
Bekannte Persönlichkeiten in seinem surrealistischen Stil zu malen, war schon von Jugend an seine Intuition. Sein Gesamtwerk gilt dabei u.a. den historischen Vorbildern der verschiedenen Kunstepochen von Michelangelo und Leonardo da Vinci bis Andy Warhol und Joseph Beuys. In Portraits hat er diesen in "Meine Lehrer" oder verschiedenen Hommagen seinen Respekt in perfekt überdimensionalen Bildern oder auch Miniaturen gezollt.
Die in der Ausstellung "Pari Bar und mehr.." gezeigten Acrylbilder stellen dem gegenüber schon "Motive mit Geschichte", wie er es nennt, dar.
Da ist einmal Dimitri Vojnovs 800 cm x 150 cm Zeitdokument "Paris Bar" zu sehen. Fast 70 Personen des Jet Sets aus Berliner Tagen zeigen sich ungezwungen aufgereiht in der ihnen typischen Pose. Von Boris Becker, Rudolph Moshammer und Christoph Schlingensief, von Stefan Effenberg bis Udo Lindenberg. Und den, der da Sekt mit einem Strohhalm aus einem Damenschuh trinkt und fast nackt einen Berliner Bären in der anderen Hand hält, kennt man doch auch. Klaus Wowereit ergänzt gelassen das Ensemble aus 2003 der Prominenten mit Sabine Christiansen oder Udo Walz. Als das Bild damals in einer Ausstellung im bulgarischen Kulturinstitut gezeigt werden sollte, sagte die politische Zensur diese als "nicht politisch korrekt" ab. Viele hundert Besucher konnten es dann auf unserem Stand auf der Kunstmesse "Berliner Liste" 2008 im Cumberlandhouse auf dem Kudamm wieder sehen und waren von dem damaligen "Skandalbild" fast ausnahmslos begeistert.
Mit seinen unverkennbaren Figuren und den "Mädchen mit verbundenen Augen" gehört Dimitri Vojnov zu einem der bekanntesten Surrealisten im Rhein Main Gebiet. In der lokalen Szene weckte er darüber hinaus in 2007 mit "Belesenes Mädchen" (Stiftung für einen gemeinnützigen Zweck) Aufmerksamkeit . Das Motiv in der Kombination des spitzbübisch lächelnden Mädchens mit einer Zeitung als hutähnlicher Kopfbedeckung hat ihn seit dem nicht mehr losgelassen. Diesmal zeigt er augenzwinkernd erstmals eine bisher nicht gezeigte Serie von "Zeitungsdokumenten" im Nachrichtenzentrum einer Zeitung.
Dimitri Vojnov 1946 in Ressen, Bulgarien geboren studierte 1967 - 1972 an der Akademie der schönen Künste, Sofia. 1972 - 1981 war er freier Künstler in den Bereichen Malerei und Grafik und bis 1985 Dozent für Malerei an der Akademie für schöne Künste, Sofia. Seit 1986 lebte und arbeitete er wechselseitig in Berlin und in Kelkheim - Ruppertshain. Nach Umzug aus Berlin hat er heute sein Atelier am "Zauberberg" in Kelkheim - Ruppersthain.
Neben vielen Einzelausstellungen in Bulgarien, stellte Dimitri Vojnov in Deutschland und vielen Ländern Europas aus. Wir präsentieren seine Arbeiten bereits seit 2007 ("HöchstArt", "Neues von meinen Musen", Kunstmesse BERLINER LISTE).
Dimitri Vojnov, der Surrealist mit seinen überdimensionalen großen Bildern ist ein Perfektionist im Detail. Doch auch seine kleinformatigen Pendants zeigen seine Faszination für die aus der Phantasie entstandenen Figuren und Szenen. Dabei gilt seine Bewunderung immer wieder seinen klassischen künstlerischen Vorbildern aus verschiedenen Jahrhunderten, die er mit den ihnen typischen Attributen "zusammenbringt". Hier reicht die Spanne seiner Bewunderung für die Größen ihrer Epochen von Michelangelo und Leonardo da Vinci bis Andy Warhol und Joseph Beuys. Als "Teil des Ganzen" sind seine Figuren - in den großen wie in den kleinen Arbeiten - immer ein Aspekt aus der untrennbaren Wechselbeziehung seines künstlerischen Werkes und ihm als Mensch, immer auch Bezug seines Umfeldes zu ihm als Kunstschaffender. Immer eins!
Im Grunde ist er, wie in einem seiner Zitate, kein Maler.
Mal ist er ein Spieler mit der Phantasie des Betrachters und Erzählers der eigenen oder der Geschichte seiner Figuren. Seine großen Bildkompositionen erzählen dabei verschiedene Geschichten, Phantasien und Ideen einer Gesamtthematik. Mal beschreibt er sich selbst: "Ich habe mich der Malerei verschrieben, wie ein Mönch seiner Kirche. Ich predige nicht, ich beichte. Ich bin kein Maler, ich bin ein Beichtender"
Die diesmal neu erstellten "Miniaturen" erlauben mit der erhaltenen Symbolik einen tiefen Einblick in die einzelnen Kapitel seines Schaffens. Mit seinen unverkennbaren Figuren gehört der bulgarische Künstler zu einem der bekanntesten Maler im Rhein Main Gebiet.
In der lokalen Szene weckte Dimitri Vojnov u. a. in 2007 Aufmerksamkeit mit "Belesenes Mädchen" (Stiftung für einen gemeinnützigen Zweck). Als einen der wichtigen Surrealisten unserer Zeit auch über diese Grenzen hinaus, kennt die Kunstszene ihn u.a. durch das in Berlin 2003 erstmals gezeigte Zeitdokument "Paris Bar".
Kontakt über die Galerie Schiffler, Bad Soden (www.Galerie-Schiffler.de bzw. 06174 968 341).
Eingetragen am 01.11.2010 13:48h
Website: http://www.vojnov.de