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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Gabriele Busse

Veröffentlicht am 25.08.2010     Artikel drucken

Insight Cologne - Heute erleben, wie wir morgen arbeiten

Insight Cologne - Heute erleben, wie wir morgen arbeiten
Die Nacht des 29. Oktober setzt alle in Bewegung. Zum ersten Mal stehen von 18 – 24 Uhr die sonst in nächtliches Dunkel gehüllten Schreibtische Kölner Unternehmen im Rampenlicht. INSIGHT COLOGNE – die ORGATEC Nacht der Unternehmensarchitektur, die im Rahmen der Internationalen Leitmesse für Office & Object ORGATEC stattfindet – lässt keine Fragen zur Zukunft moderner Arbeitswelten offen.

Denn auf verschiedenen Routen kann je nach Interesse individuell per Shuttle-Bus erkundet werden, was sonst verschlossen ist: Architektur-Highlights der Stadt als Innenschau zukunftsweisender Office-Konzepte Kölner Unternehmen. Trendthemen wie Green Building und Nachhaltigkeit, Revitalisierung von Gebäuden oder auch Büro- und Arbeitskonzepte des 21. Jahrhunderts werden so für die Teilnehmer von INSIGHT COLOGNE greifbar. Die Nacht der Unternehmensarchitektur wird damit zu einem einzigartigen Erlebnis.


Arbeitswelten des 21. Jahrhunderts

Im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung setzen Unternehmen in ihrer Corporate Identity besonders auf Kommunikation und Transparenz. Das wird gerade auch bei den teilnehmenden Stationen im Rahmen von INSIGHT COLOGNE deutlich, wie die folgenden Büros belegen.

Insight Cologne - Heute erleben, wie wir morgen arbeiten© Rödl & Partner

Mit RÖDL & PARTNER sollten Menschlichkeit, Mandantenorientierung und Unternehmergeist als gelebte Firmenphilosophie in das - von Bothe Richter Teherani, Linster-Architekten + Generalplaner entworfene - KRANHAUS 1 im Rheinauhafen einziehen. Den Arbeitsalltag der in 40 Ländern aktiven und inhabergeführten Kanzlei für Wirtschaftsprüfung, Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung bestimmt ein hohes Maß an interdisziplinärer Zusammenarbeit. Arbeitsweise und Unternehmenswerte wurden gemeinsam mit dem beteiligten Büroeinrichter durch ein Open-Space-Konzept sichtbar gemacht. Die offene Raumstruktur ermöglicht ein ausgewogenes Verhältnis von konzentriertem Einzel- und Teamarbeiten. Statt geschlossener Türen erleben Mandanten und Mitarbeiter so eine Arbeitswelt voller Transparenz.

„Bei einem Projekt mit städtebaulicher Bedeutung geht es nicht nur um dezidierte Ansprüche eines Auftraggebers, sondern – im Sinne von Nachhaltigkeit – auch um soziokulturelle Ansprüche der Gemeinschaft und Stadt“, konstatiert Dörte Gatermann von Gatermann+ Schossig. Ihr Architekturbüro ersann für die GENERALI DEUTSCHLAND HOLDING AG ein Raumkonzept, das sich mit dem architektonischen Entwurf von Hans Kollhoff im DOMINIUM zu einem einzigartigen Gesamtobjekt verbindet. Transparenz, Kommunikation und Corporate Identity bestimmen die beiden Sockelgeschosse, in denen sich die Versicherungsgruppe über drei Innenhöfe erstreckt, um die sich Konferenzräume und Büros gruppieren. Materialien und Farben orientieren sich in den raumhohen, farbigen Glasverkleidungen und hinterleuchteten Präsentationsflächen durchgehend an der Corporate Identity des Unternehmens.

Ein Raum als Bühne für Kreativität: Das ist die Kubusarchitektur, in der grossgestalten als ausgezeichnete Kreativschmiede strategischen Kommuni-kationsdesigns im 3hofhaus wirkt. Hier soll nicht nur gut gearbeitet werden. grossgestalten kreierte hier vielmehr einen Ort, an dem sich das Team gerne aufhält, uneingeschränkt bewegen und alles tun kann, was gerade in den Sinn kommt. Natürlich muss der Raum dafür einige Grundvoraussetzungen erfüllen und als neutrale Plattform für unterschiedliche Projekte und Arbeitsprozesse dienen. Unter 5 m hohen Decken, auf 130 m2 Fläche in einer Licht durchfluteten Hallenoptik ist Raumdesign reduziert begriffen und modern auf den Punkt gebracht.

