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Veröffentlicht am 05.10.2007 Artikel drucken
Ausstellungen im November 2007
5. September bis 9. Dezember 2007:
Daido Moriyama. Retrospektive ab 1965
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Kooperation mit dem Cento Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla, und der Taka Ishii Gallery, Tokio (Raum 1-3)
Die rund 350 Arbeiten umfassende, retrospektiv angelegte Ausstellung stellt ab 1965 bis heute alle wichtigen Bereiche im Schaffen von Daido Moriyama vor.
Besondere Präsentationsformen sind in den Ausstellungsräumen für die Bildreihen "Pantomime" (1965), die den Beginn von Moriyamas photographischer Laufbahn markiert, sowie für "Daido Hysteric" (1993) geschaffen worden. Einen großen Bereich nimmt darüber hinaus die Serie "Japan: A Photo Theatre" ein, welche die für Moriyama faszinierende Welt des Theaters im Straßenbild der 1960er Jahre reflektiert.
Der Einfluss von Andy Warhol drückt sich in der Reihe "Smash-Up", 1969, und in weiteren Arbeiten aus, die in der für die japanische Photographie wichtigen Zeitschrift "Provoke" Veröffentlichung fanden. In die Präsentation einbezogen sind ebenso die aus den 1970er und 1980er Jahren stammenden Konvolute "Farewell Photography" und "Hunter" sowie "Light and Shadow".
Nach dem Jahr 2000 sind die großformatigen Tafeln zum Zyklus "Shinjuku" entstanden, die durch ihre starken Kontraste und ihre Zeichenhaftigkeit überzeugen.
Die Ausstellung ist in enger Kooperation mit dem Künstler und der Taka Ishii Gallery in Tokio realisiert worden. Bereits im vergangenen Jahr fand das Projekt in komprimierter Form im Fotografie Museum FOAM in Amsterdam große Resonanz. Erweitert wurde die Ausstellung dann in einer zweiten Station im Centro Andaluz de Arte Contemporáneo in Sevilla gezeigt, die als Basis für die Kölner Ausstellung dient.
5. September bis 9. Dezember 2007:
Julius Brodkorb - "Das zweite System"
Eine Ausstellung in Raum 4 der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Zusammenarbeit mit dem Künstler
Die Arbeiten des jungen Künstlers beschäftigen sich mit fiktiven Räumen, die er mit den Mitteln der Photographie, der Graphik und der Skulptur entwickelt. Damit hinterfragt Brodkorb unterschiedliche Schichten von Realität, von Realitätsdarstellung und -wahrnehmung, bewegen sich in einer eigenen Logik und spielen mit erprobten Erwartungshaltungen.
Julius Brodkorb, der 1979 in Leverkusen geboren ist, studierte an der Fachhochschule Aachen im Bereich Grafik-Design und lebt und arbeitet nun in Berlin.