
Malerei birgt Geheimnisse, sie spricht nicht alles an, sie spricht nicht alles aus. Der Kunst von Anschi Pohlmann zu begegnen heißt, sich in dieses Gefühl hineinzugeben und dabei gestellte Fragen letztendlich nicht beantwortet zu bekommen. Den Aufgeregtheiten des Lebens entrückt, taucht man ein in eine Bildwelt, deren nachhaltige Sinnlichkeit und zarte Melancholie eine so stille innere Daseinsbefragung vermittelt, dass ein bauchiger Moll-Ton sie zu umhüllen scheint.
Eingetragen am 24.10.2008 13:09h
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