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Veröffentlicht am 19.05.2010 Artikel drucken
Solweig de Barry, ohne Titel
Umsetzen, d.h den Blickwinkel verändern, sich auf neue Sichtweisen, Ideen, Positionen und Denkweisen einzulassen. Für die beteiligten KünstlerInnen ist sitzen nicht nur eine Bequemlichkeitsform, sondern eine Handlung, die auch immer eine Veränderung einleitet und neue Aspekte in der Entstehung und in der Wahrnehmung ihrer künstlerischer Arbeiten eröffnet. Eine Sitzgelegenheit kann bequem sein, um unbequeme Bilder zu betrachten.
Der Maler, die Malerin setzt sich, um zu sehen, um nachzudenken, nicht über das Malen an sich, sondern über den künstlerischen Prozess. Was fehlt? Was ist heute im Bild anders als gestern?
Vom Sinn der Veränderung überzeugt und von der Idee geleitet den Ausstellungsbesucher am künstlerischen Prozess der Entstehung ihrer Arbeiten teilhaben zu lassen, schaffen die KünstlerInnen für jedes gezeigte Werk individuelle Sitzmöglichkeiten, die einladen eingefahrene Verhaltensweisen bzw. Sehgewohnheiten zu hinterfragen und zu ändern.
KünstlerInnen:
Solweig de Barry, Clara Brörmann, Antonia Dietl, Thea Drechsler, Gonzales Goncalo, Barbara Gruhl, Marc von der Hocht, Hodori, Corinna Holbein, Emilia Jagica, Will Kempes, Erika Knodel, Dea Cheon Lee, Jeewon Lee, Robert Lucander, Andrea Martens, Charlotte Massalsky, Maria Jose Munoz, Maximilian Rödel, Katrin Stender
Vernissage: 21. Mai 2010 ab 19 Uhr
Ausstellung: 22. Mai bis 06. Juni 2010
Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-19h / Do 12-19h / So 15-18h
Ort:
Freies Museum Berlin
Potsdamer Straße 91
10785 Berlin
Eintritt frei
Weitere Infiormationen finden Sie unter
http://freies-museum.com