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Veröffentlicht am 07.05.2010 Artikel drucken
Für eine Woche wird vom 21. bis 29. Mai ein Prozess des aktiven öffentlichen Erinnerns - MEMO_RAISING - eingeleitet. Dieser beginnt mit der Frage nach der Relevanz des Holocaust in den Arbeiten von KünstlerInnen der dritten Generation.
Für eine Auseinandersetzung und einen aktiven Erfahrungs- austausch über Mechanismen der Erinnerung, Identitätsstrukturen und persönlichen Positionierungen zwischen Ausgrenzung und Toleranz, bilden die Werke von acht jungen KünstlerInnen, mit multinationalem Ursprung, eine gemeinsame Basis zwischen eigener Person, Werk und Betrachter.
Ausgehend von alltäglichen Begrifflichkeiten und deren assoziativen Zusammenhängen fragt MEMO_RAISING nach der komplexen und vielschichtigen Rolle jedes Einzelnen innerhalb der Gesellschaft.
Menschen aus unterschiedlichsten Lebensräumen sollen in dem Ziel vereint werden, sich mit der inter-generationellen und inter- regionalen Kommunikation von Geschichte zu befassen und die Funktion und Form der Erinnerung im Wandel der Zeit zu beobachten: Zwischen Rekonstruktion und Fiktion.
MEMO_RAISING entstand auf Initiative von Stipendiaten der Stiftung EVZ - „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“, die das Projekt gemeinsam mit den teilnehmenden KünstlerInnen in einer Reihe von Workshops entwickelt haben. Ein Projekt, das zu einem Diskurs einladen möchte, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Museumsräumlichkeiten.
KünstlerInnen: Trudy Dahan (IL), Michael Dabrowski (PL), Gregory Desarzens (FR), Den Gonto (LT), Maryna Markova (UA), Margot Point (FR), Annton Beate Schmidt (DE), Florian Paul Seigert (DE)
Vernissage: Freitag 21. Mai 2010 ab 19 Uhr
Ausstellungszeitraum: 22. bis 29. Mai 2010
Weitere Informationen finden Sie unter
http://memoraising.com