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von Birgit Gablowski
Veröffentlicht am 26.01.2009 Artikel drucken
Mit einer Ikebana-Performance eröffnet am 27. Januar 2009 in der Eingangshalle des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt eine Intervention, die sowohl feinste japanische Lackkunst der Gegenwart als auch zeitgemäßes Ikebana zeigt.
Wie schon die Ausstellung "KATACHI - FORM" 2007 in unserem Hause, macht auch diese Intervention eine wesentliche Tendenz im japanischen Produktdesign deutlich: den Rückgriff auf Jahrhunderte alte Handwerkstechniken in aktuellen Arbeiten - in diesem Fall auf die Urushi-Lackkunst.
In den bestimmenden Farben Schwarz und Rot schufen Fumihiko Muramatsu, Morimasa Sakata und Fritz Frenkler Speisegerät, Lampen, Kästchen und Vasen, deren Ästhetik geradezu bestechend ist.
Fumihiko Muramatsu vertritt neben der Lackkunst auch eine neue Ikebanaschule, deren barocke Fülle glänzend mit der Schlichtheit der Geräte korrespondiert. Auch westliche Designer entwerfen gerne im edlen Material Lack, so Ettore Sottsass oder eben Fritz Frenkler, der an der TU München Industrial Design lehrt und mit seinem Büro f/p design seit vielen Jahren auch für japanische Unternehmen tätig ist.
Ausstellung
Design und japanisches Urushi
Fumihiko Muramatsu, Morimasa Sakata, Fritz Frenkler
Ausstellungsdauer
27. Jan 09 – 1. Feb 09
Ausstellungsort
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
Weitere Informationen finden Sie unter
www.angewandtekunst-frankfurt.de