
"Das größte Geschenk war mein erster Malkasten, als ich noch nicht zur Schule ging.", sagt der Künstler Markus Anatol Weisse über die Anfänge seiner Malerei. Was ihn am meisten als 5-jährigen interessierte waren Farbmischungen, die er sich selbst ausdachte.
Seine Kindheits-Zeichnungen ähnelten nicht denen der anderen Kinder, wie man feststellte. Auf spielerische Weise verknüpfte Markus zeichnerisch Farben und Phantasie.
Seit seinem achten Lebensjahr hat er ein technisches Interesse entwickelt, das sich so äußerte, dass er sämtliches Spielzeug auseinander nahm. Er wollte wissen, wie es gemacht ist und es zeichnerisch darstellen.
Er hat nie aufgehört, seine Gedanken, Beobachtungen und die sich daraus entwickelten Intuitionen zu malen und zu formen.
Mit 17 Jahren hatte er seine erste Einzel-Ausstellung im Europa-Center in Berlin (Galerie Jule Hamer).
Mit 19 Jahren wurde er in der Akademie der Bildenden Künste in München aufgenommen, studierte dort 7 Jahre und erlernte verschiedene Techniken, u.a.: Siebdruck, Bleiverglasung, Typografie, plastische Gießerei, Weberei, Radierung und erarbeitete erfolgreich mit seinem Farbprofessor Meyer-Speer einige Farbmodelle.
Aus familiären Gründen lebte er knapp 20 Jahre im Süden Frankreichs und stellte dort auch jedes Jahr die Arbeiten aus. Außerdem wurden einige Fernsehfilme über ihn und seine Arbeiten gedreht.
Eines Tages beschloss er, seine robotoiden Skulpturen, die er oft in seinen Bildern darstellt, zu konstruieren.
Seit 2001-02 lebt und arbeitet Markus Anatol Weisse wieder in seiner Heimatstadt Berlin.
Eingetragen am 03.11.2007 11:07h
Website: http://www.mashikus.org