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von Robert Vlasak
Veröffentlicht am 11.02.2010 Artikel drucken
Marc Wellmann schreibt im Katalog zur Ausstellung Die Macht des Dinglichen 2007 im Kolbe-Museum Nadine Rennerts Objekte sind in hohem Maße semantisch aufgeladen.
Die Künstlerin spielt auf einer Klaviatur von Assoziationsfeldern, die sowohl dem verwendeten Material eingeschrieben sind, als auch seiner Formgebung. Dabei sind jedoch die narrativen Ebenen nicht eindeutig festgeschrieben, sondern in einem Zustand von Andeutungen und vagen Ahnungen belassen.
Letztlich ist es der Betrachter selbst, der die Geschichten zu den Dingen erzählt, oder - anders gesagt - die jeweilige Deutung erzählt viel über den Betrachter. "
A Process Without A Subject beschreibt eine Realität, die sich auf eine Sicherheit von Erfahrungen beruft, die schon längst überholt ist. Wie alle Werke von Nadine Rennert, strahlt auch A PROCESS WITHOUT A SUBJECT eine zutiefst beunruhigende und zugleich vertraute Emotion aus.
Weitere Informationen finden Sie unter:
vlasak-contemporary.de