Insight Cologne - Heute erleben, wie wir morgen arbeiten© InterContinental, Pipinsaal

Im Hotel InterContinental Köln werden täglich internationale Geschäfte gemacht. Geschäftsreisenden präsentiert sich in einer harmonischen Paarung aus modernem Design und historischen Elementen der Römerzeit eine vielfältig gestaltete Arbeitswelt. Einzelmeetings gehen hier unkompliziert in Symposien oder Kongresse über. Das Designkonzept des Büros für Innenarchitektur „Klein Haller“ folgte der Prämisse: „Licht nimmt man wahr, wenn es Schatten wirft“. Einen der Höhepunkte dieses Konzepts beschreibt der Pipinsaal. Seine Struktur aus dunkelrotem Holz wird von schalenförmigen, im Raum schwebenden Leuchten definiert, die einen beeindruckenden Lichthorizont bilden.

Im Zeichen wachsender Internationalisierung gewinnen verbindliche Orte im Denken der Menschen mehr und mehr an Bedeutung, so wie der ROTONDA Business Club am Pantaleonswall. Der markante Rundbau verbindet dreizehn sehr unter-schiedliche Räume, die zum Verweilen, Netzwerken, Brain-Storming oder auch Regenerieren anregen. Die Innenarchitektur von Monika Lepel und die gewählte Ausstattung sorgen für eine Club-Atmosphäre, die Kommunikation unterschiedlicher Intention und Intensität fördert

Insight Cologne - Heute erleben, wie wir morgen arbeiten© Pixelpark_Foyer / Foto: Anna HingottIm Zeitalter der Digitalisierung präsentiert der CÄCILIUM Komplex PIXELPARK (KSP Engel und Zimmermann Architekten) digitale Zukunftstrends in der Arbeitswelt. Anspruchsvolle Gebäudetechnik und eine maßgeschneiderte Raumaufteilung in einem historischen Umfeld sorgen für konzentriertes Arbeiten und geben gleichzeitig kreativen Input. Aus Glas und Aluminium besteht die konvexe Fassadenoberfläche des Bürogebäudes, das gegenüber historischen Klostermauern gelegen ist. Aus einem Spannungsfeld von Alt- und Neubau, Ruhe und lebendigem Großstadtflair schöpft das Team von Pixelpark kreative Ideen.

Eine gut funktionierende Kommunikation ist für den global Player ATRADIUS aus Köln ein Schlüssel zum Erfolg. „Radius“ steht im Markennamen für ein weltweit tätiges Unternehmen, das – von Köln aus – einen „360 Grad“ Überblick auf das Geschehen der Weltmärkte hat. Das spiegelt sich auch in dem modernen Interieurkonzept des Unternehmens wider, das in harmonischen Formen und Materialien den Firmenauftritt repräsentiert. Hier, hinter der markanten Fassade der CONSTANTINHÖFE aus hellen Natursteinbändern und den begrünten, in Glas gefassten Atrien, wirkt ein Corporate Design, das auch für die Ausstattung der Büros des Unternehmens in aller Welt übernommen wird.

Durch und durch auf den Menschen bezogen präsentiert sich die Arbeitswelt der DKV Deutsche Krankenversicherung AG. Das Unternehmen setzt in den Gebäudeentwürfen von Jan Störmer Architekten auf offene, kommunikationsfördernde Konzepte. Moderne Technik paart sich mit fortschrittlicher Bauökologie. In dem „Unternehmen für Gesundheit“ steht der Mensch im Mittelpunkt. So lassen sich in den Kombi- und Open-Space-Büros Schreibtischhöhen z.B. per Knopfdruck bis zum Steharbeitsplatz individuell, schnell und unkompliziert auf die jeweiligen Bedürfnisse einstellen.


Weitere Informationen finden Sie unter
www.insight-cologne.com
www.raumposition.de

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