit der Leere. Wie sich wenige Pinselstriche zu Bildern der Fülle verdichten, aus einem konzentrierten Einsatz an Zeit Bewegung, Räume und Kräfte herausbilden, ist faszinierend.
(W. Jahn zur Ausstellung in der Galerie von Loeper, Hamburger Abendblatt 2003)

Sie realisiert ihre Arbeit durch eine unabhängige geistige Welt, die individuell ist und eigen. Ihre besondere Botschaft fordert von dem Betrachter eine Spiritualität und Zeit an gegensätzlichen Enden mit dem Charakter der modernen Gesellschaft.
(Kim Sun-hee, Mori Art Museum, Tokyo)


Kontakt:
Galerie von Gabriele von Loeper
Eppendorfer Landstrasse 44
20249 Hamburg
Tel. 040 – 45 32 92
www.galerie-vonloeper.de

Di+Fr 13.30-18.30 Uhr
Do 13.00-19.00 Uhr
Sa 12.00-15.00 Uhr

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