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von Gerd Schütte
Veröffentlicht am 03.09.2007 Artikel drucken
Ausstellungen Ines Hock in Neuss und Alke Reeh in Gießen
INES HOCK
Das Clemens-Sels-Museum, Neuss, Am Obertor, Tel: 0 21 31 - 90 41 41, eröffnet am Freitag, dem 7. September 2007, um 18 Uhr, im Gartensaal des Museum "Lyrismen des Lichts", eine neue Installation von Ines Hock. Dr. Gerlinde Götte spricht zur Begrüßung.
Zur Finissage am Samstag, den 3. November 2007, 16 Uhr, wird der zur Ausstellung erschienene Katalog vorgestellt.
Das Clemens-Sels Museum zeigt im Foyer eine Installation von Ines Hock. Ausgehend von den vorgefundenen Lichtverhältnissen des Raumes, den Proportionen der Wände und der Erscheinung der Architektur entwarf die Künstlerin im Atelier für diese räumliche Situation ein friesartiges, sich über vier Wände erstreckendes Farbband.
Durch die Zusammenführung der Wände zu einem Gemälde wird der Raum neu erlebt. Die leuchtenden, lasierend mit einem großzügigen Pinselduktus aufgetragenen Farben bringen mit ihrer transparenten Leichtigkeit den Raum zum Schwingen.
Der Pinselstrich, der das prozesshafte Entstehen der Farbfläche offenbart, lässt die Farbe auf- und abschwellen. Die Farben werden zu gemaltem Licht. Sie geben dem Raum eine neue Deutung. Das inszenierte Farbspiel von Licht und Schatten wird zu einem visuellen Erlebnis, welches subjektive Stimmungen evoziert. Die Individualisierung des Raumes macht den Ort neu erfahrbar. (Quelle: Website des Clemens-Sels-Museum)
ALKE REEH
Markus Lepper eröffnet im Neuen Kunstverein Gießen, Ecke Licher Str./Nahrungsberg, 35394 Gießen, Tel.: 0641 - 250 94 44, am Samstag, dem 8. September 2007, um 18 Uhr, im Rahmen von APERO, die Ausstellung "umfaltet" mit neuen Arbeiten von Alke Reeh.
Ein Katalog in Zusammenarbeit mit der Galerie Schütte liegt vor. Am Ende der Ausstellung, 21. Oktober 2007, 11 Uhr, findet ein Künstlergespräch mit Alke Reeh statt.
Alke Reeh (*1960 in München) zeigt ihre plastischen Arbeiten gerne im räumlichen Kontext mit Fotografien. Mit ihrer Arbeit »Röcke und Schnittmuster« thematisiert sie ein ähnliches Denken von Skulptur und Raum, von Innen und Außen. Ihre Figuren erinnern an Vasen oder antike Gewänder, doch sie lassen sich weder benutzen noch als textile Stoffe begreifen. (Quelle: Website des Neuen Kunstvereins Gießen)
In der GALERIE SCHÜTTE läuft die Ausstellung mit neuen Arbeiten von Armin Turk noch bis zum 23. September 2007.