
Als photographischer Autodidakt sieht sich Christian Grosse als "Licht-Bildner", oder "Bild-Gestalter". Das Photo-Graphieren in Schwarz/Weiß ist, seit Februar 2003, seine ART, sein persönliches Erleben von Sein und Schein festzuhalten.
Der Photograph Grosse erlebt seine Werke als Zeit- und Lichtsplitter - sowohl des täglichen Einerleis, als auch des alltäglichen Wahnsinns. Gleichzeitig bieten sie ihm die Möglichkeit, die Ästhetik der "Dinge" und Momente so zu vermitteln, wie er sie erlebt und für sich) definiert.
Besonders geprägt werden seine Photo-Graphiken durch die schlichte Eleganz des jeweiligen Objektes. Nichts Inszeniertes. Nichts Arrangiertes. Ganz alltägliche, manchmal banal erscheinende Dinge und Momente, deren Schönheit - oder Grausamkeit - eine Faszination in uns erweckt. Durch bewusstes Betrachten. Und Nachfühlen.
Der Aspekt, dass beim Betrachten der Photo-Graphiken das Abrufen und Erfinden eigener Geschichten und/oder Phantasien geradezu provoziert wird, ist unterdessen fester Bestandteil Grosses Arbeit mit Licht und Schatten. Dadurch fällt es ihm leicht, darüber hinwegzusehen, "dass meine Photos niemals technisch perfekt sind". - Das ist nicht sein Anspruch.
Er ist auf der Suche nach dem "unikalen Bild". Als Abbild seiner Realität, seines Welt- und Selbstbildes. Grosse verzichtet daher bewusst auf die Digital-Fotografie und die digitale (Nach-) Bearbeitung der Werke.
Eingetragen am 23.04.2006 19:44h
Website: http://www.lillevaen.net