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von Elise Prezelin
Veröffentlicht am 20.03.2009 Artikel drucken
Bewegung im Spannungsfeld des natürlichen Kreislaufs von Werden und Vergehen, von Anfang und Ende, von innen und außen, passiv oder aktiv, manifestieren sich in den Bildern der Künstlerin Renée Rauchalles in einer immensen, dynamischen Vielfalt durch Farben und Formen, Linien und Flächen.
In ihrer letzten Ausstellung "Atemsphären" ging es um Auswirkungen bzw. Einwirkungen äußerer Umstände und innerer Zustände auf die Bewegung des Atems und damit um die Einwirkung auf den Körper.
In der Ausstellung "Bewegt sein – in Bewegung sein" stellt die Künstlerin die Frage, wie weit der Mensch, der sich mittels Technologie immer schneller von einem Ort zum andern bewegen kann (sei es physisch oder virtuell) noch in der Lage ist, sich innerlich bewegen und berühren zu lassen. Ruhelosigkeit und Reizüberflutung sind Ausdruck der heutigen Zeit und führen zu einem Mangel an innerem Bewegtsein.
Wie finden wir noch Zeit, uns berühren zu lassen, inne zu halten und zu verweilen, um die Konzentration auf einen Focus zu richten? Um heute zu überleben, braucht man Vielfalt, muss man in Bewegung sein. Das färbt ab auf zwischenmenschliche Kontakte, auch da ist man in ständiger Bewegung. Ist so ein tiefes, gefühlsmäßiges Sicheinlassen auf den anderen noch möglich?
Die in der Ausstellung zu sehenden Bilder sollen die Bewegung versinnbildlichen, die aus einem inneren harmonischen Berührtsein entsteht.
Veranstaltungsdaten:
4. April bis 29.Mai 2009
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Prinzregentenstraße 28, 80333 München
Der Besuch der Ausstellung ist nur während der folgenden Führungstermine mit Paß oder Personalausweis möglich (Treffpunkt vor dem Eingang des Ministeriums):
16.4./14.5./20.5. jeweils um 16 Uhr
23.4./30.4./7.5./28.5. jeweils um 18 Uhr
Weitere Informationen finden Sie unter
www.renee-rauchalles.com