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von arteversum
Veröffentlicht am 28.12.2009 Artikel drucken
10 Tonnen Edelstahl werden zur „RuhrFigur“
Wolfgang Schmidt lasert „RuhrFigur“ bei ThyssenKrupp, Dortmund
Für die kommenden Tage ist die hochmoderne Laserschnitt-Anlage bei ThyssenKrupp in Dortmund für den Künstler Wolfgang Schmidt im Einsatz:
Computer-gesteuert werden aus 2 x 3 Meter großen Edelstahl-Platten jeweils acht 2,50 Meter hohe Figuren herausgearbeitet, die Wolfgang Schmidt ursprünglich von Hand vorgezeichnet hat: „Der Laserstrahl schneidet das gut 8 mm dicke Edelmetall als wäre es butterweich - ich bin begeistert.“ Im weiteren Herstellungsprozess werden aus den geschnittenen Edelstahl-Blechen die insgesamt 100 Figuren zusammengeschweißt, die dann als Gesamt-Installation zur „RuhrFigur“ werden: Von Dortmund bis Duisburg - also über eine Länge von 50 Kilometern.
Der Aufbau der „RuhrFigur“ wird im Frühjahr 2010 stattfinden. Wolfgang Schmidt über sein künstlerisches Konzept: „Für mich sind die 100 Figuren, die durch meine spezielle Anordnung quer über das Ruhrgebiet - aus der Luft betrachtet - wieder ihre eigene Form als ganz grosse Figur ergeben, so etwas wie ein Symbol für die Menschen der Metropole Ruhr. Viele Einzelne ergeben ein großes, starkes Ganzes.“
Die „RuhrFigur“ ist ein Patenschaftsmodell und finanziert sich über den Verkauf der 100 Figuren. Jeder „RuhrFigur“-Förderer trägt dazu bei, dass dieses ambitionierte Kunstprojekt umgesetzt wird. Und am Ende des Installations-Zeitraums - im Herbst 2010 - werden die 100 Edelstahl-Figuren von ihrem temporären Standort der Installation zu ihrem jeweiligen Besitzer gebracht.
Noch können Patenschaften übernommen bzw. erworben werden.
www.arteversum.com
www.ruhrfigur.de