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von Priska Höflich
Veröffentlicht am 07.07.2006 Artikel drucken
Das Südafrikanische Ministerium für Kunst und Kultur hatte über 190 Musiker, bildende Künstler und Tänzer nach Köln geschickt, um eine Woche lang an fünf Orten in der Stadt für das Gastgeberland der Fußball-WM 2010 zu werben. Kulturminister Dr. Pallo Jordan begleitete die Delegation. Das Konzept, traditionelles Handwerk, Storytelling, Tanz und Musik geballt zu präsentieren, ging voll auf.
Trotz extrem knapper Vorbereitungszeit - es waren nur zwei Monate - konnte Südafrika mit Perfektion in sowohl künstlerischer wieorganisatorischer Hinsicht überzeugen. Nothemba Madumo, eine der bekanntesten Fernsehmoderatorinnen ihres Landes führte durch alle Programme, deren Rhythmus, Energie und Ursprünglichkeit das Publikum mitrissen.
Der weiße Zulu Johnny Clegg hatte schon in den 80iger Jahren vorgemacht, wie Kunst und Kultur aus Afrika zum Global Player werden kann. In der nahen Zukunft wird nicht nur Freshlyground ein weiterer Kulturexportartikel sein, man muss sich auch Namen wie Hip Hop Pantsula, Jabu Khanyle, Kholwa Brothers oder die Batswana Dancers merken.
Der Sommer Köln dankt allen Künstlern und Organisatoren und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit bis 2010.
Tshwane Dancers im Sommer Köln 2006
Freshlyground im Sommer Köln 2006
Johnny Clegg, der weiße Zulu, Südafrika
www.sommerkoeln.de
www.sk-kultur.de