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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Sabine Huth

Veröffentlicht am 01.09.2009     Artikel drucken

Fashion Room - Fotografien aus der Sammlung F.C. Gundlach


Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach im Auftrag
des Museums für Angewandte Kunst und des Fotografie Forums Frankfurt
10. September - 8.November 2009
Eröffnung: Mittwoch, 9 September 2009, 19 Uhr



Im Mittelpunkt der Ausstellung Fashion Room. Fotografien aus der Sammlung F.C. Gundlach stehen Fotografien, die den Kontext der Mode - räumlich, zeitlich und ästhetisch verstanden - zum eigentlichen Thema der Aufnahme machen.

Dabei wird Mode als Medium verstanden, das den Zeitgeist reflektiert. Sie verändert
nicht nur die Schnitte der Modemacher, sondern auch die Form der
Gebrauchsgegenstände, die Baustile der Architektur und ihre jeweilige Darstellung in
der Fotografie. Damit steht in der Ausstellung das dialogische Moment der Fotografie
im Vordergrund: die Interaktion von Mode, Raum und Bildfläche im Wandel der Zeit und der Fotografiegeschichte. Die Wahrnehmung des ursprünglichen Moderaums verändert sich und neue Interpretationsräume kommen hinzu. Neben den realen Raum, die Straße, das Schaufenster oder den Laufsteg treten gesellschaftliche, kulturell kodierte Räume.

Fashion Room - Fotografien aus der Sammlung F.C. GundlachOlaf Martens *1963, Ute, Halle/Saale, 1989, Color Print, 35,3 x 35,3 cm, © Olaf Martens

Jede Mode braucht ihren Raum. Kleidermode ist per definitionem dreidimensional: sie umhüllt den Körper, formt und exponiert oder verbirgt den Körper, hebt Körperpartien hervor und lässt andere verschwinden. Die Ausstellung FASHION ROOM präsentiert fotografische Strategien der Inszenierung von Kleidermode im Raum und begreift den Begriff „Raum“ als Modell eines Denkraumes.

Fashion Room - Fotografien aus der Sammlung F.C. GundlachFrank Horvat, *1928,Spain for Harper´s Bazaar, 1964, Silver Gelatine Print 40 x 30 cm, © Frank Horvat

Zu sehen sein werden Motivserien von Fotografen wie Martin Badekow, George
Hoyningen-Huene, Imre von Santho, Franz Roh oder Wols aus den 1930er bis
1950er Jahren. Es folgen Arbeiten von Ralph Gibson, Saul Leiter, Zoe Leonard,
Gjon Mili und Melvin Sokolsky aus den 1960er und 1970er Jahren und schließlich
Werke von Katharina Bosse, Robert Heinecken, Chris Moore und David LaChapelle.


Weitere Informationen finden Sie unter
www.angewandtekunst-frankfurt.de

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