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Kunstreport: Termine, Ausstellungen, Neuigkeiten

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von Andreas Stucken

Veröffentlicht am 29.07.2005     Artikel drucken

12. Kunstpreis geht an Veronika Gmeinwieser

12. Kunstpreis geht an Veronika GmeinwieserDer 12. Kunstpreis der Volksbank Raiffeisenbank Aichach wurde in diesem Jahr vergeben an Veronika Gmeinwieser für die Foto-Arbeit: „Sprung 2004“

Überzeugt hat die Jury (bestehend aus: Dr. Thomas Elsen / Städtische Kunstsammlungen Augsburg, Peter Fischer / Augustabank, Karin Schromm und Andreas Stucken / Kunstverein Aichach, sowie dem Künstler Christian Frosch) die Frische und die Natürlichkeit der prämierten Arbeit, und besonders auch das Konzept der Arbeitsweise, die von der Preisträgerin wie folgt beschrieben wurde:

„Der Mensch und die Entscheidung für einen bestimmten Ort, Zeit sowie das bewusst eingegangenen Risiko, den Zufall mitbestimmen zu lassen, führen zu Bildern. Meine Bilder haben verschiedene Größen, meist sind sie jedoch klein. Je nach Räumlichkeit werden sie unterschiedlich präsentiert – aufgezogen auf eine Metallplatte, manchmal auf Papier und angepinnt, auf einem Tisch liegend, direkt an die Wand angebracht oder eingerahmt als einfaches Bild. Sie gehören in ihrem Entstehungsprozess zusammen, bleiben aber für sich als Einzelbild bestehen.“

In der prämierten Arbeit, die mit einer Kleinbildkamera und Selbstauslöser entstand, zeigt die Absolventin der Münchener Kunstakademie ein Spiel zwischen einem bewusst ausgewählten Ausschnitt einer Raumsituation, in der sich die Künstlerin in Bezug zur vorgefundenen Räumlichkeit stellt.

Die Natur wird dabei durch das konzentrierte und sensible Einfügen des menschlichen Körpers zu einem Bildmuster. Sie erscheint nicht mehr als feste Struktur im gewohnten Zusammenhang, ihr normales Aussehen verändert sich scheinbar, und im Zwiegespräch mit der menschlichen Figur bekommt sie eine andere, überraschende und irritierende Wirkung.

Trotz des bewusst ausgewählten Bildraumes und der fast geometrischen Bildaufteilung der einzelnen Kompositionselemente, wirkt das Foto leicht und verspielt, wie zufällig – und hat etwas Menschliches an sich. Losgelöst von der eigentlichen Funktion, rückt der Mensch wie seine momentane Umgebung somit ins Absurd-Komische. Mehr Informationen:

Kunstverein Aichach

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