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von gv
Veröffentlicht am 05.06.2008 Artikel drucken
Eine unvollendete Auswahl Künstler, die der Galerien-Virtuell-Redaktion gefallen
Eva Horstick-Schmitt (Dortmund) ist eine kongeniale Fotografin, ihre Inspiration bezieht sie aus sozialen Themen. Sie engagiert sich gegen Zwangsprostitution von Frauen. Sie verbrachte mehrere Wochen im Kosovo, um zu diesem Thema eine umfangreiche Fotoreportage zu machen - s.a. arteve 2490. Legendär auch ihre Serie Familien - Das Programm hat Eltern. Die Serie zeigt Bilder aus Wohnzimmern verschiendener EU-Länder, darunter aus Italien, Schweiz, Deutschland und England. - Im Zentrum der Ausstellung steht die Familie mit Kindern, die sich in ihrem eigenen Wohnzimmer plaziert. Die Künstlerin sucht Interessenten, die ihr dabei helfen, das Das Programm hat Eltern als Fotoausstellungsprojekt im Jahre 2010 zu realisieren.
"Familie - Das Programm hat Eltern" - © Eva Horstick-Schmitt
Der sozialkritische Ansatz ist lobenswert, jedoch schätzt die GV-Redaktion vor allem Horstick-Schmitts kraftvolle Kreativität. In die Kunstgeschichte eingegangen ist der von der Fotografin erfundene Babaismus - eine selten kreative Anwendungsform des Ausdrucksmittels Ironie.
Mathias Waske (München) ist ein humorvoller Maler mit syrialistischem Einschlag. Erinnert an Magritte und manchmal an Dali. Seine Arbeiten sind phantastisch - in jeglichem Sinne der Semantik des Wortes "phantastisch".
"The Japanese Collector" - 1990, © Mathias Waske
Navitrolla (Estland) ist der berühmteste zeitgenössische Maler Estlands. Sein schöpferischer Born ist bodenlos. Er ist produktiv wie kaum ein anderer Künstler unserer Zeit - sein Output ist enorm. Sein Galerist lebt in Tallinn, Navitrolla selbst auf dem Land in Südestland, wo er Kühe, Schafe, Pferde, Hühner etc. und Pflanzungen unterhält. Vielleicht treiben ihn die vielen zu stopfenden Mäuler zur Höchstleistung an.
"Wenn alle Pilze dieser Welt vereinigt wären" - 2005, © Navitrolla
Diese Liste ist eine unvollendete. Im Laufe der Zeiten werden weitere Lieblings-Künstler hinzukommen. Denn gute Künstler sind nicht rar, Zeit und Verstand, diese wahrzunehmen sind es.