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von Jan Frontzek
Veröffentlicht am 08.05.2010 Artikel drucken
Eröffnung Freitag, dem 14. Mai 2010 um 20.30 Uhr
Ort: VLASAKcontemporary Brunnenstraße 68-II / Demminer Straße 32, U8 Voltastraße
Ausstellungsdauer: bis 02. Juli 2010.
Besichtigungen: 24h/7d
dkfu sagt über STAEDTE
... ich (...) bin hindurchgestiefelt, drueber weggehuscht, ich habe in ihnen geatmet, verdaut, gestaunt, bin gewachsen und geschrumpft, ich hab ihnen mein herz geschenkt und meine energie, habe ihr essen genossen und wasser lief durch mich hindurch, ihr wasser und ihre zeit, gleich einer zwiebel habe ich sie haeutchen fuer haeutchen entkleidet, bin in sie gedrungen, manche weich, manche fest, sie alle haben verschiedene oberflaechen im ersten treffen, verschiedene innereien, wenn man sich als virus breit macht. so manches immunsystem ist staerker als man selbst, manche dringen lieber in einen selbst. sie gaben mir betten und verkehr, leben und gedanken, keine war wie die andere, ich selbst nie ich selbst. ich liebte sie heiss oder zart, die schoenen, die komplexen, die zicken. ich forderte sie zum tanz und zum rausch, sie liessen sich drauf ein oder spuckten mich aus, ich habs mit ihnen aufgenommen und diese leistung ist auf dem ewigen konto gutgeschrieben, auch wenn sie groessenwahnsinnig war. sie haben immer den laengeren atem, thats for sure, und ihr trauma und ich meins und hier und da unterhielten wir uns und ich merkte, sie sind so krank und gesund wie ich auch, dann waren wir eins, bevor wir den groessenunterschied bemerkten. sie bleiben lieber, wissend, dass das wahre aendern im hiersein sich findet, waehrend ich zog um meine fragmente zu sammeln hier und dort. na gut ich hab sie gekannt und gelebt und sie inhaliert, tief in diesen koerper und manche, manche fliessen heute noch aus mir heraus und manche vergass ich (...)
Und aktuell:
kunst führt uns durch kreative felder unterwegs den körper fordern und
die klumpung frischer universen deuten kochen flüssige ungereimtheiten
dick klauen freie untersuchung des kollektiven fürchten uns doch
krumme freiheit unseres denkens führt unstetes durch kathedralen fruchtigen
urbarmachens des kaleidoskopischen fernwehs undurchdringbar die knallende freche umlenkung des kulminierenden fabulierenden überfliegens...
Weitere Informationen finden Sie unter
www.vlasak-contemporary.de