
50 000 Gedanken sichtbar gemacht. - Der Objektmacher Wilhelm Schall, der die Hirnforschung in Kunst umsetzt.
Wilhelm Schall kann ein sehr betrachterfreundlicher Künstler sein - wenn man begriffen hat, was er sich zu veranschaulichen vorgenommen hat.
Dann zeigen sich auch so verschiedenartige Gebilde in klarster Symmetrie. Denn Schall arbeitet sich gern mit größter Beharrlichkeit an einem einzigen Thema ab.
Eine seiner Ausstellungen nennt er "Schichten und Schichtungen", ist aber nicht vom Himmel heruntergeschneit, sondern baut auf den Hirnforschungen oder Assoziationen auf, die seit ungefähr sechs Jahren im Mittelpunkt des Werks stehen, und hierbei insbesondere die Polarität der Hirnhälften unter dem Motto "Nicht gleich - aber gleichwertig".
Eingetragen am 30.04.2006 17:14h
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