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von Ernst Probst
Veröffentlicht am 12.10.2005 Artikel drucken
Wiesbaden – Die Pferdezucht in Luristan, im Zagrosgebirge an der Westgrenze des Iran (Persien) gelegen, war bereits zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr., also vor rund 4000 Jahren, weithin berühmt. Damals dienten Pferde als wichtige Handelsobjekte mit den angrenzenden Ländern des Alten Orients.
Dass Pferde auch im 1. Jahrtausend v. Chr. noch eine wichtige Rolle im Leben der Menschen von Luristan spielten, belegen unter anderem archäologische Funde. Zum Beispiel kleine, meistens nicht viel mehr als 2 Zentimeter lange bronzene Anhänger in Pferdegestalt mit Öse.
Solche Bronzeanhänger in Pferdegestalt aus der Zeit von etwa 900 bis 600 v. Chr. gehören zum Angebot des Antiquitäten-Shops des Antiquitätenhändlers Ernst Probst aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim. Sie sind relativ günstig zu Preisen ab 49 Euro erhältlich.
Ernst Probst hat sich als Wissenschaftsautor mit unzähligen populärwissenschaftlichen Artikeln für Zeitungen, Zeitschriften, Nachrichtenagenturen und Pressedienste einen Namen in der Fachwelt gemacht. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Bücher wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“ und „Rekorde der Urzeit“.